Helfende Hände gesucht: Fr. 9.10., Friedenslauf der Bonner Schulen

Bonner Friedenslauf 2026 sharepicEs geht wieder los: Am Freitag, dem 9.10., laufen wieder mehr als 1.600 Schüler*innen beim Friedenslauf der Bonner Schulen für den Frieden und sammeln dabei Spenden für Pro Peace und das FNF. 

Bei der Durchführung des Friedenslaufs sind wir auch in diesem Jahr wieder auf viele
helfende Hände angewiesen. Deswegen wenden wir uns an euch mit der Bitte, uns beim
Bonner Friedenslauf tatkräftig zu unterstützen.

Hilfe benötigen wir am Freitag, dem 9. Oktober, vor allem in der Zeit von 9 bis 13 Uhr bei
der Sicherung der Laufstrecke, der Gepäckverwahrung, der Vergabe von Stempeln nach jeder
Runde und der Verpflegung der Läufer*innen. Besonders Einsatzfreudige begrüßen wir gerne
schon für den Aufbau ab 7 Uhr.

Anmeldungen nehmen unsere Kolleg*innen von Pro Peace, die den Friedenslauf maßgeblich organisieren, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. sehr gerne entgegen.

Eine Anmeldung ist auch über vostel möglich: 
https://vostel.de/de/volunteering/projects/12616_Pro-Peace-Forum-Ziviler-Friedensdienst-e-V_Ehrenamtliche-Unterstuetzung-beim-19-Bonner-Friedenslauf_Bonn

Alle weiteren Infos findet ihr hier. 

Wir freuen uns riesig, wenn ihr dabei seid!

Herzliche Einladung: So, 20.09., Bonn: Führung über den Friedensweg Bonn im Rahmen der Bonner Friedenstage

Flyer BFT 2026 Cover+++ Update 20.09.: Die Führung findet statt! Es könnte zwar am Anfang noch etwas regnen, aber um 14 Uhr sollen die meisten Wolken weg sein. Bringt zur Sicherheit einen Regenschirm und festes Schuhwerk mit. Wir freuen uns auf euch :)! +++  

Weißt du, wer Klara Marie Faßbinder war? Warum zahlreiche Weltstars in den 1980er Jahren im Hofgarten demonstrierten? Was die Universität Bonn mit Frieden am Hut hat? Und welcher Platz nach einer Friedensnobelpreisträgerin benannt ist?

Auf dem „Friedensweg Bonn“ gibt es zahlreiche Orte des Friedens und große historische Persönlichkeiten zu entdecken, die sich für Frieden und Menschenrechte engagierten. Wir starten in Beuel und laufen von dort unter fachkundiger Führung von Station
zu Station Richtung Innenstadt. 

Wann? Sonntag, 20.09.2026, 14:00-16:00 Uhr
Wo? Startpunkt Hiroshima-Mahnmal Bonn-Beuel, Rheinaustraße / Endpunkt Hofgarten

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bonner Friedenstage und in Kooperation mit den Bonner SDG-Tagen statt. 

Veranstalter: Frauennetzwerk für Frieden e.V. und Netzwerk Friedenskooperative
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

+++ Update 20.09.: Die Führung findet statt! Es könnte zwar am Anfang noch etwas regnen, aber um 14 Uhr sollen die meisten Wolken weg sein. Bringt zur Sicherheit einen Regenschirm und festes Schuhwerk mit. Wir freuen uns auf euch :)! +++  

 

Friedenszitat August 2026

FriedenszitatAUGUST2026„Wenn sich die Welt jetzt nicht verändert – wenn die Welt ihre Türen und Fenster nicht öffnet, wenn sie keinen Frieden schafft, keinen wirklichen Frieden –, damit meine Urenkel eine Chance haben, in dieser Welt zu leben, dann werde ich nicht erklären können, warum ich Auschwitz, Bergen-Belsen und Ravensbrück überlebt habe.“ ~ Ceija Stojka; übersetztes Zitat aus einer Ausstellung des Museums der Stadt Lodz.

In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 ermordete die SS 4.300 Sinti*zze und Rom*nja im KZ Auschwitz-Birkenau. Erst seit 2015 (!) erinnert der 2. August als offizieller Europäischer Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma an dieses Verbrechen und an die Ermordung Hunderttausender Sinti*zze und Rom*nja durch die Nazis.

Das Zitat stammt von der Roma-Aktivistin und Künstlerin Ceija Stojka. Stojka wurde am 25. Mai 1933 in eine österreichische Lovara-Familie geboren. Sie wurde 1943 zusammen mit ihrer Mutter und ihren sechs Geschwistern in das KZ Auschwitz-Birkenau und später in das Frauen-KZ Ravensbrück und das KZ Bergen-Belsen verschleppt. 1945 wurden sie, ihre Mutter und eine überlebende Schwester dort befreit. Von ihrer großen Familie von 200 Personen überlebten nur sechs Menschen. Nach ihrer Rückkehr ließ Stojka sich in Wien nieder. 1988 veröffentlichte sie ihr erstes Buch „Wir leben im Verborgenen“, in dem sie ihre Kindheit und Verfolgung durch die Nazis beschreibt. 1989 begann sie zu malen und stellte ihre Erlebnisse in ihren Bildern dar. Ceija Stojka verstarb als große Künstlerin und Aktivistin am 28. Januar 2013 in Wien.

Die Bonner Friedenstage 2026 stehen vor der Tür!

Flyer BFT 2026 CoverDie Veranstaltungsreihe rund um den Antikriegstag und den internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen findet auch in diesem Jahr wieder statt! Vom 31. August bis zum 9. Oktober 2026 setzen sich interessierte Teilnehmer*innen in unterschiedlichen Veranstaltungen mit aktuellen Themen rund um Krieg, Frieden und sozialer Gerechtigkeit auseinander; von Kinovorführungen, zu Lesungen, Vorträgen, Ausstellungen und mehr. Dabei werden unter anderem Diskussionen um den Wehrdienst, die Nutzung von KI im Militär und die Auswirkungen der israelischen Besatzung in palästinensischen Gebieten thematisiert. 

Auch 2026 beteiligt sich das Frauennetzwerk für Frieden wieder an den Bonner Friedenstagen. Mit drei Veranstaltungen sind wir dieses Jahr dabei: 

  • Führung über den Friedensweg Bonn, Sonntag, 20. September, 14:00 - 16:00 Uhr,  Startpunkt Bonn/Beuel, Enpunkt Hofgarten 
  • Premiere des Films: „Friedensweg Bonn“, Dienstag, 29. September, 18:30 Uhr, Haus Mondial
  • 19. Bonner Friedenslauf, Freitag, 09. Oktober, 09:00 - 13:00 Uhr, Treffpunkt: Poppelsdorfer Allee „Pro Peace Infostand“

Alle Interessierten sind herzlich willkommen teilzunehmen, alle Informationen zu Terminen, Anmeldung, etc. findet ihr hier: https://pzkb.de/bonner-friedenstage/. 

Friedenszitat Juli 2026

Friedenszitat Juli 2026"We are shocked, in tears and fucking angry! But we are not in fear and we will stand together!" - Protestschild bei der Trauer-Kundgebung nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin am 25. Juli 2026 (gesehen bei @santiago_rodriguez_photography).

Am 25. Juli verübte ein religiöser Extremist einen Anschlag auf den CSD in Berlin. Er fuhr mit einem Auto in die Demonstration, tötete dabei eine Frau und verletzte etliche andere. In den folgenden Tagen versammelten sich bundesweit Menschen aus der queeren Community und Allies, um ihre Trauer, ihre Wut, ihre Ängste und ihre Entschlossenheit, sich nicht zu verstecken und sich nicht spalten zu lassen, nach außen zu tragen. 

Parallel brandeten unmittelbar Debatten auf, die die libanesische Familiengeschichte des in Deutschland aufgewachsenen Täters und seine islamistisch-extremistische Motivation zum Anlass nahmen, Menschen muslimischen Glaubens, Geflüchtete und arabisch gelesene Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Dies oftmals von Politiker*innen und Parteien, die in der jüngsten Vergangenheit queere Sichtbarkeit in Deutschland erschwert, bei Angriffen auf queeres Leben aus anderen extremistischen Lagern geschwiegen, queeren spaces die Förderung entzogen oder Präventionsprogramme gegen religiösen oder rechten Extremismus gecancelt haben. Gleichzeitig wurden auch Stimmen laut, die die realen Gefahren, die religiöser und anderer politischer Extremismus für queere Menschen bedeuten, klar benannten und einordneten.

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23.07.-10.08.2026: Sommerpause in der FNF-Geschäftsstelle

FNF Sommerpause 2026Das FNF verabschiedet sich in die Sommerpause! In der Zeit vom 23.07.-10.08.2026 ist die Bonner Geschäftsstelle nicht zu erreichen. Eure Emails und Anrufe werden ab dem 11.08.2026 wieder beantwortet. 

Wir wünschen euch allen einen möglichst friedlichen, nicht zu heißen Sommer und gute Erholung!

 

Eine Hommage für Traude Rebmann (1939-2026)

Traude 1998Traude Rebmann war eine begnadete Ausbilderin und Trainerin des Mediationsverfahrens, der Vermittlung in gewaltfreier Konfliktlösung. Schon 1987 machte sie selbst die Ausbildung an der University of Oregon, USA, und brachte dann das Konzept und die "Technik", das Knowhow des Verfahrens der Mediation nach Deutschland und Europa. Im Auftrag verschiedener Friedensorganisationen, z. B. "Eirene" oder dem "Bund für Soziale Verteidigung" unterstützte sie den Friedensprozess in Nordirland und später von Friedensgruppen während des Jugoslawienkrieges , z. B. In Zagreb, Osijek, Belgrad, Pancevo. Als eine der Pionierinnen der Mediation in Deutschland war sie 1992 auch Gründungsmitglied des Bundesverbands Mediation. In vielen Schulen in NRW werden sogar seit vielen Jahren auch Schüler und Schülerinnen im sogenannten Streitschlichtungsprogramm ausgebildet,  so dass sie anschließend die Mediation für ihre peer group anbieten können  (peer mediation.)

Nun ist Traude Rebmann im Juli 2026 nach langer Krankheit eines friedvollen Todes gestorben. Sie wurde fast 87 Jahre alt.

Ich hatte das große Glück, sie als Trainerin und zugewandte Ausbildungsbegleiterin zusammen mit Christoph Besemer und Mechthild Eisfeld im Jahr 2000 in Königsfeld /Taunus kennen zu lernen, als ich dort die Mediation erlernen wollte. Traude wurde unmittelbar darauf Mitglied im Frauennetzwerk für Frieden e. V.  und bot uns an, kostenlose Seminare zu geben zu Themen, die sowohl für die einzelnen Mitglieder als auch für die Friedensorganisation wichtig waren. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der "Zirkel der Versöhnung"  aus dem Seminar "Über den eigenen Schatten springen". Auch für das vom FNF gegründete "Deutsch-Tschechische Forum der Frauen" interessierte sie sich sehr. Das Mitmenschliche und das Zivilgesellschaftliche waren im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit.  Menschen, die durch Kriege, globale wirtschaftliche Ungerechtigkeit oder anderes Leid verletzt waren, fanden ihre praktische Unterstützung.

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Queere Jugendliche brauchen unsere Solidarität: FNF unterzeichnet Offenen Brief für den Erhalt des Jugendnetzwerks Lambda 🌈

Lambda Bild WebsiteDas Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat die gesamte Förderung für das Jugendnetzwerk Lambda e.V. zum Jahresende gestrichen! Seit 1990 ist Lambda eine Stimme für queere junge Menschen in Deutschland, vor allem in den ländlichen Räumen. Jetzt droht diese wichtige Plattform zu verschwinden. Diese Entscheidung trifft nicht nur Lambda, sondern sendet ein alamierendes Signal. "Sie sagt queeren jungen Menschen: Eure Räume sind nicht verlässlich abgesichert." 

Wir setzen uns aktiv für die Rechte von marginalisierten Gruppen ein. Der Erhalt von Lambda ist uns ein wichtiges Anliegen, denn, anders als die Bundesministerin Karin Prien gerade signalisiert, verdienen die Stimmen junger queerer Menschen Gehör und Schutz. Wir haben den Offenen Brief an Karin Prien gegen die Streichung der Förderung unterzeichnet und rufen alle unsere Mitglieder und Unterstützer*innen auf, sich ebenfalls für queere Rechte zu engagieren.

Was könnt ihr tun?

  • Pat*in werden
  • Mitglied bei Lambda werden
  • Politiker*innen schreiben
  • Für Lambda Spenden

Mehr Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten findet ihr auf der Instagram-Seite von Lambda:https://www.instagram.com/lambda.bund/. Generelle Informationen zum Verein Lambda gibt es hier: https://lambda-online.de/. Hier gehts zum offenen Brief: https://lambdaspace.de/lambda-retten/#brief. Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen für die Rechte und Sichtbarkeit queerer junger Menschen setzen!

Sa, 01.08.2026, Bonn: FNF-Flohmarkt "Edel & Trödel" - kommt vorbei und helft mit!

Flohmarkt 250906 BonnWir setzen die Tradition fort - unser Flohmarkt "Edel & Trödel" ist wieder da! 

Der Flohmarkt findet am Samstag, dem 01.08.2026, von 10-16 Uhr auf dem Friedensplatz in Bonn statt.

Die Erlöse kommen zu 100% der Friedensarbeit des FNF zugute.

Kommt vorbei, lernt uns kennen und stöbert nach etwas Edlem, Schönem oder Ausgefallenem!

Wie jedes Jahr freuen wir uns auch über helfende Hände beim Aufbau, Verkauf und Abbau sowie 1-2 Autos für den Transport der Waren. Ihr braucht dafür keine Vorkenntnisse, sondern einfach nur ein wenig Zeit und Lust am Anpacken :). Hier findet ihr einen Nuudel zum Eintragen der Schichten und alle weiteren Infos.

 

Frieden in den Lehrplan - unterzeichnet auch ihr die Petition!

Frieden in den Lehrplan BildFrieden gehört in den Lehrplan - das sehen wir auch so! Deshalb haben wir uns zusammen mit über 20 Organisationen wie Pro Peace, GEW und ORL dem Bündnis "Frieden in den Lehrplan" angeschlossen.

Das zentrale Stichwort, für das wir auf diesem Wege gemeinsam kämpfen, lautet Friedensbildung. Junge Menschen haben ein Recht auf Mitsprache. Um dieses Recht gut informiert ausüben zu können und eine friedliche Zukunft aktiv mitzugestalten, brauchen sie die Chance, sich differenziert mit den Themen Krieg und Frieden auseinanderzusetzen; so heißt es in der Petition, die am 04.05.2026 gestartet wurde. 

Die Forderungen an die Bildungsminister*innenkonferenz lauten konkret: 

  1. Friedensbildung von der Grundschule bis zur Oberstufe in die Curricula aufnehmen
  2. Friedensbildung in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften stärken
  3. Mehr Fachleute für Friedensbildung an die Schulen, statt nur Jugendoffiziere der Bundeswehr

Hintergründe zu den einzelnen Forderungen findet ihr im Petitionsformular. 

 Wir rufen dazu auf, die Petition zu unterzeichnen und gemeinsam mit uns für konkrete Maßnahmen in der Friedensbildung einzustehen. Hier geht`s direkt zur Petition: https://www.propeace.de/de/frieden-in-den-lehrplan .

Die Sammlung der Unterschriften endet am 16.10.2026.

Bild: Pro Peace

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn