
Am Dienstag, dem 25.11.2025, wird die US-amerikanische Aktivistin Anna Gyorgy wieder zu Gast in Bonn sein. Im Rahmen unseres Themenabends wird sie mit uns unter anderem über den zivilgesellschaftlichen Widerstand in den USA gegen die aktuelle US-Regierung unter Trump diskutieren.
Anna hat lange in Deutschland gelebet und ist seit vielen Jahren mit dem Frauennetzwerk für Frieden e. V. und dem Internationalen Frauenzentrum Bonn verbunden. Sie ist aktuell auf Familienbesuch in Deutschland und freut sich auf eine offene Diskussion über die politische Lage in beiden Ländern.
Als Anna 2014 Deutschland verließ, um nach Massachusetts zu ziehen, wollte sie verstehen, warum so viele der Probleme und Entwicklungen, gegen die sie während ihrer Zeit in Deutschland gekämpft hatte – vom Irakkrieg über die Unterdrückung Palästinas bis hin zu Atomwaffen und Atomkraft – ihren Ursprung in „ihrem” Land hatten.
Seitdem beschäftigt sie sich mit der virtuellen Übernahme der Vereinigten Staaten durch Unternehmensinteressen und engagiert sich gleichzeitig in lokalen Friedens- und Gerechtigkeitsinitiativen, über die sie ebenfalls berichten kann.
Die Wahlen am 4. November, insbesondere der dramatische Wahlkampf und Sieg von Zohran Mamdani in New York City, geben ihr Hoffnung, dass die Bedürfnisse der Menschen und soziale Gerechtigkeit eine Chance gegen die Interessen der Milliardärsklasse haben. Da NYC eine Stadt der Einwanderer*innen ist, hat sein Sieg, der von 104.000 Freiwilligen (!) unterstützt wurde, weltweit Resonanz gefunden. Den Morgen nach seinem historischen Sieg markierte Mamdani mit der Vorstellung einer ausschließlich aus Frauen bestehenden Gruppe von Beraterinnen, die enge Verbindungen zur Stadtverwaltung haben.
Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Wann? Di, 25.11.2025, 18:00-19:30 Uhr
Wo? Kaiserstraße 201, 53113 Bonn
Der Eintritt ist frei, für Getränke und Knabberzeug ist gesorgt.
Zur besseren Planbarkeit bitten wir um Anmeldung an

Am 07.11. besuchten wir im Theater Bonn die Premiere des Theaterstücks „Die Waffen nieder!“ nach dem gleichnamigen Roman der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner. Gemeinsam mit mehreren Mitgliedern unseres Vereins hatten wir die Gelegenheit, im Foyer einen Informationsstand zum Frauennetzwerk für Frieden sowie zu Leben und Wirken Bertha von Suttners aufzubauen.
Auch dieses Jahr laden wir wieder zum Adventsbasar "Edel & Trödel" in die Kaiserstraße 201 ein!
Der nächste globale Klimastreik steht vor der Tür - und wir rufen alle Mitglieder und Freund*innen des FNF auf, sich anzuschließen!
„Ich bin auch das Stadtbild. Mein Sohn und ich gehören zu dieser Stadt.“ - Serpil Temiz Unvar, Gründerin der Bildungsinitiative Ferhat Unvar.
+++ Update 03.11.2025: Die Veranstaltung musste leider abgesagt werden und wird voraussichtlich auf 2026 verschoben. +++
Am Samstag, dem 25. Oktober 2025, durften wir im Internationalen Frauenzentrum Bonn den Workshop „Stark durch Verbundenheit“ zu feministischer Solidarität und nachhaltigem Aktivismus für FLINTA-Aktivist*innen mit der Trainerin und Autorin Sara Fromm stattfinden lassen. Einen ganzen Tag lang beschäftigten wir uns mit der Frage , wie wir in politisch angespannten Zeiten zuversichtlich bleiben, Verbundenheit stärken und nachhaltigen Aktivismus gestalten können. Wie sammeln wir persönlich Kraft? Und welche Strategien brauchen wir innerhalb unserer Organisationen?
Am 24.10.2025 lud das FNF in Kooperation mit dem Frauenmuseum Bonn zur Lesung „Zuversicht jetzt – den Krisen der Welt mutig begegnen“ mit der Autorin und Klimaaktivistin Sara Fromm ins Frauenmuseum ein. Mehr als 30 Interessierte kamen zu einem anregenden Austausch über Mut, Selbstermächtigung und gemeinschaftliches Handeln in Krisenzeiten zusammen.

