FNF unterzeichnet Memorandum zu 75 Jahren Genfer Flüchtlingskonvention

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An der Seite von 275 NGOs haben wir das Memorandum "Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt" anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Genfer Flüchtlingskonvention mitgezeichnet.

Damit schließen wir uns einem breiten Bündnis von Organisationen an, die sich für einen starken Flüchtlingsschutz, die Wahrung der Menschenrechte und eine Gesellschaft einsetzen, die auf Solidarität statt Ausgrenzung baut. Der Brief macht deutlich: Es gibt Alternativen zu einer Politik der Abschreckung. Schutz, Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt gehören zusammen - und davon profitieren wir alle.

Das Memorandum hat die Vision eines Flüchtlingsschutzes, der sichere Fluchtwege ermöglicht, faire Asylverfahren gewährleistet und Menschen von Beginn an Zugang zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe bietet. Statt Ausgrenzung fordern die Unterzeichnenden eine Politik, die auf Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und gemeinsame Verantwortung setzt. Im Brief werden konkrete Vorschläge aufgezeigt, wie Schutzsuchende besser unterstützt und gleichzeitig gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden können. 

Diese im Memorandum formulierte Vision unterstützen wir! Das vollständige Memorandum findet ihr hier.

"Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg" - Erzählcafé im Nachbarschaftszentrum Brüser Berg

Was bedeutet Frieden für euch? Friedensbegriffe, Bertha von Suttner und gute Diskussionen gab es am 10. Juni beim Erzählcafé im Nachbarschaftszentrum am Brüser Berg!

"Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg" - dazu hat unsere Geschäftsführerin Elise referiert und alle mit durch einen spannenden Vortrag zu Friedensforschung, der Unterscheidung zwischen positivem und negativem Frieden sowie einem Lauf durch Bertha von Suttners Leben genommen. Die angeregten Fragen und Diskussionen während und nach dem Vortrag haben den Friedensbegriff für alle Beteiligten neu beleuchtet und erlebbar gemacht.

Vielen Dank an alle Interessierten und an das Nachbarschaftszentrum Brüser Berg für die Einladung und die Gastfreundschaft!

Wir gratulieren: 45 Jahre Frauenmuseum Bonn!

Wir gratulieren ganz herzlich zum 45. Jubiläum des Frauenmuseums Bonn!

Das Frauenmuseum Bonn ist eine international anerkannte Institution für zeitgenössische Kunst, Forschung und gesellschaftlichen Dialog. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, Künstlerinnen zu fördern, ihre Positionen im kunsthistorischen und aktuellen Kontext sichtbar zu machen und somit vielschichtige Auseinandersetzungen mit Geschichte und Gegenwart aus feministischer Perspektive anzuregen. Das Frauenmuseum Bonn setzt sich für mehr Sichtbarkeit von FLINTA*-Künstlerinnen ein, welche im Kunstbetrieb nach wie vor unterrepräsentiert sind und trägt somit zu feministischer Geschichtsschreibung bei.

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Offener Brief "Save Cosmo Radio": Wir haben unterzeichnet!

Wir haben den offenen Brief "Save Cosmo Radio" mitunterzeichnet!

Aufgrund der geplanten Einstellung des mehrsprachigen und interkulturellen Radioprogramms COSMO zum 1. April 2027 haben wir gemeinsam mit mehr als 500 überwiegend migrantischen Organisationen sowie zahlreichen Akteur*innen aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik einen offenen Brief an die Intendant*innen der ARD unterzeichnet.

Für viele Menschen mit Migrationsgeschichte ist COSMO weit mehr als ein Radiosender: Das Programm bietet Informationen in verschiedenen Sprachen, macht vielfältige Perspektiven sichtbar und schafft Raum für gesellschaftliche Teilhabe.

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Friedenszitat Mai 2026

"Whatever the outcome of our resistance is, whether or not we are alive to see our movements achieve their long and short-term goals, it is very important that we do it anyway. Resistance enables us to think about the future, it keeps us alive." 

~ Dr. Lola Olufemi

Lola Olufemi ist eine Schwarze feministische Schriftstellerin und forscht und lehrt an der Goldsmith, University of London. Das Zitat stammt aus ihrem Buch "Feminism, Interrupted: Disrupting Power". Darin beschreibt sie, wie Feminismus strukturelle Ungerechtigkeiten aufdeckt - und diese als Werkzeug des Widerstands radikal verändern kann. Unbedingte Leseempfehlung!

Lola Olufemi ist auch eine der visionären Feminist:innen, die wir in unserem Zine "Visionen für den Frieden - Feministische und entmilitarisierte Zukünfte denken" zitiert haben. Mehr davon findet ihr hier.

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn