Radiobeitrag über Bertha von Suttner und das Theaterstück "Die Waffen nieder!"

Radiobeitrag Bertha von SuttnerUnser Vorstandsmitglied Clara Jöster-Morisse hat für das Campus-Radio "Kölncampus" einen kurzen Radiobeitrag über das Stück "Die Waffen nieder!" sowie das Leben und Wirken von Bertha von Suttner produziert. Im Beitrag interviewt sie auch ihre Vorstandskollegin Daniela Leckler, die sich intensiv mit der ersten weiblichen Friedensnobelpreisträgerin auseinandergesetzt hat.

Der Beitrag gibt Einblicke in die  Bedeutung von Berthas Werk aus heutiger friedenspolitischer Perspektive – hört mal rein!

Den Link zum Radiobeitrag findet ihr hier.

 

Herzliche Einladung: Mi, 03.12., 18 Uhr, Bonn: 150. Mahnwache der Seebrücke Bonn

2025 12 03 Mahnwache SharepicGemeinsam mit der Seebrücke Bonn und weiteren Bonner Initiativen rufen wir zur 150. Mahnwache der Seebrücke Bonn auf!

Einladung der Seebrücke Bonn:

"We won't stop" - solange Menschen auf der Flucht Gewalt, Not, Folter oder Tod droht, weil es für sie kaum sichere Fluchtwege gibt.

Bei unserer 150. Mahnwache für Menschenrechte unterstützen uns Ausbildung statt Abschiebung AsA e.V., die Balkanbrücke, das Frauennetzwerk für Frieden, Flüchtlingshilfe Bonn e.V., Refugee Law Clinic Bonn und Sea-Eye Bonn. Wir würden uns freuen, wenn Ihr auch vorbeischaut! Nehmt ein bisschen Info-Material mit, lasst uns reden oder lauscht den Beiträgen zur aktuellen Situation, Frauen auf der Flucht, Seenotrettung und Sea-Eye, zur Balkanroute, oder zur Idee des Schuldenerlasses für Länder des globalen Südens.

Fünf bis sechs Jahre ist es her, dass wir als Seebrücke Bonn die ersten Mahnwachen im regelmäßigen Turnus begonnen haben. Viel hat sich seither verändert - wenig zum Guten. Aber: nicht mehr über die Verletzung der Menschenrechte und die tödlichen Folgen europäischer Fluchtpolitk zu reden, ist auch keine Lösung. Also: we won’t stop.

Seid Ihr dabei? Dann bis Mittwoch, den 3. Dezember um 18 Uhr auf dem Marktplatz in Bonn.

Herzliche Einladung zum gemeinsamen Kraniche-Auffädeln am Dienstag 2.12 in Bonn

Kraniche auffädeln 2.12.1Das Jahr 2025 stand für die Friedensbewegung ganz im Zeichen der Erinnerung: 80 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki gedachten Menschen weltweit der Opfer und falteten Zehntausende Origami-Kraniche – auch in Deutschland. Ein Großteil wurde in diesem Jahr bereits nach Hiroshima geschickt, aber wir möchten auch nächstes Jahr noch einmal Kraniche auf die Reise nach Japan schicken. Damit diese besonderen Friedenssymbole in Hiroshima ausgestellt werden können, müssen sie nun noch auf lange Schnüre aufgefädelt werden.

Für Dienstag, den 2. Dezember, laden wir deshalb gemeinsam mit dem Netzwerk Friedenskooperative herzlich zum gemeinsamen Auffädeln der eingesendeten, losen Papierkraniche ins Büro des Netzwerk Friedenskooperative ein! Die aufgefädelten Kraniche werden dann im nächsten Jahr nach Hiroshima geschickt – als Zeichen für Frieden und Hoffnung.

Bei Plätzchen und Tee wollen wir in gemütlicher Atmosphäre zusammenkommen und gemeinsam basteln. Macht mit und helft uns, die Kraniche auf die Reise vorzubereiten!
Auch wer nur kurz Zeit hat, ist herzlich willkommen – jede helfende Hand zählt!

Wann? Dienstag, 02.12.2025, von 17:00 bis 20:00 Uhr
Wo? Büro des Netzwerk Friedenskooperative, Mackestr. 30, 53119 Bonn

Wir freuen uns auf einen schönen, friedlichen Abend mit euch!

Für eine bessere Planung wird um eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Weitere Infos zur Aktion „Sadakos Kraniche“: www.sadakos-kraniche.de 

Ort Mackestr. 30, 53119 Bonn

Friedenszitat November 2025

Friedenszitat November„'Arme Soldaten' - das Wort klang mir noch lange nach, sie hatte es so mitleidsvoll betont. (...) Aber wie - flog es mir durch den Kopf - wenn man sie gar nicht hinschicken würde in all den Jammer, die armen Leute: wäre das nicht noch viel besser?" - von Bertha von Suttner in 'Die Waffen nieder!', 1889. 

Mit diesen Worten hinterfragt Martha Althaus in Bertha von Suttners Roman 'Die Waffen nieder!', warum Soldaten überhaupt in den Krieg geschickt würden, nur damit später ihr Leid beklagt werde. Die Hauptfigur Martha entwickelt sich, mit autobiografischen Elementen von Bertha von Suttner selbst, von einer zunächst patriotisch begeisterten Frau zu einer entschlossenen Pazifistin.

So fand Bertha schon damals die Worte, die auch in den heutigen Diskussionen um eine Wiederaufnahme der Wehrpflicht in Deutschland gestellt werden sollten: Warum schicken wir (wieder) Menschen in den Krieg anstatt über andere Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung nachzudenken?

Info: Vom 07.11.2025 bis 15.01.2026 könnt ihr das gleichnamige Theaterstück "Die Waffen nieder!" im Schauspielhaus Bad Godesberg erleben.

Herzliche Einladung zum FNF-Themenabend am Dienstag, 25.11.2025 in Bonn: Diskussion mit der US-amerikanischen Friedensaktivistin Anna Gyorgy

Anna Gyorgy November 2017FNF Themenabend Anna Gyorgy 251125Am Dienstag, dem 25.11.2025, wird die US-amerikanische Aktivistin Anna Gyorgy wieder zu Gast in Bonn sein. Im Rahmen unseres Themenabends wird sie mit uns unter anderem über den zivilgesellschaftlichen Widerstand in den USA gegen die aktuelle US-Regierung unter Trump diskutieren. 

Anna hat lange in Deutschland gelebet und ist seit vielen Jahren mit dem Frauennetzwerk für Frieden e. V. und dem Internationalen Frauenzentrum Bonn verbunden. Sie ist aktuell auf Familienbesuch in Deutschland und freut sich auf eine offene Diskussion über die politische Lage in beiden Ländern.

Als Anna 2014 Deutschland verließ, um nach Massachusetts zu ziehen, wollte sie verstehen, warum so viele der Probleme und Entwicklungen, gegen die sie während ihrer Zeit in Deutschland gekämpft hatte – vom Irakkrieg über die Unterdrückung Palästinas bis hin zu Atomwaffen und Atomkraft – ihren Ursprung in „ihrem” Land hatten.

Seitdem beschäftigt sie sich mit der virtuellen Übernahme der Vereinigten Staaten durch Unternehmensinteressen und engagiert sich gleichzeitig in lokalen Friedens- und Gerechtigkeitsinitiativen, über die sie ebenfalls berichten kann.

Die Wahlen am 4. November, insbesondere der dramatische Wahlkampf und Sieg von Zohran Mamdani in New York City, geben ihr Hoffnung, dass die Bedürfnisse der Menschen und soziale Gerechtigkeit eine Chance gegen die Interessen der Milliardärsklasse haben. Da NYC eine Stadt der Einwanderer*innen ist, hat sein Sieg, der von 104.000 Freiwilligen (!) unterstützt wurde, weltweit Resonanz gefunden. Den Morgen nach seinem historischen Sieg markierte Mamdani mit der Vorstellung einer ausschließlich aus Frauen bestehenden Gruppe von Beraterinnen, die enge Verbindungen zur Stadtverwaltung haben. 

Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Wann? Di, 25.11.2025, 18:00-19:30 Uhr

Wo? Kaiserstraße 201, 53113 Bonn

Der Eintritt ist frei, für Getränke und Knabberzeug ist gesorgt.

Zur besseren Planbarkeit bitten wir um Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, aber auch spontane Teilnehmende sind willkommen!

 


 

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn