Die alljährlichen Bonner Friedenstage gehen in die nächste Runde!
Die vielfältige Veranstaltungsreihe rund um den Antikriegstag und den internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen umfasst Events wie Kinovorführungen, Lesungen, Vorträge, Theater und vieles mehr. Themen sind in diesem Jahr unter anderem der Krieg im Gazastreifen, die Förderung von Dialog zwischen jungen Menschen aus Israel und Palästina, die aktuelle Situation der Frauen in Afghanistan, die Geschichte des Antisemitismus im Islamismus und – am Beispiel Kolumbiens - die Herausforderungen von Friedensprozessen.
Die Bonner Friedenstage starten am 28.08.25 und enden am 01.10.25. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Auch das FNF wird im Rahmen der Bonner Friedenstage drei Events mitveranstalten:
- Fr, 19.09.25: FNF-Themenabend: "Frieden mit der Natur - Impulse aus Kolumbien" (18:00-19:30 Uhr)
- So, 21.09.25: "Komm, wir entdecken Frieden in unserer Stadt! - Eine Stadtführung für Familien" (11:00-13:00 Uhr)
- Fr, 26.09.25: 18. Bonner Friedenslauf (09:00-13:00 Uhr)
Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und den Anmeldungen findet ihr unter www.bonner-friedenstage.de.

Die furchtbaren Bilder und Nachrichten, die uns seit fast zwei Jahren aus Israel und Palästina erreichen, lassen uns immer wieder erschüttert zurück. Was können wir hier in Deutschland tun, um die Not der Menschen zu lindern, um den Krieg zu stoppen?
"Mach’s gut, Bertha-Bahn!“, mit diesen Worten verabschiedete Heide Schütz, Ehrenvorsitzende des FNF, am 05.08.2025 die Bertha-Bahn auf ihren Weg nach Polen. Das Projekt „Bertha- Bahn“, initiiert vom FNF und dem Netzwerk Friedenskooperative, startete am 21. September 2019, dem Friedenstag der Vereinten Nationen. Anlass war damals das 70-jährige Jubiläums der Benennung des Bertha-von-Suttner-Platzes in Bonn. Nach fast sechs Jahren aktiver Fahrzeit auf den Linien 61 und 62 geht die Bahn nun gemeinsam mit den anderen alten Modellen der Niederflurbahnen auf die Reise nach Poznań.
Von April bis Mai 2025 durfte ich ein zweimonatiges Vollzeitpraktikum beim Frauennetzwerk für Frieden in Bonn absolvieren. Das Praktikum war Teil meines Masterstudiengangs Conflict Studies and Peacebuilding an der Universität Osnabrück. Aufgrund meines Studienschwerpunkts auf feministischer Theorie und Friedensarbeit war das FNF als feministische Friedensorganisation die perfekte Wahl für mich.
"There is a power which is greater than the fear, and it is our partnership - Jews and Arabs, women and men, young and old. A courageous partnership that refuses to give up on this home, which belongs to all of us.“
Am 12. Juli 2025 ist Helga Sprenger, Gründerin der INTA-Stiftung, verstorben. Mit der Verleihung des Helga-und-Werner-Sprenger-Friedenspreises im Jahr 2017 an das FNF hatte sie uns ein großes Geschenk gemacht: nicht nur durch das Preisgeld, das für einen kleinen Verein wie den unseren eine enorme Unterstützung war. Sondern noch viel mehr durch die Wertschätzung und Anerkennung, die damit verbunden war und die das FNF in einer Phase des internen Umbruchs und Generationenwechsels von außen stärkte und stützte.
Das FNF verabschiedet die Bertha-Bahn!
Anlässlich der aktuellen Äußerungen von Verteidigungsminister Boris Pistorius bei seinem Besuch in den USA hat die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ eine gemeinsame Pressemitteilung herausgegeben. Sie kritisiert darin den geplanten Kauf des mobilen Startsystems „Typhon“ durch die Bundesregierung. Das FNF ist Gründungsmitglied der Kampagne, die Ende 2024 ins Leben gerufen wurde, und trägt die Forderungen der Kampagne mit. 

