"Kriege verweigern, Frieden schaffen" - Zur Ostermarschanzeige 2026 des Netzwerk Friedenskooperative

Anzeige Die Zeit Ostermärsche 2026Anlässlich der alljährlichen Ostermärsche hat das Netzwerk Friedenskooperative wieder eine Zeitungsanzeige initiiert, welche auch das FNF unterzeichnet hat. Zu sehen war die Anzeige in der Woche vor Ostern in den folgenden Zeitungen: "Die Zeit", "der Freitag", "Junge Welt", "Neues Deutschland" und "taz".

Ostermärsche haben eine lange Tradition in der Friedensbewegung. So gab es die ersten Ostermärsche in den 50er-Jahren, genauer gesagt in London 1958, zum Thema nukleare Abrüstung mit dem Motto "Ban The Bombs". Die ersten Märsche begannen in Deutschland bereits zwei Jahre später, mit dem Auftakt im Jahr 1960 in Hamburg. Die Ostermärsche dienen generell der Mobilisierung für Antimilitarismus, Pazifismus, (nukleare) Abrüstung, Waffenstillstände und das Ende anhaltender Kriege.

Zudem hat die Anzeige des Netzwerk Friedenskooperative einen neuen Rekord aufgestellt: Die Ostermarschanzeige wurde von über 2.000 Menschen unterzeichnet, dazu von 71 Organisationen und Gruppen! Die Ostermärsche fanden zwischen dem 02. und 06. April statt und ließen sich laut dem Netzwerk Friedenskooperative auf über 100 Märsche deutschlandweit beziffern, an denen Zehntausende teilnahmen. 

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„Es gab immer wieder die Möglichkeit, über sich selbst hinauszuwachsen.“ - ein Praktikumsbericht von Elena

Elena Hannah Weltfrauentag 2026Mitte Februar habe ich mein sechswöchiges Praktikum beim FNF in Bonn begonnen. Gleich zu Beginn ist mir die sehr lockere und respektvolle Atmosphäre aufgefallen. FNF-Geschäftsführerin Elise ist mit meiner Mitpraktikantin Hannah und mir die wichtigsten anstehenden Termine der nächsten sechs Wochen durchgegangen, sodass ich direkt einen Überblick über die verlangten Tätigkeiten hatte. Elise hat von Anfang an viel Wert darauf gelegt, dass wir unsere Fragen stellen und Meinungen miteinbeziehen können. Auch bei der Aufgabenzuteilung berücksichtigte sie immer unsere Kapazitäten und Wünsche. Ich mochte es beispielsweise gerne, gestalterische Aufgaben zu übernehmen und konnte mich bei Designaufgaben mit Canva und einem Taschen- Fotoshooting für Vinted einbringen. Oft bekamen wir auch Vorschläge für Veranstaltungen wie Mahnwachen, Podiumsdiskussionen, eine Jubiläumsfeier, einen Theaterbesuch des Stücks „Die Waffen nieder“ oder auch ein Friedenskonzert. Bei diesen stand es uns meistens frei, ob wir teilnehmen oder nicht. Hatten wir manchmal keine Zeit oder die Busse streikten, war es gar kein Problem, das Elise mitzuteilen. Sehr hilfreich war in diesem Kontext auch, dass Elise Aufgaben in „Kann“- und „Muss“- Aufgaben eingeteilt hat. Ein Friedenskonzert besuchen war ein Kann, einen Infostand betreuen ein Muss. 

Unsere Aufgaben waren sehr vielfältig, die einzige Regelmäßigkeit war das wöchentliche Treffen im Büro dienstags um 11:30 Uhr. Dort arbeiteten Hannah und ich an der Website und gingen dann weitere To Dos durch, die wir uns selbständig zeitlich einteilen konnten.

Das Praktikum bei dem FNF hat mich sehr bereichert, da ich oft mit Themen in Berührung kam, die ich sonst nicht in dieser Tiefe mitbekommen hätte. Besonders einprägsam war die Jubiläumsfeier von „Pro Peace“ in Köln, auf welcher verschiedene Referent*innen eindrucksvolle Einblicke in ihre Arbeit gaben. Ich fand es erschreckend, wie wenig ich davor über zivile Friedensarbeit wusste, da die öffentliche Berichterstattung sehr fokussiert auf Regierungen ist.

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Gemeinsamer Offener Brief an Bundesfamilienministerin Karin Prien: Demokratieförderung bewahren!

Offener Brief Demokratie lebenDas FNF hat den Offenen Brief  von Zukunft Demokratie an Bundesfamilienministerin Karin Prien zum radikalen Umbau des Förderprogrammes "Demokratie leben!" gemeinsam mit mehr als 1.000 anderen Organisationen erstunterzeichnet: 

"Sehr geehrte Frau Ministerin Prien,

die Anzahl extremistischer Vorfälle an Schulen nimmt zu, engagierte Kommunalpolitikerinnen und -politiker werden bedroht oder angegriffen und im digitalen Raum befeuern Extremisten die Radikalisierung aller Altersgruppen: Tagtäglich spüren wir gefährliche antidemokratische Diskursverschiebungen, nach Wahlen feiern Rechtsextreme Rekordergebnisse, und ihre Menschenfeindlichkeit droht in manchen Regionen unseres Landes zur  gesellschaftlichen Normalität zu werden. Es ist offensichtlich, dass das Modell unserer liberalen Demokratie massiv unter Druck steht. Es befremdet uns sehr, dass ausgerechnet in dieser kritischen Situation mit “Demokratie leben!” das zentrale Demokratie-Förderprogramm der Bundesregierung massiv umgebaut werden soll. Über diese geplante Neuausrichtung sind wir ernsthaft besorgt, denn damit drohen etablierte Strukturen und über Jahre aufgebaute Expertise, die im Kampf gegen Extremismus, Antisemitismus, Rassismus und Radikalisierung sowie zur Demokratieförderung dringend erforderlich sind, offen in Frage gestellt zu werden.

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Friedenszitat März 2026

Friedenszitat März 2026"Together we choose hope." 

- Combatants for Peace und Parents Circle - Families Forum, Palästinensisch-israelische Friedensorganisationen

Im April halten die Organisationen Combatants For Peace und Parents Circle - Families Forum die 21. gemeinsame israelisch-palästinensische Gedenkfeier. Die Gedenkfeier soll den Dialog zwischen israelischen und palästinensischen Familien mit tragischen Schicksalen eröffnen und gegenseitiges Mitgefühl und Versöhnung ermöglichen. Gemeinsam entscheiden sie sich, die Hoffnung nicht aufzugeben und stattdessen zusammenzuhalten und weiter für Frieden zwischen Israel und Palästina einzustehen. 

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Petition: Nur JA heißt JA – Sexualstrafrecht an internationale Menschenrechtsstandards anpassen

Nur Ja heißt JaDie Petition „Nur JA heißt JA – Sexualstrafrecht an internationale Menschenrechtsstandards anpassen“ wurde bundesweit zum 2. März 2026 als interdisziplinäre Initiative der Feminist Law Clinic gestartet und bereits von 98.430 Menschen unterzeichnet. (Stand: 22.03.2026)

Das FNF unterstützt die Petition als eine der Erstunterzeichner*innen und steht hinter den Forderungen von Lilith Rein & Alina Kuhl an Dr. Stefanie Hubig, die Bundesministerin der Justiz.

Gefordert wird die Einführung eines konsensbasierten „Nur Ja heißt Ja“- Standards durch Reform des § 177 Abs. 1 StGB und die vollständige Umsetzung von Artikel 36 der Istanbul-Konvention.

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    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn