Das Frauennetzwerk für Frieden e.V. unterstützt auch dieses Mal wieder die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Gerechter Frieden zwischen Israel und Palästina":
Die aktuelle Nachrichtenlage ist verheerend, es ist nicht absehbar, ob es zu weiteren Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kommt. Unabhängig von der löchrigen Waffenruhe werden weite Teile des Libanons weiter von der israelischen Armee angegriffen. In Israel selbst wird ein Gesetz zur Einführung der Todesstrafe nur für Palästinenserinnen und Palästinenser verabschiedet. Die Liste lässt sich fortsetzen, die Frage, wie es mit Gaza und dem Westjordanland weitergeht, gerät völlig in den Hintergrund trotz der zentralen Bedeutung für die Beendigung der Kriegseskalation. Die humanitäre Situation verschlechtert sich, die Menschen leben nach wie vor in dünnen Zelten und sind Regen und Sturm ausgesetzt. Dr. Abed Schokry, Palästinenser aus Gaza, berichtete bei der letzten Mahnwache, dass es im Gazastreifen Fälle gibt, in denen Babys von Ratten angegriffen wurden. Es ist daher dringend notwendig, den Blick wieder und weiter auf die Situation in Gaza und in Palästina zu lenken, der wegen des Krieges der Regierung Netanjahus gegen den Iran nur noch selten in den Medien vorkommt.
Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 24.04.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr vor dem Alten Rathaus in Bonn statt (muss noch bestätigt werden).
Die Mahnwache wird von folgenden Organisationen unterstützt: Partnerschaftsverein Bonn – Ramallah e.V., COLPAZ/Frieden für Kolumbien, Friedensforum Bonn, Attac Bonn, Netzwerk Friedenskooperative, internationales frauenzentrum bonn e.V., Informationsstelle Südliches Afrika e.V., pax christi Bonn, Weltladen Bonn e.V., Frauennetzwerk für Frieden e.V., Zen Peacemaker Orden
Mitte Februar habe ich mein sechswöchiges Praktikum beim FNF in Bonn begonnen. Gleich zu Beginn ist mir die sehr lockere und respektvolle Atmosphäre aufgefallen. FNF-Geschäftsführerin Elise ist mit meiner Mitpraktikantin Hannah und mir die wichtigsten anstehenden Termine der nächsten sechs Wochen durchgegangen, sodass ich direkt einen Überblick über die verlangten Tätigkeiten hatte. Elise hat von Anfang an viel Wert darauf gelegt, dass wir unsere Fragen stellen und Meinungen miteinbeziehen können. Auch bei der Aufgabenzuteilung berücksichtigte sie immer unsere Kapazitäten und Wünsche. Ich mochte es beispielsweise gerne, gestalterische Aufgaben zu übernehmen und konnte mich bei Designaufgaben mit Canva und einem Taschen- Fotoshooting für Vinted einbringen. Oft bekamen wir auch Vorschläge für Veranstaltungen wie Mahnwachen, Podiumsdiskussionen, eine Jubiläumsfeier, einen Theaterbesuch des Stücks „Die Waffen nieder“ oder auch ein Friedenskonzert. Bei diesen stand es uns meistens frei, ob wir teilnehmen oder nicht. Hatten wir manchmal keine Zeit oder die Busse streikten, war es gar kein Problem, das Elise mitzuteilen. Sehr hilfreich war in diesem Kontext auch, dass Elise Aufgaben in „Kann“- und „Muss“- Aufgaben eingeteilt hat. Ein Friedenskonzert besuchen war ein Kann, einen Infostand betreuen ein Muss.
Das FNF hat den Offenen Brief von Zukunft Demokratie an Bundesfamilienministerin Karin Prien zum radikalen Umbau des Förderprogrammes "Demokratie leben!" gemeinsam mit mehr als 1.000 anderen Organisationen erstunterzeichnet:
"Together we choose hope."
Die Petition „

