Gegen Unrecht – wenn man es als solches erkennt – muß man sich wehren – da gibt’s nichts anderes. Schweigen ist da, obwohl es Verachtung auszudrücken vorgibt, selber verächtlich.
Friedenszitate
Seit September 2005 stellt das Frauennetzwerk für Frieden hier jeden Monat ein Friedenszitat ein. Auf diese Weise wollen wir sowohl Menschen, die sich für Frieden einsetzen oder eingesetzt haben, eine Stimme verleihen, als auch Euch zum Nachdenken anregen, inspirieren und ermutigen.
Mai 2026
Whatever the outcome of our resistance is, whether or not we are alive to see our movements achieve their long and short-term goals, it is very important that we do it anyway. Resistance enables us to think about the future, it keeps us alive.
April 2026
When men are dropping bombs, women are walking for peace.
März 2026
Together we choose hope.
Februar 2026
"Erinnerung! Gerechtigkeit! Aufklärung! Konsequenzen!"
Januar 2026
Victory is not easy, but it is certain.
Dezember 2025
Und das müssen wir tun (…) gegen Unrecht aufstehen, gegen Krieg unsere Stimme erheben und uns schützend vor ausgegrenzte Menschen stellen.
November 2025
'Arme Soldaten' - das Wort klang mir noch lange nach, sie hatte es so mitleidsvoll betont. (...) Aber wie - flog es mir durch den Kopf - wenn man sie gar nicht hinschicken würde in all den Jammer, die armen Leute: wäre das nicht noch viel besser?
Oktober 2025
Ich bin auch das Stadtbild. Mein Sohn und ich gehören zu dieser Stadt.
September 2025
Those who have paid in blood cry out: We must end this war. We, members of the Parents Circle Families Forum, Israelis and Palestinians who have lost loved ones, know there is no other way. Stop the killing. Stop the cycle of revenge. It is time to sign an agreement. It is time to choose peace and reconciliation.
Diesen Text schaltete die israelisch-palästinensische Friedensorganisation "Parents Circle - Families Forum" am 19. September als riesige Anzeige in der israelischen Zeitung Ha'aretz, unterzeichnet von mehr als 220 Mitgliedern. Das PCCF setzt sich seit 30 Jahren für Frieden, Dialog und Versöhnung zwischen Israelis und Palästinenser*innen ein, besucht Schulen, organisiert Begegnungen und öffentliche Veranstaltungen. Seine Mitglieder haben alle mindestens ein Familienmitglied durch die jeweils andere Seite verloren. Bei ihrer Arbeit setzen sie immer wieder ihre stärkste Kraft ein: das eigene Vorleben von Vergebung, Versöhnung, Mitgefühl, Humanität, Geschwisterlichkeit. Und den unbedingten Willen, den Schmerz, den sie selbst erfahren haben, anderen Familien zu ersparen.


