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  • Auf Martin Luther Kings Spuren: Veranstaltungsbericht zum 16.01.2023

Fr, 23.10.2026, Bonn: monatliche Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube swDas FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina". Die Mahnwachen setzen dabei ein jeweils aktuelles Schwerpunktthema.

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 23.10.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus Bonn statt.

Vor einigen Tagen gab es zwei bedeutende Ereignisse, die die Relevanz des Völkerrechts und den Kampf gegen Kriegsverbrechen unterstreichen,  auch im Hinblick auf den Krieg der israelischen Regierung in Gaza und die eskalierte Gewalt im Westjordanland: 

- die Bekanntgabe des Friedensnobelpreises an die südafrikanische Juristin und Menschenrechtlerin Navi Pillay:  https://www.tagesschau.de/ausland/europa/friedensnobelpreis-navi-pillay-100.html

- die Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels an den Juristen und Autor Philippe Sands, Nachkomme von Holocaustüberlebenden: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2026-10/friedenspreis-deutscher-buchhandel-philippe-sands-menschenrechte-voelkerrecht-frankfurter-buchmesse-gxe. Sands hat in seiner Ansprache das laute Schweigen der deutschen Bundesregierung zu Gaza und dem Westjordanland deutlich benannt.

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Zwei Autoren als Sprachrohr für die Menschen in Gaza: Bericht zur Lesung

Lesung "Daybreak in Gaza" Autoren mit FNF und PartnerschaftsvereinAm Dienstag, dem 06.10., luden wir gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah e.V. zu einer besonderen Lesung in Bad Godesberg ein. Mahmoud Muna, Buchhändler und Kulturvermittler aus Jerusalem, und Matthew Teller, britischer Autor und Journalist, trugen Passagen aus ihrem neuen Buch "Daybreak in Gaza - Stories of Palestinian Lives and Culture" vor und verliehen den oftmals vernachlässigten Geschichten aus Gaza ein Gehör.

Nach einer Begrüßung durch Anna-Sophia Schwadorf, Vorstandsmitglied im Frauennetzwerk für Frieden, sowie durch den Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah e.V. begann zunächst Matthew Teller mit dem Präsentieren einiger historischen Fakten, unter anderem zur Größe Gazas und der Entwicklung des Begriffs Palästina, der sich auf ein antikes Seefahrervolk von 1200 v. Chr. zurückführen lässt. Seine Präsentation beinhaltete zudem einige Auszüge aus den in „Daybreak in Gaza “ aufgezeigten Lebensrealitäten, vor allem von jüngeren palästinensischen Frauen.

Mahmoud Muna erzählte persönliche Anekdoten von seinem Buchladen, seiner Familie und seinen Freunden, die zu diesem Buch beigetragen haben. Zur Entstehungsgeschichte des Buchs erzählt er, er habe seine Freunde jeden Tag angerufen, um sich zu versichern, dass sie noch leben. Irgendwann habe er nach dem ersten Hallo direkt wieder aufgelegt: jeden Tag zu fragen, wie es dem anderen denn gehe, ergab keinen Sinn mehr. Dann aber dachte er sich, er wolle mehr wissen, wolle die Geschichte, Vergangenheit und die Träume seiner Freunde verbreiten. Als Buchhändler müsse er immer nur die Geschichten von anderen verkaufen, nun wollte er selbst einen Teil dazu beitragen.

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Rückblick auf UNZWINGBAR: 20.000 in Berlin gegen Aufrüstung und Wehrpflicht

55566668044 72331c81bd cDas hat es in dieser Form noch nicht gegeben: Am vergangenen Freitag, dem 2. Oktober 2026, versammelten sich über 20.000 größtenteils sehr junge Menschen vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Hauptorganisator*innen der Konzertkundgebung waren der Schulstreik gegen Wehrpflicht, die DFG-VK, die IPPNW, das Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben gemeinsam mit medico international und attac. Das FNF war eine von zahlreichen unterstützenden Organisationen bundesweit. 

Die Teilnehmenden tanzten, protestierten und setzten ein unüberhörbares Zeichen gegen Aufrüstung, Kriege und insbesondere die drohende Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Was am Nachmittag mit einigen Tausend Teilnehmenden begann, wuchs bis zum Abend zu einer riesigen Friedenskundgebung an. Auf bunten Transparenten forderten die Protestierenden Investitionen in Gesundheit, Bildung und den Sozialstaat statt in Milliarden für das Militär.

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Trotz Wind und Regen: Rückblick auf den 19. Bonner Friedenslauf

Friedenslauf 2026Am Freitag, dem 9.10.2026, setzten rund 1.600 Bonner Schüler*innen ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit. Unter dem Motto „Frieden beginnt mit deinem nächsten Schritt!“ liefen die Schüler*innen beim 19. Bonner Friedenslauf gestaffelt von 9:00 - 13:00 Uhr an der Poppelsdorfer Allee bei Wind und Regen. Die erlaufenen Spenden kommen der Friedensorganisation Pro Peace und dem Frauennetzwerk für Frieden zugute. Mit Hilfe dieser werden regionale und internationale Friedensprojekte unterstützt.

Wir bedanken uns bei den Schüler*innen, ihren Sponsor*innen und dem Lehrpersonal, sowie allen weiteren helfenden Händen für ihr Engagement. Ein ganz großes Dankeschön geht an die Kolleg*innen von Pro Peace für die wieder so tolle Organisation!

Erinnerungskultur lebendig halten: Premiere des Films: »Friedensweg Bonn«

WegFilmAm vergangenen Dienstag, dem 29.9.2026, haben das Frauennetzwerk für Frieden und das Netzwerk Friedenskooperative gemeinsam mit dem Bonner Film- und Videoclub und Wissenskulturen e.V. die Premiere des Films „Friedensweg Bonn“ gefeiert! Für den Dokumentarfilm wurden wir auf einer Führung über den Friedensweg begleitet und der Film wurde durch den Bonner Film- und Videoclub später mit historischen Aufnahmen und aktuellen politischen Bezügen ergänzt.

Nach einer ersten Begrüßung durch Beate Roggenbuck, Mitglied des FNF und freiberufliche Trainerin, fand im Anschluss an den Film ein moderiertes Gespräch mit dem Regisseur Michael Paetau, der Projektkoordinatorin Annegret Krüger (Vorsitzende FNF und Mitarbeiterin beim Netzwerk Friedenskooperative), die auch für den Film interviewt wurde, und der FNF-Geschäftsführerin Elise statt, bei dem auch das Publikum Fragen einbringen konnte.

Dabei ging es unter anderem darum, wie man weitere Gruppen für das Thema Frieden und Erinnerung begeistern kann, um die Erinnerungsarbeit zu Bertha von Suttner sowie um die Frage, was eine aktive Erinnerungskultur eigentlich bedeutet.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die so zahlreich gekommen sind und diesen besonderen Abend mit uns geteilt haben! Ein besonderer Dank geht an den Bonner Film- und Videoclub, der dieses tolle Filmprojekt auf die Beine gestellt hat und damit dazu beiträgt, unser Projekt "Friedensweg Bonn" über die Grenzen Bonns hinaus bekannter zu machen! 

Ihr habt die Premiere verpasst? Kein Problem! Der Film ist auf dem Vimeo Kanal des Bonner Film- und Videoclubs jederzeit verfügbar. Ein Film für alle, die den Friedensweg Bonn noch nicht kennen, aber auch für alle, die schon mal bei einer Führung dabei waren und mehr über die Hintergründe des Projekts und aktive Erinnerungskultur im öffentlichen Raum erfahren möchten!

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn