Jetzt bestellen: Unsere Dokumentation zum Abendsymposium "Vom Frieden her denken und handeln"

Was lange währt, wird endlich gut – und in diesem Fall finden wir, dass das alte Sprichwort stimmt! Denn unsere Dokumentation zum Abendsymposium „Vom Frieden her denken und handeln – Alternativen zur Sicherheitslogik und Gewaltkultur“ vom 17.11.2017 ist nun fertig und gefällt uns richtig gut. Die Beiträge geben reichhaltige Einblicke in Theorie und Praxis der Friedenskultur und Friedenslogik und bieten auch konkrete AnsatzpunDeckblatt Doku 17.11.2017kte für mehr Friedenshandeln in Politik und Gesellschaft. 

Sie und euch erwarten Beiträge zu Friedenslogik, Friedenskultur, Friedensgeschichte und Frieden aus psychoanalytischer Perspektive von unseren Referent*innen Beate Roggenbuck, Katarina Marej, Dr. Susanne Jalka und Prof. Peter van den Dungen. Darüber hinaus beinhaltet die Dokumentation einführende und zusammenfassende Beiträge von Heide Schütz und Elise Kopper sowie das Programm des Abendsymposiums, eine Einladung zum Projekt „DenkMalFrieden“ 2018 s

owie eine Kurzvorstellung des Projekts „Friedenslogik weiterdenken – Dialoge in Friedensarbeit und Politik“ und Infos zum Frauennetzwerk für Frieden e.V.    

Die Dokumentation (52 Seiten, spiralgebunden) wird gerade gedruckt und kann in Kürze bei uns in der Geschäftsstelle zum Preis von 3,50 Euro pro Stück + Versand erworben werden. Außerdem kann sie hier kostenlos als PDF abgerufen werden.

Herzliche Einladung, Fr, 20.04.2018: Tom Lolosoli vom Frauendorf Umoja/Kenia zu Gast in Bonn

Tom Lolosoli Bonn 20.04.2018Nachdem seine Mutter Rebecca Lolosoli, Gründerin des Frauendorfes Umoja in Kenia, uns schon mehrfach in Bonn besucht hat, freuen wir uns nun sehr, auch Tom Lolosoli in seiner Eigenschaft als Manager des Frauendorfes zu einem Vortrag in Bonn zu begrüßen. Er wird spannend und authentisch über die Konfliktsituationen der Hirtenstämme, die politische Situation in Kenia und die von ihm und den Umoja-Frauen durchgeführten friedensstiftenden Maßnahmen berichten. Er wird auch auf die immer wieder auftretenden Bedrohungen der Frauen durch gewaltbereite Ehemänner eingehen. Der Besuch von Tom Lolosoli war schon für September 2017, gemeinsam mit seiner Mutter, geplant. Leider wurde ihm damals das Visum versagt. Nun haben wir Tom Lolosoli erneut eingeladen und diesmal wurde das Visum erteilt. Wir alle freuen uns schon sehr auf seinen Besuch.

Wann: Freitag, 20. April 2018, 15-17 Uhr

Wo: Internationales Frauenzentrum Bonn, Quantiusstraße 8, Bonn (direkt am Hinterausgang des Hauptbahnhofs Bonn)

Der Vortrag wird in englischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche stattfinden. Es laden herzlich ein: Das Frauennetzwerk für Frieden e.V., das Internationale Frauenzentrum e.V., Bonn und der Freundeskreis Umoja-Friends of Umoja e.V., Grevenbroich. Der Eintritt ist frei; Spenden für das Frauendorf sind aber herzlich willkommen.

Hier gibt es weitere Informationen zum Vortrag.

 

Herzliche Einladung: Mi, 04.04.2018, Bonn: Die Frau im Hinduismus - ein Erfahrungsbericht aus Nepal

Das Frauennetzwerk für Frieden läft herzlich ein zum Bildvortrag "Die Frau im HiFlyer 04.04.18 Veranstaltung Nepalnduismus". Kira Lizza, Mitglied und Schatzmeisterin des FNF, wird einen spannenden Erfahrungsbericht über ihre Zeit in Nepal geben. Drei Monate hat sie in Kathmandu gelebt und gearbeitet und viele Einblicke in die Kultur und die soziale Situation des Landes gewinnen können. Ein Anliegen dabei ist ihr, über die Situation der Frau im nepalesischen Kastensystem und im Hinduismus zu informieren und zu sensibilisieren.

Wann: Mittwoch, 04.04.2018, 18-20 Uhr

Wo: Internationales Frauenzentrum Bonn (ifz, Quantiusstraße 8, direkt am Hinterausgang des Hauptbahnhofs)

Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber herzlich willkommen. Sie sind bestimmt für ein Frauen- und Mädchenprojekt in Nepal.

Zur besseren Planung bitten wir um eine formlose Anmeldung per Mail an info[at]frauennetzwerk-fuer-frieden.de oder telefonisch unter 0228 - 626730, aber spontanes Vorbeikommen ist selbstverständlich auch möglich.

Ein Beitrag für mehr Frieden im Schulalltag: Bericht vom 6. Regionalen Streitschlichtungstreff der Schulen in der Region Bonn/Rhein Sieg

Am 1. Februar 2018 war es wieder einmal so weit: Der 6. Regionale Schulstreitschlichtungstreff  konnte starten. Gemeinsam mit dem Sankt-Adelheid-Gymnasium als großzügiger gastgebender Schule in Bonn-Beuel hatte das FrauennStreitschlichtung 2018 Workshopetzwerk für Frieden e.V. alle Schulen der Region ab Klasse 8 eingeladen, die das Schulstreitschlichtungsprogramm an ihrer Schule integriert haben – und es waren auch tatsächlich alle Schulformen vertreten! Ein wunderbar stärkendes Erlebnis für alle Jugendlichen und die sie in der Streitschlichtung begleitenden Lehrkräfte: Es ist egal, ob man auf die Realschule, die Gesamtschule, die Hauptschule oder das Gymnasium geht – die Probleme und die Lösungswege sind die gleichen. So ist der Erfahrungsaustausch, der auch solche Bedingungen wie Räumlichkeiten, Zeitdeputat, Ausbildung, Anerkennung unter den Gleichaltrigen und in den Kollegien betrifft, ein zentraler Bestandteil des Fortbildungstages.

Das Treffen fand erstmalig an einem Schultag, dem Tag vor den Halbjahreszeugnissen, und nicht an einem freien Samstag statt. Dieses neue Format entspricht der Bedeutung der Jugendlichen und der Lehrkräfte, die sie als „Peer Mediators“ ausbilden und ihre Arbeit begleiten. Peers, das sind Schülerinnen und Schüler, die sich für andere Schülerinnen und Schüler in Konflikten auf der Grundlage eines besonderen Streitschlichtungsprogramms als Mediator*innen engagieren. Ziel dabei ist es, den Streitenden zu helfen, ihre Konflikte gewaltfrei und kreativ, gerecht und sensibel zu lösen. Das müssen nämlich die Streitparteien selbst tun.

Wie titelte ein Journalist für den Bonner Generalanzeiger? „Jugendliche sorgen für Schulfrieden“. Das ist vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, denn dazu braucht es ein breiteres friedenspädagogisches Fundament in einer Schule als ein singuläres Streitschlichtungsprogramm. In jedem Fall aber leisten diese Jugendlichen und die Lehrer*innen, die sich gemeinsam für das Angebot der Streitschlichtung engagieren und die Zeit und Mühen nicht scheuen, einen wichtigen Beitrag für mehr Frieden im Schulalltag. Leider wird diese Arbeit nicht immer ausreichend wertgeschätzt, wahrscheinlich, weil sie gar nicht genug bekannt ist. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass die Jugendlichen diese Fähigkeit der Vermittlung in Konflikten schon jetzt zum Teil auch außerhalb der Schule anwenden und später in ihr weiteres Leben mitnehmen werden, wo sie dann in Familie, Gesellschaft, am Arbeitsplatz etc. einen friedensstiftenden Beitrag leisten können. Und genau das wird dringend gebraucht.Streitschlichtung 2018 Trainerin

Da sich insgesamt 45 Schülerinnen und Schüler – die Anzahl der Jungen war deutlich gestiegen! – sowie 22 Lehrerinnen und Lehrer angemeldet hatten, wurden nach dem Einstieg in den Tag gleich vier Workshop-Gruppen gebildet. Das favorisierte Thema „Umgang mit Gefühlen in der Streitschlichtung“ bildete den thematischen Schwerpunkt, es wurden aber auch andere Themen angeboten, z.B. zur Körpersprache und zur Einrichtung eines für die Streitschlichtung geeigneten Raumes. Das professionelle Trainingsteam bestehend aus den erfahrenen Trainer*innen Gudrun Knittel (Foto), Joachim Mangold, Silke Maringer und Andreas Peters waren die unverzichtbaren Eckpfeiler des Erfolges und der hohen Akzeptanz des Angebots.

Das Stimmungsbarometer am Ende des Streitschlichtungstreffs hatte nicht genug Platz für alle, die sich in der Nähe der 100% Zustimmung platzieren wollten. Eine Schülerin sprang mit einem Satz auf das Schild und rief begeistert: „Ich gehe hier nicht mehr weg!“ Gibt es etwas Schöneres als Entschädigung für die umfängliche Vorbereitung und die Umsetzungsarbeit seitens der Schule, des Trainingsteams und des Frauennetzwerks für Frieden?

Allen Beteiligten sei herzlich gedankt!

Gern würden wir in jedem Jahr einen Streitschlichtungstreff organisieren, aber dafür fehlen uns leider die finanziellen Mittel. Möchten Sie  durch eine Spende helfen, den Fortbildungstag 2019 und/oder weitere Aktivitäten in unserem Streitschlichtungsprojekt zu finanzieren? Wir freuen uns über jeden Beitrag!

Spendenkonto:

Frauennetzwerk für Frieden e.V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE97 3705 0198 0000 0520 19
Stichwort: Streitschlichtung

 

6. Regionaler Streitschlichtungstreff der Schulen in Bonn und Umgebung stößt auf großes Interesse

An vielen Schulen gibt es bereits erfolgreiche Streitschlichtungsmodelle. Die Regionalen Streitschlichtungstreffs bieten Lehrer*innen und Schüler*innen aller Schulformen die Gelegenheit, sich über Erfolge und Schwierigkeiten auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und sich miteinander zu vernetzen.6. Streitschlichtungstreff 01.02.2018 Besonderes Highlight der Treffs sind die durch fachkundige Trainer*innen angeleiteten Workshops zu Themen wie Körpersprache, interkulturelle Kommunikation, Mobbing oder dem No-Blame-Approach.


Der nächste Streitschlichtungstreff unter dem Motto "Gefühle in der Streitschlichtung" findet statt am kommenden Donnerstag, dem 01.02.2018, von 9-16 Uhr in den Räumen des Sankt-Adelheid-Gymnasiums in Bonn-Beuel. Wir dürfen stolz vermelden, dass das Thema auf großes Interesse gestoßen ist und alle Plätze belegt sind! Das Programm gibt es hier als PDF.

Sie sind Lehrer*in oder Sozialarbeiter*in und haben Interesse, an einem der nächsten Streitschlichtungstreffs teilzunehmen? Dann bitte einfach eine Mail schreiben an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Mehr zum Streitschlichtungsprojekt des FNF unter https://www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de/themen/streitschlichtung.html.

 

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      Fax: +49(0)228 - 62 67 80
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
      Ansprechpartnerin: Heide Schütz

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn