
Muzhda Ahmadi, Mitglied im FNF und selbst vor einigen Jahren aus Afghanistan nach Deutschland gekommen, hat uns bei unser Mitgliederversammlung im November 2025 von der Situation von Frauen und Mädchen in Afghanistan berichtet.
"Ich stehe heute mit schwerem Herzen und voller Trauer vor Ihnen, um über die grausame Realität zu sprechen, der Frauen in Afghanistan völlig ausgeliefert sind. Seit der Machtübernahme der Taliban hat sich das Leben von Millionen Frauen und Mädchen vollständig verändert, ihr Alltag ist geprägt von Angst, Unterdrückung, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Frauen dürfen nicht arbeiten. Jede Bewegung außerhalb ihres Hauses ist streng kontrolliert und kann gefährlich sein. Das eigene Zuhause, das früher Schutz und Geborgenheit bot, ist für sie nun ein Gefängnis. Sie dürfen nicht frei entscheiden, wohin sie gehen, welche Kleidung sie tragen oder wie sie ihr Leben gestalten. Jede Entscheidung, die sie treffen möchten, wird ihnen verwehrt.
Bildung ist vollständig verboten. Universitäten, Schulen, Weiterbildungsmöglichkeiten für Frauen geschlossen. Mädchen dürfen nicht lernen, Frauen dürfen nicht studieren. Wissen, das einst Hoffnung brachte, ist ihnen vollständig genommen. Jede Frau, die einst davon träumte, Ärztin, Lehrerin, Juristin oder Ingenieurin zu werden, sieht ihre Träume zerbrechen.
Das FNF hat einen
Frieden ist die Voraussetzung für die Wahrung der Menschenrechte. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte und der Verleihung des Friedensnobelpreises an diesem Tag versammeln wir uns daher seit vielen Jahren gemeinsam mit dem Internationalen Frauenzentrum Bonn zu einer Mahnwache mit der Forderung "Frieden ist ein Menschenrecht".
Am Mittwoch, dem 3.12.2025, durfte unsere Vorstandsfrau Anna Schwadorf als Vertreterin des Frauennetzwerks für Frieden bei der
Bei der Mitgliederversammlung des FNF am 29.11.2025 wurde der folgende Offene Brief an Bundeskanzler Merz anlässlich seiner bevorstehenden Reise nach Israel verfasst und verabschiedet:

