Gemeinsame Pressemitteilung: Friedensbündnis fordert Verhandlungen und atomare Abrüstung

Logo atomwaffenfrei.jetztAnlässlich des auslaufenden New-START-Vertrages zwischen den USA und Russland hat das Aktionsbündnis atomwaffenfrei.jetzt eine Pressemitteilung veröffentlicht. Das Frauennetzwerk für Frieden ist seit vielen Jahren Mitglied des Aktionsbündnisses.

Friedensbündnis fordert Verhandlungen und atomare Abrüstung

Der New-START-Vertrag von 2010 zwischen den USA und Russland zur Begrenzung strategischer Atomwaffen, der 2021 verlängert wurde, läuft am 5. Februar 2026 aus. New START hatte für beide Seiten die Anzahl von Atomsprengköpfen auf 1.550 und die Zahl der Trägersysteme auf 800 festgelegt. Nachdem der INF-Vertrag von 1987 zur Beseitigung der Mittelstreckenwaffen von den USA 2019 gekündigt worden war, blieb der New-START-Vertrag das letzte Abkommen zur Begrenzung von Atomwaffen.

Das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ fordert die Bundesregierung auf, bei den USA darauf hinzuwirken, das Angebot des russischen Präsidenten Putin anzunehmen, die Vertragsbestimmungen beidseitig ein weiteres Jahr einzuhalten. Zugleich müssten neue Verhandlungen zu allen nuklearen Waffensystemen aufgenommen werden. 

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Friedenszitat Januar 2026

Friedenszitate ab 2025 Januar"Victory is not easy, but it is certain." -Narges Mohammadi, iranische Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin von 2023.

Das Zitat stammt aus einem Statement der Narges Mohammadi Foundation vom 10. Januar 2026. Darin verurteilt die Stiftung die Gewalt, mit der die iranische Regierung seit Wochen gegen die protestierende Bevölkerung vorgeht, und fordert Solidarität und entschlossene politische Maßnahmen von der internationalen Gemeinschaft.

Wir stehen fest an der Seite der gewaltfrei protestierenden Menschen im Iran, fordern die sofortige Freilassung von Narges Mohammadi und aller anderen politischen Gefangenen, und unterstützen die Forderungen von iranischen Diasporagruppen hier in Deutschland an die Bundesregierung: 

Es braucht einen bundesweit einheitlichen und langfristigen Abschiebestopp in den Iran und einen Stopp jeglicher politischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit mit der aktuellen iranischen Regierung. 

Solidarity with the people of Iran! Victory will come.

Herzliche Einladung: Di, 10.02.2026, Bonn: Kraniche auffädeln für Hiroshima

Kraniche auffädelnIm letzten Jahr erreichten uns Zehntausende Origami-Kraniche, die zur Erinnerung an die US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki von vielen Menschen gefaltet wurden. Wir möchten diese Kraniche auf die Reise nach Japan schicken. Damit die besonderen Friedenssymbole in Hiroshima ausgestellt werden können, müssen sie nun noch auf lange Schnüre aufgefädelt werden.

Für Dienstag, den 10. Februar 2026, laden deshalb das Frauennetzwerk für Frieden und das Netzwerk Friedenskooperative herzlich zum gemeinsamen Auffädeln der eingesendeten, losen Papierkraniche ins Büro des Netzwerk Friedenskooperative ein! Die aufgefädelten Kraniche werden dann im Sommer 2026 nach Hiroshima geschickt – als Zeichen für Frieden und Hoffnung.

Bei Keksen und Tee wollen wir in gemütlicher Atmosphäre zusammenkommen und gemeinsam basteln. Macht mit und helft uns, die Kraniche auf die Reise vorzubereiten!

Auch wer nur kurz Zeit hat, ist herzlich willkommen – jede helfende Hand zählt!

Wann? Dienstag, 10.02.2026, von 17:00 bis 20:00 Uhr

Wo? Büro des Netzwerk Friedenskooperative, Mackestr. 30, 53119 Bonn

Wir freuen uns auf einen schönen, friedlichen Abend mit euch!

Für eine bessere Planung wird um eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gebeten.

Weitere Infos zur Aktion „Sadakos Kraniche“: www.sadakos-kraniche.de 

Zum Internationalen Tag der Bildung: Solidarität mit den Frauen und Mädchen in Afghanistan

Muzhda Tag der Bildung Afghanistan 2026Heute ist der Internationale Tag der Bildung. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Bedeutung von Bildung für Frieden und Entwicklung zu betonen. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Doch viel zu vielen Menschen wird es verwehrt. Bei unserer Mitgliederversammlung im November hat unser Mitglied Muzhda einen berührenden Input über die Situation in ihrem Heimatland Afghanistan gegeben. Heute denken wir deshalb besonders an die afghanischen Frauen und Mädchen:

Am Internationalen Tag der Bildung verurteilen wir die systematische Unterdrückung von Frauen und Mädchen in Afghanistan. Seit über fünf Jahren wird ihnen ihr fundamentales Recht auf Bildung, Selbstbestimmung und Teilhabe gewaltsam entzogen. Dieses Verbrechen darf weder normalisiert noch ignoriert werden.

Bildung ist ein unveräußerliches Menschenrecht, ihre Verweigerung ist ein Akt struktureller Gewalt. Die internationale Gemeinschaft muss endlich über bloße Erklärungen hinausgehen und wirksamen politischen, diplomatischen und rechtlichen Druck ausüben.

Solidarität darf nicht symbolisch bleiben. Wir stehen an der Seite der afghanischen Frauen und fordern Gerechtigkeit, Freiheit und uneingeschränkten Zugang zu Bildung jetzt. 

Liebe Muzhda, vielen Dank für die Initiative und dafür, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast!

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn