Gemeinsame PM: Kampagne fordert Pistorius anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz zum Umdenken bei Mittelstreckenwaffen auf

55091170908 7312695d03 wAnlässlich der Münchner Sicherheitskonferent hat die Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" am 13.02.2026 eine gemeinsame Pressemitteilung herausgeben und Verteidigungsminister Boris Pistorius zum Umdenken aufgefordert. Das FNF ist Gründungsmitglied der Kampagne und unterstützt ihre Forderungen.

Die Pressemitteilung in voller Länge: 

"Die von 55 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragene Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ fordert anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, sich gegen die Stationierung neuer landgestützter US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu positionieren. Zudem sollte die Bundesregierung von den Beschaffungsplänen US-amerikanischer Typhon- Startsysteme und Tomahawk-Marschflugkörpern sowie einer europäischen Entwicklung landgestützter Mittelstreckenwaffen absehen und sich stattdessen für neue Rüstungskontroll- und Abrüstungsinitiativen stark machen.

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Fr, 27.02.2026, Bonn: Mahnwache für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina

Friedenstaube swDas Frauennetzwerk für Frieden e.V. unterstützt auch dieses Mal wieder die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Gerechter Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die humanitäre Situation in Gaza ist weiterhin dramatisch. Trotzdem erscheint Gaza nur noch selten in den Nachrichten.  Es ist deshalb dringend notwendig, immer wieder die Aufmerksamkeit auf Gaza und das  Westjordanland zu lenken und Schritte zu fordern, die zur Verbesserung der humanitären Situation und echten Friedensperspektiven beitragen können.

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 27.02.26 von 15:00 - 16:00 Uhr vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

Die Unterstützer*innen der Mahnwache fordern: 

  • Keine Blockade von Hilfslieferungen nach Gaza
  • Freilassung palästinensischer Gefangener aus Administrativhaft
  • Keine Waffenlieferungen nach Israel
  • Zugang für internationale Presse in Gaza
  • Ende der Besatzung und der Siedlergewalt im Westjordanland
  • Anerkennung des Staates Palästina

Unterstützer*innen der Mahnwache: Partnerschaftsverein Bonn – Ramallah e.V.,  COLPAZ/Frieden für Kolumbien, Friedensforum Bonn, Attac Bonn, Netzwerk Friedenskooperative, internationales frauenzentrum bonn e.V., informationsstelle südliches afrika e.V., pax christi Bonn, Weltladen Bonn e.V., Frauennetzwerk für Frieden e.V., Zen Peacemaker Orden

Gemeinsame Pressemitteilung: Friedensbündnis fordert Verhandlungen und atomare Abrüstung

Logo atomwaffenfrei.jetztAnlässlich des auslaufenden New-START-Vertrages zwischen den USA und Russland hat das Aktionsbündnis atomwaffenfrei.jetzt eine Pressemitteilung veröffentlicht. Das Frauennetzwerk für Frieden ist seit vielen Jahren Mitglied des Aktionsbündnisses.

Friedensbündnis fordert Verhandlungen und atomare Abrüstung

Der New-START-Vertrag von 2010 zwischen den USA und Russland zur Begrenzung strategischer Atomwaffen, der 2021 verlängert wurde, läuft am 5. Februar 2026 aus. New START hatte für beide Seiten die Anzahl von Atomsprengköpfen auf 1.550 und die Zahl der Trägersysteme auf 800 festgelegt. Nachdem der INF-Vertrag von 1987 zur Beseitigung der Mittelstreckenwaffen von den USA 2019 gekündigt worden war, blieb der New-START-Vertrag das letzte Abkommen zur Begrenzung von Atomwaffen.

Das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ fordert die Bundesregierung auf, bei den USA darauf hinzuwirken, das Angebot des russischen Präsidenten Putin anzunehmen, die Vertragsbestimmungen beidseitig ein weiteres Jahr einzuhalten. Zugleich müssten neue Verhandlungen zu allen nuklearen Waffensystemen aufgenommen werden. 

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Friedenszitat Januar 2026

Friedenszitate ab 2025 Januar"Victory is not easy, but it is certain." -Narges Mohammadi, iranische Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin von 2023.

Das Zitat stammt aus einem Statement der Narges Mohammadi Foundation vom 10. Januar 2026. Darin verurteilt die Stiftung die Gewalt, mit der die iranische Regierung seit Wochen gegen die protestierende Bevölkerung vorgeht, und fordert Solidarität und entschlossene politische Maßnahmen von der internationalen Gemeinschaft.

Wir stehen fest an der Seite der gewaltfrei protestierenden Menschen im Iran, fordern die sofortige Freilassung von Narges Mohammadi und aller anderen politischen Gefangenen, und unterstützen die Forderungen von iranischen Diasporagruppen hier in Deutschland an die Bundesregierung: 

Es braucht einen bundesweit einheitlichen und langfristigen Abschiebestopp in den Iran und einen Stopp jeglicher politischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit mit der aktuellen iranischen Regierung. 

Solidarity with the people of Iran! Victory will come.

Herzliche Einladung: Di, 10.02.2026, Bonn: Kraniche auffädeln für Hiroshima

Kraniche auffädelnIm letzten Jahr erreichten uns Zehntausende Origami-Kraniche, die zur Erinnerung an die US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki von vielen Menschen gefaltet wurden. Wir möchten diese Kraniche auf die Reise nach Japan schicken. Damit die besonderen Friedenssymbole in Hiroshima ausgestellt werden können, müssen sie nun noch auf lange Schnüre aufgefädelt werden.

Für Dienstag, den 10. Februar 2026, laden deshalb das Frauennetzwerk für Frieden und das Netzwerk Friedenskooperative herzlich zum gemeinsamen Auffädeln der eingesendeten, losen Papierkraniche ins Büro des Netzwerk Friedenskooperative ein! Die aufgefädelten Kraniche werden dann im Sommer 2026 nach Hiroshima geschickt – als Zeichen für Frieden und Hoffnung.

Bei Keksen und Tee wollen wir in gemütlicher Atmosphäre zusammenkommen und gemeinsam basteln. Macht mit und helft uns, die Kraniche auf die Reise vorzubereiten!

Auch wer nur kurz Zeit hat, ist herzlich willkommen – jede helfende Hand zählt!

Wann? Dienstag, 10.02.2026, von 17:00 bis 20:00 Uhr

Wo? Büro des Netzwerk Friedenskooperative, Mackestr. 30, 53119 Bonn

Wir freuen uns auf einen schönen, friedlichen Abend mit euch!

Für eine bessere Planung wird um eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gebeten.

Weitere Infos zur Aktion „Sadakos Kraniche“: www.sadakos-kraniche.de 

Zum Internationalen Tag der Bildung: Solidarität mit den Frauen und Mädchen in Afghanistan

Muzhda Tag der Bildung Afghanistan 2026Heute ist der Internationale Tag der Bildung. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Bedeutung von Bildung für Frieden und Entwicklung zu betonen. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Doch viel zu vielen Menschen wird es verwehrt. Bei unserer Mitgliederversammlung im November hat unser Mitglied Muzhda einen berührenden Input über die Situation in ihrem Heimatland Afghanistan gegeben. Heute denken wir deshalb besonders an die afghanischen Frauen und Mädchen:

Am Internationalen Tag der Bildung verurteilen wir die systematische Unterdrückung von Frauen und Mädchen in Afghanistan. Seit über fünf Jahren wird ihnen ihr fundamentales Recht auf Bildung, Selbstbestimmung und Teilhabe gewaltsam entzogen. Dieses Verbrechen darf weder normalisiert noch ignoriert werden.

Bildung ist ein unveräußerliches Menschenrecht, ihre Verweigerung ist ein Akt struktureller Gewalt. Die internationale Gemeinschaft muss endlich über bloße Erklärungen hinausgehen und wirksamen politischen, diplomatischen und rechtlichen Druck ausüben.

Solidarität darf nicht symbolisch bleiben. Wir stehen an der Seite der afghanischen Frauen und fordern Gerechtigkeit, Freiheit und uneingeschränkten Zugang zu Bildung jetzt. 

Liebe Muzhda, vielen Dank für die Initiative und dafür, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast!

Fr, 23.01.2026, Bonn: Mahnwache für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina

Friedenstaube swDie humanitäre Situation in Gaza ist weiterhin dramatisch, Kälte und Regen/ Schnee setzen den Menschen zu, die nach wie vor in Zelten leben.  Und sie wird sich weiter verschlechtern durch den angekündigten Entzug von Lizenzen durch die israelische Regierung für 37 renommierte Hilfsorganisationen, die in Gaza medizinisch und humanitär tätig sind.  Dagegen wurde auch seitens vieler EU-Regierungen protestiert,  die Bundesregierung hat sich nicht am Protest beteiligt. 

Hintergründe zum Entzug der Lizenzen finden sich hier: https://www.medico.de/presse/2025/israel-entzieht-37-deutschen-internationalen-hilfsorganisationen-die-registrierung

Insgesamt ist die Situation äußerst fragil,  der Waffenstillstand wird immer wieder von israelischer Seite gebrochen, mehrere hundert palästinensische Menschen sind seit Verkündung der Waffenruhe getötet worden. Die Hamas versucht wieder, sich zu etablieren.

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Friedenszitat Dezember 2025

Friedenszitat Dezember 2025"Und das müssen wir tun (…) gegen Unrecht aufstehen, gegen Krieg unsere Stimme erheben und uns schützend vor ausgegrenzte Menschen stellen." - von Ruth Weiss, Schriftstellerin, Aktivistin, Ehrenmitglied im FNF (1924-2025)

Ruth Weiss hat uns in diesem Jahr verlassen. Ihre Worte werden uns ins neue Jahr begleiten. 

Danke, dass wir Sie kennenlernen durften, liebe Ruth! Danke für alles, was Sie für unsere Welt getan haben. 

Winterpause in der Geschäftsstelle: Wir wünschen frohe Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

Winterpause 2025Wir machen Winterpause vom 20.12.2025 bis einschließlich 12.01.2026! Ab dem 13.01.2026 sind wir wieder im Büro in Bonn zu erreichen.

Wir wünschen euch frohe und besinnliche Feiertage und uns allen ein friedlicheres neues Jahr!

PS: Wenn Euch die Friedensarbeit des FNF am Herzen liegt, dann helft uns dabei, das FNF noch lange zu bewahren! Mit einer Spende zum Jahresende tragt Ihr dazu bei, dass wir unsere Arbeit im kommenden Jahr fortführen und auf die großen Herausforderungen, die die aktuelle Weltlage mit sich bringt, reagieren können. Egal ob groß oder klein – wir sind dankbar für jede Unterstützung!

Spenden könnt ihr direkt hier online oder klassisch per Banküberweisung auf unser Spendenkonto:

Sparkasse KölnBonn
IBAN DE97 3705 0198 0000 0520 19
Verwendungszweck: Weihnachtsspende FNF

Vielen herzlichen Dank!

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      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn