"Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg" - Erzählcafé im Nachbarschaftszentrum Brüser Berg

Was bedeutet Frieden für euch? Friedensbegriffe, Bertha von Suttner und gute Diskussionen gab es am 10. Juni beim Erzählcafé im Nachbarschaftszentrum am Brüser Berg!

"Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg" - dazu hat unsere Geschäftsführerin Elise referiert und alle mit durch einen spannenden Vortrag zu Friedensforschung, der Unterscheidung zwischen positivem und negativem Frieden sowie einem Lauf durch Bertha von Suttners Leben genommen. Die angeregten Fragen und Diskussionen während und nach dem Vortrag haben den Friedensbegriff für alle Beteiligten neu beleuchtet und erlebbar gemacht.

Vielen Dank an alle Interessierten und an das Nachbarschaftszentrum Brüser Berg für die Einladung und die Gastfreundschaft!

Offener Brief "Save Cosmo Radio": Wir haben unterzeichnet!

Wir haben den offenen Brief "Save Cosmo Radio" mitunterzeichnet!

Aufgrund der geplanten Einstellung des mehrsprachigen und interkulturellen Radioprogramms COSMO zum 1. April 2027 haben wir gemeinsam mit mehr als 500 überwiegend migrantischen Organisationen sowie zahlreichen Akteur*innen aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik einen offenen Brief an die Intendant*innen der ARD unterzeichnet.

Für viele Menschen mit Migrationsgeschichte ist COSMO weit mehr als ein Radiosender: Das Programm bietet Informationen in verschiedenen Sprachen, macht vielfältige Perspektiven sichtbar und schafft Raum für gesellschaftliche Teilhabe.

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Herzliche Einladung: "Auf ihren Schultern - Fundamente feministischer Friedensarbeit" - Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V. am Samstag, 27.06.2026 in Bonn

Flyer für FNF JubiläumWir feiern 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V.!
Herzliche Einladung zur Jubiläumsfeier am Samstag, dem 27.06.2026, in Bonn

Seit nunmehr 30 Jahren setzen wir uns als Frauennetzwerk für Frieden e.V. für Frieden, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit ein – und dieses Jubiläum möchten wir gemeinsam mit euch feiern! Unter dem Titel „Auf ihren Schultern – Fundamente feministischer Friedensarbeit“ möchten wir einen Raum schaffen für Erinnerungen, Austausch und gemeinsames Weiterdenken. Denn dieser Meilenstein ist für uns mehr als nur ein Rückblick: Er ist ein politischer Moment in einer Zeit, in der Feminismus, Friedensarbeit und Demokratie zunehmend unter Druck geraten. Wo antifeministische Kräfte stärker werden und militaristische Machtlogiken sich mehr und mehr durchsetzen, geraten auch demokratische Errungenschaften ins Wanken.

Doch schon immer haben sich Frauen zusammengeschlossen und sich dem entgegengestellt!

Die Schultern, auf denen wir stehen, die Schultern von Generationen von FriedensFrauen und feministischen Aktivist*innen, sollen deshalb bei unserer Jubiläumsfeier im Zentrum stehen. Wir werfen einen Blick in die Geschichte des FNF und der FrauenFriedensbewegung in Deutschland, erfahren mehr über das Friedensengagement von Frauengruppen in Lateinamerika und diskutieren die Herausforderungen feministischer Friedensarbeit gestern, heute und morgen.

Freut euch auf inspirierende Beiträge, politische Impulse und viel Raum für Austausch und Vernetzung bei Buffet und Musik!

Was? Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V.:  „Auf ihren Schultern – Fundamente feministischer Friedensarbeit“ 

Wann? Samstag, 27.06.2026, von 14:00 bis 21:00 Uhr

Wo? Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10, 53111 Bonn

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung, möglichst bis Donnerstag, den 18.6., per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Aber auch spätere Anmeldungen und spontane Gäste sind uns herzlich willkommen.

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Wir gratulieren: 45 Jahre Frauenmuseum Bonn!

Wir gratulieren ganz herzlich zum 45. Jubiläum des Frauenmuseums Bonn!

Das Frauenmuseum Bonn ist eine international anerkannte Institution für zeitgenössische Kunst, Forschung und gesellschaftlichen Dialog. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, Künstlerinnen zu fördern, ihre Positionen im kunsthistorischen und aktuellen Kontext sichtbar zu machen und somit vielschichtige Auseinandersetzungen mit Geschichte und Gegenwart aus feministischer Perspektive anzuregen. Das Frauenmuseum Bonn setzt sich für mehr Sichtbarkeit von FLINTA*-Künstlerinnen ein, welche im Kunstbetrieb nach wie vor unterrepräsentiert sind und trägt somit zu feministischer Geschichtsschreibung bei.

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Friedenszitat Mai 2026

"Whatever the outcome of our resistance is, whether or not we are alive to see our movements achieve their long and short-term goals, it is very important that we do it anyway. Resistance enables us to think about the future, it keeps us alive." 

~ Dr. Lola Olufemi

Lola Olufemi ist eine Schwarze feministische Schriftstellerin und forscht und lehrt an der Goldsmith, University of London. Das Zitat stammt aus ihrem Buch "Feminism, Interrupted: Disrupting Power". Darin beschreibt sie, wie Feminismus strukturelle Ungerechtigkeiten aufdeckt - und diese als Werkzeug des Widerstands radikal verändern kann. Unbedingte Leseempfehlung!

Lola Olufemi ist auch eine der visionären Feminist:innen, die wir in unserem Zine "Visionen für den Frieden - Feministische und entmilitarisierte Zukünfte denken" zitiert haben. Mehr davon findet ihr hier.

Fr, 29.05.2026, Bonn: Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube swDas FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 29.05.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

Ziel der Mahnwachen ist auch, das Friedensengagement in Israel und Palästina sichtbar zu machen, etwa von der Organisation "Combatants for Peace", die auch in diesem Jahr gemeinsame Gedenkveranstaltungen durchgeführt hat. Hier die Videoaufzeichnungen:

21st Israeli - Palestinian Joint Memorial Ceremony: https://www.youtube.com/watch?v=F4eLpRCCYaE

Joint Nakba Day Ceremony:    https://www.youtube.com/live/KMmmK6nC444

Die Mahnwache wird von folgenden Organisationen unterstützt: Partnerschaftsverein Bonn – Ramallah e.V.,  COLPAZ/Frieden für Kolumbien, Friedensforum Bonn, Attac Bonn, Netzwerk Friedenskooperative, internationales frauenzentrum bonn e.V., Informationsstelle Südliches Afrika e.V., pax christi Bonn, Weltladen Bonn e.V., Frauennetzwerk für Frieden e.V., Zen Peacemaker Orden

Sadakos Kraniche am Japan-Tag 2026 in Düsseldorf

Bild Japan Tag 2026 3Wir waren dabei! Am Samstag, dem 23. Mai 2026, haben wir uns zusammen mit ICAN Deutschland, dem Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben auf den Weg nach Düsseldorf zum Japan-Tag gemacht. Dort haben wir an einem gemeinsamen Stand mit den Besucher:innen Sadakos Geschichte geteilt, wie man Origami-Kraniche faltet und warum nukleare Abrüstung wichtig ist.

Sadako Sasaki war eine Überlebende des Atombombenabwurfs über Hiroshima, zu diesem Zeitpunkt war sie nicht einmal zwei Jahre alt. Im Alter von elf Jahren wurde als Folge der radioaktiven Strahlung jedoch Blutkrebs bei ihr festgestellt. Sie begann Origami-Kraniche zu falten, da sie von der Legende hörte, dass man tausend Kraniche falten müsse, um einen Wunsch von den Göttern erfüllt zu bekommen. Sadako starb am 25. Oktober 1955 im Alter von 12 Jahren, der Origami-Kranich wurde international zum Symbol gegen Atomwaffen. Jährlich werden im Gedenken an Sadako und als Protest gegen Atomwaffen nun Millionen von Origami-Kranichen nach Hiroshima geschickt und dort ausgestellt.

Vielen Dank an alle Interessierten, die dabei waren!

Neue Publikation veröffentlicht: Unser Zine "Visionen für den Frieden: Entmilitarisierte und feministische Zukünfte denken"

Heute, am Internationalen Frauentag für Frieden und Abrüstung, freuen wir uns besonders, mit euch die Veröffentlichung unserer neuesten Publikation zu teilen: unseres Zine "Visionen für den Frieden: Entmilitarisierte und feministische Zukünfte denken"

Seit August letzten Jahres hat eine Projektgruppe bestehend aus mehreren Vorstandsfrauen, unserer Geschäftsführerin und unseren Praktikant*innen gemeinsam an der Broschüre gearbeitet. Nach vielen Gesprächen, Ideen, Texten und Gestaltungsstunden sind wir nun sehr glücklich, euch das fertige Ergebnis vorstellen zu können!

Wenn man - wie wir und viele von euch - ständig gegen so vieles ankämpfen muss: gegen Patriarchat und Militarismus, gegen Aufrüstung und Wehrpflicht, gegen Rechtsextremismus und Rassismus, gegen soziale Ungerechtigkeit und das Auseinanderdriften der Gesellschaft, dann ist es immer wieder auch wichtig, sich daran zu erinnern, wofür wir eigentlich kämpfen

In dem Zine haben wir deshalb Visionen feministischer und entmilitarisierter Zukünfte entworfen: Es geht um nukleare Abrüstung und eine Welt ohne Atomwaffen, um Klimagerechtigkeit auf einem Planeten im Gleichgewicht, um eine Welt ohne Militär, in der zivile Konfliktbearbeitung den Umgang mit Konflikten prägt, und um die Vision von Frieden in einer gewaltfreien Gesellschaft. Und darum, wie wir dorthin kommen könnten. 

Wir sind sehr gespannt, ob diese Visionen auch euch zum Nachdenken anregen und inspirieren! 

Auf unserer Website könnt ihr das Zine jetzt hier als PDF kostenlos herunterladen. Wenn ihr lieber ein gedrucktes Exemplar möchtet, schreibt uns gerne eine Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und wir schicken euch eines zu (Spendenempfehlung: 2 Euro). Außerdem werden wir bei unserer Jubiläumsfeier am 27. Juni in Bonn die frisch gedruckten Exemplare auslegen.

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Gemeinsame Pressemitteilung der Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig": US-Mittelstreckenwaffen kommen nicht nach Deutschland

FriedensfähigSharepicInstagramAnlässlich der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, hat die Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" eine Pressemitteilung veröffentlicht. Das FNF ist Gründungsmitglied der Kampagne. Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung: 

"Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ begrüßt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren. Nach Einschätzung des Bündnisses bietet sich jetzt die Chance für neue Fortschritte in der Rüstungskontrolle. Die Bundesregierung müsse diese nutzen.

Die Pläne zur Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Deutschland waren vor rund zwei Jahren bekannt geworden und hatten bundesweit Proteste ausgelöst. Mit seiner Ankündigung, einen Teil der US-Truppen aus Deutschland abzuziehen, hat Trump nun am vergangenen Wochenende auch die Stationierung der Waffen in Deutschland abgesagt.

Bestärkt durch diese Entwicklung ruft die Kampagne für den 30. Mai 2026 gemeinsam mit einem breiten Bündnis zu Protesten unter dem Motto „Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!“ in Wiesbaden und Grafenwöhr auf, um Druck für neue Abrüstungsinitiativen zu machen."

Die Pressemitteilung in vollem Wortlaut findet ihr hier

Nachruf: Wir trauern um Inge Heyl

Foto Inge HeylWir trauern um unsere langjährige Vorstandsfrau und liebe Freundin Inge Heyl. Am 10.4. 2026 verstarb sie in Berlin im Alter von 98 Jahren.

Als junges Mädchen erlebte Inge Heyl die Kriegs- und Nachkriegszeit und war Zeit ihres Lebens eine engagierte Kämpferin für Demokratie und Frauenrechte. Sie hatte das große Glück, während des Studiums in die USA eingeladen zu werden, um dort zu lernen, wie Demokratie funktioniert. Es war dies vor allem ein Anliegen US-amerikanischer Frauenverbände, die deutschen Frauen im Nachkriegsdeutschland für den Demokratieaufbau stark zu machen.

Den Beruf der Lehrerin konnte sie nach der Eheschließung nicht mehr ausüben, denn das war seitens der deutschen Gesetzgebung und der Mehrheitsgesellschaft unvereinbar. Die gut ausgebildete Mutter von drei Kindern wurde aber genau das, was die US-amerikanischen Frauen sich vorgestellt hatten: eine tatkräftige Akteurin aus der Zivilgesellschaft beim Aufbau der Demokratie sowie der Chancengleicheit und Gleichstellung der Geschlechter in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945. Auf nationaler Ebene war der Deutsche Frauenring e.V. mit seinen starken Ortsgruppen ihr Aktionsfeld, z. B. im Ortsring Leverkusen, auf internationaler Ebene die International Alliance of Women (IAW) mit Zugängen zu den internationalen Gremien einschließlich der Vereinten Nationen. Mehrere Jahre war sie deren Vize-Präsidentin. Für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement, das auch Frauen- und Mädchenprojekte in Burkina Faso umfasste, erhielt Inge Heyl das Bundesverdienstkreuz am Bande.

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    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn