Fr, 24.07.2026, Bonn: Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube swDas FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 24.07.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

Die Schlagzeiten werden beherrscht von dem "Deal" mit dem Iran, Gaza erscheint nur noch hin und wieder in den Nachrichten.  Hier ein Bericht aus der Tagesschau über die desaströse Lage, die sich noch weiter verschlimmert:https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-iran-gaza-100.html

Es gibt keinerlei Bewegung  zur Verbesserung der Situation, im Gegenteil, die israelische Regierung hat angekündigt, die gelbe Linie noch weiter zu verschieben bis auf 70 %  des Territoriums. Parallel dazu treibt die israelische Reguerung die Annexion des Westjordanlands voran.  Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert spricht von „ethnischen Säuberungen“ im Westjordanland.

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UPDATE: Nur Ja heißt Ja - Ein Schritt in die richtige Richtung

Nur Ja heißt Ja BildEs gibt spannende Neuigkeiten zur Petition "Nur JA heißt JA – Sexualstrafrecht an internationale Menschenrechtsstandards anpassen"! Der Bundesrat hat kürzlich für den Entschließungsantrag gestimmt, was einen entscheidenden Schritt in Richtung eines konsensbasierten Sexualstrafrechts bedeutet. Die Petition geht auf eine Initiative der Feminist Law Clinic zurück; das FNF hatte die Petition als eine der Erstuntersützer*innen supportet. Hier könnt ihr den zugehörigen Bericht auf unserer Website nachlesen.

Diese Entscheidung ist ein riesen Fortschritt für den Schutz sexueller Selbstbestimmung in Deutschland. Der "Nur Ja heißt Ja"-Standard entlastet die Opfer, indem die Verantwortung auf die Täter*innen übertragen wird, ein klares Einverständnis einzuholen. Nun ist es am Bundestag, für "Nur Ja heißt Ja" zu stimmen und somit die Gesetzgebung in Einklang mit internationalen Menschenrechtsstandards zu bringen. 

Mittlerweile haben mehr als 176.000 Menschen (Stand: 14.07.2026) die Petition unterschrieben! Falls ihr noch nicht dabei seid, dann nutzt die Gelegenheit und zeigt eure Unterstützung! Der Link zur Petition ist weiterhin verfügbar und jede Stimme zählt: https://innn.it/ja. 

Share Pic: Feminist Law Clinic & innn.it

„Nein, meine Steuern zahl‘ ich nicht!“: FNF unterstützt Grundsatzerklärung des Netzwerk Friedenssteuer

Netzwerk Friedenssteuer Zivilsteuer AufkleberIn Zeiten, in denen viel zu viel Geld in Rüstung und Militär fließt und immer weniger Ressourcen für Soziales verwendet werden, ist es wichtiger denn je, dass wir uns für eine gerechtere Verteilung von Geldmitteln einsetzen. 

Wir vom FNF unterstützen deshalb die Initiative des Netzwerks Friedenssteuer zur Einführung eines Zivilsteuergesetzes, das sicherstellen soll, dass niemand gegen sein Gewissen gezwungen wird, Militär und Rüstung mitzufinanzieren.  Wir stehen hinter der Grundsatzerklärung, die sagt: 

„Ich trete für eine gesetzliche Regelung ein, nach der niemand gegen sein Gewissen gezwungen werden darf, durch Steuern und Abgaben zur Finanzierung von Militär und Rüstung beizutragen. Stattdessen ist die Verwendung dieser Zahlungen für zivile Aufgaben sicherzustellen.“

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"Ich konnte nicht nur erkenntnistechnisch, sondern auch menschlich wachsen" - Praktikumsbericht von Emma

Praktikumsbericht EmmaVom 7. April bis zum 31. Juni 2026 durfte ich beim FNF mein Praktikum machen. Dabei konnte ich nicht nur erkenntnistechnisch, sondern auch menschlich wachsen. 

Das Praktikum hat sich sehr vielseitig aufgebaut, auf der einen Seite war ich eng involviert in organisatorische Tätigkeiten wie die Buchhaltung oder Mitgliederverwaltung, zum anderen konnte ich, anfangs noch mit meinem tollen Mitprakti Tristan, an vielen schönen Projekten mitwirken. Das waren zum Beispiel die Finalisierung des Zines „Visionen für den Frieden“, Trips zur humanistischen Fakultät der Uni Köln für die Vorstellung eines Fundraising Projekts und der Japan-Tag in Düsseldorf, die Vorbereitung von Vorträgen und, am einprägsamsten für mich, die Organisation rund um die Jubiläumsfeier zum 30-jährigen Bestehen des FNF.

Bei alldem hatte ich immer das Gefühl, der mir viel Verantwortung übertragen und Eigenständigkeit zugetraut wurde, was eine schöne Balance zwischen meiner eigenen Kreativität und trotzdem einem guten vorgegeben Rahmen ermöglicht hat.

Was ich sehr schätze und geschätzt habe ist das enge und sehr freundschaftliche Verhältnis im Büro, sowohl zu meinem Mitprakti Tristan als auch zu Elise! 

Ich bedanke mich ganz herzlich für die tolle Zeit und freue mich, wenn wir uns bald wieder über den Weg laufen :D.

Liebe Emma, auch wir danken dir - und natürlich auch Tristan <3 - ganz herzlich für eure große Unterstützung in den letzten Monaten, für die neuen Impulse, die ihr uns gegeben habt, und für die guten Gespräche im Büro und in Aktion. Alles Gute euch beiden und bis hoffentlich bald mal wieder :)!

Friedenszitat Juni 2026

Friedenszitat Juni 2026„Gegen Unrecht – wenn man es als solches erkennt – muß man sich wehren – da gibt’s nichts anderes. Schweigen ist da, obwohl es Verachtung auszudrücken vorgibt, selber verächtlich.“ - Bertha von Suttner

Juni ist bei uns Bertha-Zeit, denn sowohl Bertha von Suttners Geburtstag (9.6.1843) als auch ihr Todestag (21.6.1914) fallen in diesen Monat. Bertha von Suttner war Schriftstellerin, Aktivistin und Pazifistin und erhielt 1905 als erste Frau den Friedensnobelpreis, zu dessen Stiftung sie selbst Alfred Nobel inspiriert hatte. Doch was viele nicht wissen: Sie kämpfte auch leidenschaftlich gegen Antisemitismus.

In ihren Memoiren schreibt sie: „Wir waren noch im Kaukasus, als wir zu Anfang der achtziger Jahre von dem in Preußen erwachten, vom Hofprediger Stöcker propagierten Antisemitismus Kunde erhielten. Uns flößte diese Erscheinung – das brauche ich wohl nicht erst zu sagen – lebhaften Abscheu ein. Wir legten die Argumente gegen diesen Rückfall in das Mittelalter in verschiedenen Artikeln nieder, die wir an die Wiener Blätter einsandten, deren regelmäßige Mitarbeiter wir waren. Die Artikel wurden uns zurückgeschickt mit der Begründung: In Oesterreich gibt es keinen Antisemitismus, und sollte sich aus Preußen etwas davon zu uns verpflanzen, so wäre das einzige richtige Verhalten dagegen: verächtliches Stillschweigen. Daß dieses Verhalten nicht das richtige war, haben die späteren Ereignisse gezeigt. Gegen Unrecht – wenn man es als solches erkennt – muß man sich wehren – da gibt’s nichts anderes. Schweigen ist da, obwohl es Verachtung auszudrücken vorgibt, selber verächtlich. Nicht nur die Betroffenen müssen reagieren; auch den Unbeteiligten, wo immer sie ein Unrecht sehen, kommt es zu, sich dagegen aufzulehnen.“ 

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Der FNF-Newsletter ist wieder da!

FNF Newsletter wieder da 2026Schaut mal in eure Postfächer - der FNF-Newsletter ist wieder da!

Statt unseres Jubiläums feiern wir heute einfach was anderes: das Revival unseres Email-Newsletters!

Ab sofort verschicken wir den Newsletter wieder ca. alle zwei Monate und informieren euch darin über alle Termine, Aktionen und Mitmachmöglichkeiten rund ums FNF.

Falls ihr den Newsletter noch nicht abonniert habt, dann könnt ihr das über das Formular auf unserer Startseite tun oder schreibt uns hier eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Ein riesengroßer Dank geht an dieser Stelle an Sanja, ohne deren ehrenamtliche Unterstützung die Wiederaufnahme des Newsletter-Versands nicht möglich gewesen wäre!

Fr, 10.07.2026, Bonn: Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube sw

+++ Die reguläre Mahnwache Ende Juni wurde wegen der Extremtemperaturen verschoben. Neuer Termin ist Freitag, der 10.07.2026 +++

Das FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 10.07.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

Die Schlagzeiten werden beherrscht von dem "Deal" mit dem Iran, Gaza erscheint nur noch hin und wieder in den Nachrichten.  Hier ein Bericht aus der Tagesschau über die desaströse Lage, die sich noch weiter verschlimmert:

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-iran-gaza-100.html

Es gibt keinerlei Bewegung  zur Verbesserung der Situation, im Gegenteil, die israelische Regierung hat angekündigt, die gelbe Linie noch weiter zu verschieben bis auf 70 %  des Territoriums. Parallel dazu treibt die israelische Reguerung die Annexion des Westjordanlands voran.  Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert spricht von „ethnischen Säuberungen“ im Westjordanland.

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!VERSCHOBEN! "Auf ihren Schultern - Fundamente feministischer Friedensarbeit" - Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V. am Samstag, 27.06.2026 in Bonn

FNF Jubiläum share pic neuTerminverschiebung: Die Jubiläumsfeier muss aufgrund der vorhergesagten Extremtemperaturen leider verschoben werden, da wir es nicht verantworten können, die Gesundheit aller aufs Spiel zu setzen. Der neue Termin liegt nun auf dem 21.11.2026 mit anschließender Mitgliederversammlung am nächsten Tag, Sonntag, 22.11.2026.

Liebe Mitglieder, liebe Freund*innen des FNF,

wir hatten uns schon so gefreut; nun mussten wir schweren Herzens eine Entscheidung treffen: Unsere Jubiläumsveranstaltung am kommenden Samstag wird hitzebedingt abgesagt.

Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, aber wir glauben, dass es unter den aktuellen Bedingungen nicht verantwortlich gewesen wäre, die Veranstaltung wie geplant durchzuführen: Für kommenden Samstag sind im Zuge der aktuellen Hitzewelle für Bonn Extremtemperaturen von bis zu 40 Grad angesagt; die gefühlte Temperatur soll bis zu 44 Grad betragen. Wir müssen unsere Verantwortung an dieser Stelle ernst nehmen und möchten unsere Referent*innen und die Teilnehmenden keinen hitzebedingten Risiken aussetzen.

Diese Absage bedeutet aber kein „aufgehoben“, sondern nur ein „aufgeschoben“! Wir haben zu unserer Freude nämlich bereits einen Ersatztermin gefunden!

Also notiert euch schon mal dick in euren Terminkalendern:

Nachholtermin Jubiläumsfeier 30 Jahre FNF: „Auf ihren Schultern - Fundamente feministischer Friedensarbeit“
Wann? Samstag, 21.11.2026, 14:00-21:00 Uhr
Wo? Frauenmuseum Bonn

Programm und Referent*innen bleiben unverändert. Wir hoffen, dass ihr auch an diesem neuen Termin dabei sein könnt und gemeinsam mit uns feiert und diskutiert! Kommt gut durch die heißen Tage!

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FNF unterzeichnet Memorandum zu 75 Jahren Genfer Flüchtlingskonvention

75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention sharepic

An der Seite von 275 NGOs haben wir das Memorandum "Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt" anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Genfer Flüchtlingskonvention mitgezeichnet.

Damit schließen wir uns einem breiten Bündnis von Organisationen an, die sich für einen starken Flüchtlingsschutz, die Wahrung der Menschenrechte und eine Gesellschaft einsetzen, die auf Solidarität statt Ausgrenzung baut. Der Brief macht deutlich: Es gibt Alternativen zu einer Politik der Abschreckung. Schutz, Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt gehören zusammen - und davon profitieren wir alle.

Das Memorandum hat die Vision eines Flüchtlingsschutzes, der sichere Fluchtwege ermöglicht, faire Asylverfahren gewährleistet und Menschen von Beginn an Zugang zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe bietet. Statt Ausgrenzung fordern die Unterzeichnenden eine Politik, die auf Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und gemeinsame Verantwortung setzt. Im Brief werden konkrete Vorschläge aufgezeigt, wie Schutzsuchende besser unterstützt und gleichzeitig gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden können. 

Diese im Memorandum formulierte Vision unterstützen wir! Das vollständige Memorandum findet ihr hier.

"Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg" - Erzählcafé im Nachbarschaftszentrum Brüser Berg

Was bedeutet Frieden für euch? Friedensbegriffe, Bertha von Suttner und gute Diskussionen gab es am 10. Juni beim Erzählcafé im Nachbarschaftszentrum am Brüser Berg!

"Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg" - dazu hat unsere Geschäftsführerin Elise referiert und alle mit durch einen spannenden Vortrag zu Friedensforschung, der Unterscheidung zwischen positivem und negativem Frieden sowie einem Lauf durch Bertha von Suttners Leben genommen. Die angeregten Fragen und Diskussionen während und nach dem Vortrag haben den Friedensbegriff für alle Beteiligten neu beleuchtet und erlebbar gemacht.

Vielen Dank an alle Interessierten und an das Nachbarschaftszentrum Brüser Berg für die Einladung und die Gastfreundschaft!

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn