FNF unterstützt Rede von ICAN Europe bei der 11. Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags von Atomwaffen

Ican Partner White on Blue2xZur 11. Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags von Atomwaffen (NPT) hat ICAN Europe eine Stellungnahme verfasst und im Namen aller ICAN-Partnerorganisationen, zu welchen auch das FNF gehört, vorgetragen. 

ICAN Europe äußert in der Rede Bedenken über die aktuelle Interpretation und Umsetzung des NPT. Die Aktivist*innen kreiden an, dass aktuell alle nuklearen Staaten dabei sind, gegensätzlich zu den Bedingungen des Vertrages zu handeln und so den NPT zu destabilisieren. Dazu tragen gerade auch nuklearfreie Staaten in Europa bei, indem sie mit Frankreich an einer Nuklearwaffen-Kooperation arbeiten und damit nukleare Allianzen normalisieren.  In diesem Kontext hat ICAN Europe mit "How can these states claim to defend the NPT while supporting policies that go against its spirit - and may even violate it in the future?" die richtigen Worte gefunden, um das Entsetzen über diese Entwicklung auszudrücken.

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Friedenszitat April 2026

Friedenszitat April 2026„When men are dropping bombs, women are walking for peace.“

Ende März organisierten palästinensische und israelische Frauen der Schwesternorganisationen Women of the Sun und Women Wage Peace einen Barfußmarsch in Rom. Einer ihrer Slogans: "Wenn Männer Bomben abwerfen, marschieren Frauen für den Frieden." Mit der Initiative „The Mothers‘ Call“ stellen die Frauen eine zentrale Botschaft in den Raum: Kein Kind sollte groß werden, um getötet zu werden. Kein Kind sollte erzogen werden, um zu töten. Weltweit solidarisierten sich Frauengruppen und organisierten vor Ort eigene Barfußmärsche; in Deutschland etwa in Köln.

Ihre Botschaft erreichte in Rom nicht nur Papst Leo, der sich mit den Frauen traf, sondern auch weltweite Presseresonanz: So berichteten etwa Reuters, SkyNews, Al Jazeera und The Guardian.

Listen to The Mothers‘ Call! No child should be raised to kill or be killed!

Fr, 24.04.2026, Bonn: Mahnwache für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina

Friedenstaube swDas Frauennetzwerk für Frieden e.V. unterstützt auch dieses Mal wieder die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Gerechter Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die aktuelle Nachrichtenlage ist verheerend, es ist nicht absehbar, ob es zu weiteren Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kommt. Unabhängig von der löchrigen Waffenruhe werden weite Teile des Libanons weiter von der israelischen Armee angegriffen. In Israel selbst wird ein Gesetz zur Einführung der Todesstrafe nur für Palästinenserinnen und Palästinenser verabschiedet. Die Liste lässt sich fortsetzen,  die Frage, wie es mit Gaza und dem Westjordanland weitergeht, gerät völlig in den Hintergrund trotz der zentralen Bedeutung für die Beendigung der Kriegseskalation. Die humanitäre Situation verschlechtert sich, die Menschen leben nach wie vor in dünnen Zelten und sind Regen und Sturm ausgesetzt.  Dr. Abed Schokry, Palästinenser aus Gaza, berichtete bei der letzten Mahnwache, dass es im Gazastreifen Fälle gibt, in denen Babys von Ratten angegriffen wurden. Es ist daher dringend notwendig, den Blick wieder und weiter auf die Situation in Gaza und in Palästina zu lenken, der wegen des Krieges der Regierung Netanjahus gegen den Iran nur noch selten in den Medien vorkommt. 

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 24.04.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr vor dem Alten Rathaus in Bonn statt (muss noch bestätigt werden).

Die Mahnwache wird von folgenden Organisationen unterstützt: Partnerschaftsverein Bonn – Ramallah e.V.,  COLPAZ/Frieden für Kolumbien, Friedensforum Bonn, Attac Bonn, Netzwerk Friedenskooperative, internationales frauenzentrum bonn e.V., Informationsstelle Südliches Afrika e.V., pax christi Bonn, Weltladen Bonn e.V., Frauennetzwerk für Frieden e.V., Zen Peacemaker Orden

Führung über den Friedensweg Bonn für den Filmclub Bonn am 12. Mai

Friedensweg_Mai_2026.pngWeißt du, wer Klara Marie Faßbinder war? Warum zahlreiche Weltstars in den 1980er Jahren im Hofgarten demonstrierten? Was die Universität Bonn mit Frieden am Hut hat? Und welcher Platz nach einer Friedensnobelpreisträgerin benannt ist? Auf dem „Friedensweg Bonn“ gibt es zahlreiche Orte des Friedens und große historische Persönlichkeiten zu entdecken, die sich für Frieden und Menschenrechte engagierten. Wir starten in Beuel und laufen von dort unter fachkundiger Führung von Station zu Station Richtung Innenstadt.

Am 12. Mai begleiten uns Mitglieder des Filmclubs Bonn und filmen die Führung mit. Alle, die interessiert und nicht kamerascheu sind, sind herzlich willkommen, dazuzustoßen! Mit der Teilnahme erklärst du dich damit einverstanden, dass du auf den Videoaufnahmen zu sehen sein könntest.

Wir freuen uns über eine Anmeldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Termin: Dienstag, 12. Mai, um 16 Uhr (Dauer etwa zwei Stunden)
Treffpunkt: Hiroshima-Mahnmal am Rheinufer in Beuel, Rheinauenstraße (von dort aus geht es von Station zu Station in Richtung Innenstadt)

Veranstalter: Netzwerk Friedenskooperative, Frauennetzwerk für Frieden e. V.

"Kriege verweigern, Frieden schaffen" - Zur Ostermarschanzeige 2026 des Netzwerk Friedenskooperative

Anzeige Die Zeit Ostermärsche 2026Anlässlich der alljährlichen Ostermärsche hat das Netzwerk Friedenskooperative wieder eine Zeitungsanzeige initiiert, welche auch das FNF unterzeichnet hat. Zu sehen war die Anzeige in der Woche vor Ostern in den folgenden Zeitungen: "Die Zeit", "der Freitag", "Junge Welt", "Neues Deutschland" und "taz".

Ostermärsche haben eine lange Tradition in der Friedensbewegung. So gab es die ersten Ostermärsche in den 50er-Jahren, genauer gesagt in London 1958, zum Thema nukleare Abrüstung mit dem Motto "Ban The Bombs". Die ersten Märsche begannen in Deutschland bereits zwei Jahre später, mit dem Auftakt im Jahr 1960 in Hamburg. Die Ostermärsche dienen generell der Mobilisierung für Antimilitarismus, Pazifismus, (nukleare) Abrüstung, Waffenstillstände und das Ende anhaltender Kriege.

Zudem hat die Anzeige des Netzwerk Friedenskooperative einen neuen Rekord aufgestellt: Die Ostermarschanzeige wurde von über 2.000 Menschen unterzeichnet, dazu von 71 Organisationen und Gruppen! Die Ostermärsche fanden zwischen dem 02. und 06. April statt und ließen sich laut dem Netzwerk Friedenskooperative auf über 100 Märsche deutschlandweit beziffern, an denen Zehntausende teilnahmen. 

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    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn