Friedenszitat Oktober 2025

Friedenszitat Oktober 2025„Ich bin auch das Stadtbild. Mein Sohn und ich gehören zu dieser Stadt.“ - Serpil Temiz Unvar, Gründerin der Bildungsinitiative Ferhat Unvar.

Diese Worte postete Serpil Temiz Unvar am 21.10.2025 als Reaktion auf die „Stadtbild“-Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz. Ihr Sohn Ferhat Unvar war am 19. Februar 2020 in Hanau von einem Rechtsterroristen gemeinsam mit acht weiteren Menschen aus rassistischen Gründen ermordet worden.

Weiter heißt es in dem Zitat:

„Mein Sohn entsprach nicht dem Stadtbild. Seine Religion, seine Sprache, seine Herkunft, seine Hautfarbe passten nicht in das Bild, das einige sehen wollten. Deshalb wurde er von einem Rassisten ermordet. Ich bin seine Mutter und ich kämpfe. Für Zusammenhalt. Gegen Ausgrenzung. Für Demokratie und ein Stadtbild, in dem jeder Mensch seinen Platz hat.“

 

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Di, 04.11.2025, Moers: Vortrag und Diskussion "Gute Seele und gerechter Krieger? Geschlechterrollen in Krieg und Frieden"

FRIEDA Vortrag 251104+++ Update 03.11.2025: Die Veranstaltung musste leider abgesagt werden und wird voraussichtlich auf 2026 verschoben. +++

Krieg und Frieden sind nicht geschlechtsneutral. Doch das alte Klischee der von Natur aus friedliebenden Frau und des notorisch kriegerischen Mannes hat längst ausgedient. Die Genderbrille eröffnet einen viel differenzierteren Blick auf die Bedeutung von Geschlechterrollen in Krieg und Frieden. Sie hilft dabei, Macht- und Konfliktdynamiken zu durchschauen und Sprache und Bilder des Krieges zu hinterfragen. Vor allem aber hilft sie dabei, Frieden nachhaltiger zu gestalten. Denn egal ob Friedensverhandlungen, Traumabewältigung, Versöhnungsarbeit oder Minenräumung: Überall spielen Geschlechterverhältnisse eine Rolle. Diese zu erkennen und in die Analysen einzubeziehen kann entscheidend dazu beitragen, Gewalt abzubauen und Frieden zu ermöglichen.

Mit Elise Kopper, Geschäftsführerin Frauennetzwerk für Frieden e. V., Bonn

Eine Veranstaltung des Bildungswerk FRIEDA in Kooperation mit: Laboratorium der Ev. Kirchenkreise Duisburg-Niederrhein, vhs moers, Gleichstellungsstelle der Stadt Moers

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"Zuversicht entsteht dort, wo Menschen gemeinsam handeln und sich gegenseitig stärken" - Bericht zur Lesung mit Sara Fromm am 24.10.2025

Lesung Zuversicht Jetzt Bonn 251024Am 24.10.2025 lud das FNF in Kooperation mit dem Frauenmuseum Bonn zur Lesung „Zuversicht jetzt – den Krisen der Welt mutig begegnen“ mit der Autorin und Klimaaktivistin Sara Fromm ins Frauenmuseum ein. Mehr als 30 Interessierte kamen zu einem anregenden Austausch über Mut, Selbstermächtigung und gemeinschaftliches Handeln in Krisenzeiten zusammen.

Sara Fromm arbeitet im Bereich der Mobilitätswende, hat Nachhaltigkeitswissenschaften studiert und ist seit vielen Jahren in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv. In der Lesung stellte sie ausgewählte Kapitel ihres Buches vor.

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"Wir müssen weiter in Richtung feministische Utopien arbeiten!" - Eindrücke vom Workshop "Stark duch Verbundenheit" am 25.10.2025 in Bonn

Workshop Sara Fromm 251015 BonnAm Samstag, dem 25. Oktober 2025, durften wir im Internationalen Frauenzentrum Bonn den Workshop „Stark durch Verbundenheit“ zu feministischer Solidarität und nachhaltigem Aktivismus für FLINTA-Aktivist*innen mit der Trainerin und Autorin Sara Fromm stattfinden lassen. Einen ganzen Tag lang beschäftigten wir uns mit der Frage , wie wir in politisch angespannten Zeiten zuversichtlich bleiben, Verbundenheit stärken und nachhaltigen Aktivismus gestalten können. Wie sammeln wir persönlich Kraft? Und welche Strategien brauchen wir innerhalb unserer Organisationen?

Die Teilnehmenden kamen aus unterschiedlichen feministischen und anderen politischen Kreisen in und um Bonn: vom Frauennetzwerk für Frieden, dem Internationalen Frauenzentrum, der Gruppe ColPaz, aus dem entwicklungspolitischen oder klimapolitischen Kontext oder von studentischen Initiativen. Für einzelne war der politische Aktivismus auch noch ganz neu.  

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FNF unterzeichnet Joint Civil Society Statement on Youth Participation and Disarmament Education 2025

Youth ParticipationDas jährliche Joint Civil Statement on Youth and Disarmament Education ist ein gemeinsamer Appell zivilgesellschaftlicher Organisationen an die Vereinten Nationen, der die entscheidende Rolle junger Menschen in Friedens- und Abrüstungsprozessen hervorhebt und für die stärkere Einbindung junger Menschen plädiert. An der Seite von 60 Organisationen weltweit hat auch das FNF das Statement an die UN-Generalversammlung unterzeichnet.

Das vollständige Statement findet ihr hier.  

Die Kernforderungen sind folgende:

  1. Unterstützung und Stärkung der UN-Resolution „Youth, Disarmament and Non-Proliferation“
  2. Schutz junger Menschen vor bewaffneter Gewalt, Förderung von Bildungsprogrammen zu Abrüstung, Unterstützung benachteiligter Gruppen und aktive Beteiligung der am stärksten Betroffenen
  3. Verbindung von Abrüstungsfragen mit Themen wie Klimaschutz, Menschenrechten, nachhaltiger Entwicklung und Geschlechtergerechtigkeit
  4. Förderung von Meinungsfreiheit, akademischer Freiheit und wissenschaftlichem Austausch, um präventiv gegen Desinformation zu wirken

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    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
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    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn