Viele fleißige Hände, spitze Nadeln, gute Gespräche, heißer Tee und ein Reisebericht aus Japan - das und noch viel mehr erlebten wir an unserem Bastelabend am 10.2. beim Netzwerk Friedenskooperative! Bei entspannter Atmosphäre haben wir zusammen selbstgebastelte Kraniche auf lange Schnüre aufgefädelt, damit diese im Sommer als Zeichen des Friedens nach Hiroshima geschickt werden können. Die Aktion soll an die US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnern und symbolisch zeigen, dass wir uns eine friedliche, atomwaffenfreie Zukunft wünschen.
In einer gemütlichen Runde haben wir schließlich neben tollen Gesprächen, kollektiver Bewunderung der gefalteten Kraniche und leckeren Snacks richtig viel geschafft! Ein großer Dank geht an alle, die mitgefädelt haben, und an das Netzwerk Friedenskooperative für die Gastfreundschaft!
Weißt du, wer Klara Marie Faßbinder war? Warum zahlreiche Weltstars in den 1980er Jahren im Hofgarten demonstrierten? Was die Universität Bonn mit Frieden am Hut hat? Und welcher Platz nach einer Friedensnobelpreisträgerin benannt ist? Auf dem „Friedensweg Bonn“ gibt es zahlreiche Orte des Friedens und große historische Persönlichkeiten zu entdecken, die sich für Frieden und Menschenrechte engagierten. Wir starten in Beuel und laufen von dort unter fachkundiger Führung von Station zu Station Richtung Innenstadt.
Das Frauennetzwerk für Frieden e.V. unterstützt auch dieses Mal wieder die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Gerechter Frieden zwischen Israel und Palästina":
"Victory is not easy, but it is certain." -Narges Mohammadi, iranische Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin von 2023.
Im letzten Jahr erreichten uns Zehntausende Origami-Kraniche, die zur Erinnerung an die US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki von vielen Menschen gefaltet wurden. Wir möchten diese Kraniche auf die Reise nach Japan schicken. Damit die besonderen Friedenssymbole in Hiroshima ausgestellt werden können, müssen sie nun noch auf lange Schnüre aufgefädelt werden.
„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“
Heute ist der Internationale Tag der Bildung. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Bedeutung von Bildung für Frieden und Entwicklung zu betonen. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Doch viel zu vielen Menschen wird es verwehrt. Bei unserer Mitgliederversammlung im November hat unser Mitglied Muzhda einen berührenden Input über die Situation in ihrem Heimatland Afghanistan gegeben. Heute denken wir deshalb besonders an die afghanischen Frauen und Mädchen:

