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  • Object War! - Kampagnenwoche vor dem internationalen Tag der Menschenrechte

FNF unterzeichnet zivilgesellschaftliches Statement zu Intersektionalität in Abrüstungsdebatten

Gender Statement 2026Gemeinsam mit 54 anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen hat das FNF ein Statement der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF) unterschrieben, welches in der UN-Ausschuss-Sitzung für Abrüstung und Internationale Sicherheit am 15.10.2026 vorgetragen wurde. Darin wurde auf den fehlenden Fokus auf Diversität in Abrüstungsdiskussionen verwiesen. Insbesondere betroffen von Militarismus und neuen Waffentechnologien seien nach wie vor marginalisierte Gruppen, unter anderem indigene Völker oder Menschen im Globalen Süden. People of Color, Frauen, Transpersonen oder Menschen mit Behinderung seien hierbei durch ihre Mehrfachdiskriminierung weiteren Bedrohungen ausgesetzt .

Aufgerufen wurde deshalb, intersektionale Perspektiven verstärkt in Abrüstungsdebatten einzubeziehen:

“It is only through the dismantling of oppressive power structures, including the patriarchy, that we are able to take meaningful action towards peace.”

Das vollständige Statement findet ihr hier.

FNF unterzeichnet internationale Stellungnahme zur Humanitären Abrüstung

Humanitarian Disarmament statement 2026
Am 15.10.2026 wurde im UN-Auschuss für Abrüstung und internationale Sicherheit ein Statement vorgetragen angesichts zunehmender Verstöße einiger Staaten gegen Vereinbarungen und Kürzungen der finanziellen Mittel für humanitärer Akteur*innen. Das Statement wurde von Human Rights Watch initiiert und von 81 Organisationen weltweit unterzeichnet, darunter auch das FNF.

Die Forderungen lauten wie folgt:

  • Maintain a humanitarian focus in the process of disarmament;
  • Defend the norms of humanitarian disarmament (...);
  • Demonstrate the political will and creativity to pursue the bold moves that has long made humanitarian disarmament effective;
  • Highlight humanitarian disarmament’s wide-ranging achievements to demonstrate the effectiveness of international law;
  • Invest financial, human, and other resources in this work; and
  • Pursue humanitarian disarmament efforts in partnerships, (...) international organizations, and civil society and ensuring that affected communities are included at every stage of the decision-making process.

Das vollständige Statement findet ihr hier.

Fr, 23.10.2026, Bonn: monatliche Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube swDas FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina". Die Mahnwachen setzen dabei ein jeweils aktuelles Schwerpunktthema.

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 23.10.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus Bonn statt.

Vor einigen Tagen gab es zwei bedeutende Ereignisse, die die Relevanz des Völkerrechts und den Kampf gegen Kriegsverbrechen unterstreichen,  auch im Hinblick auf den Krieg der israelischen Regierung in Gaza und die eskalierte Gewalt im Westjordanland: 

- die Bekanntgabe des Friedensnobelpreises an die südafrikanische Juristin und Menschenrechtlerin Navi Pillay:  https://www.tagesschau.de/ausland/europa/friedensnobelpreis-navi-pillay-100.html

- die Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels an den Juristen und Autor Philippe Sands, Nachkomme von Holocaustüberlebenden: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2026-10/friedenspreis-deutscher-buchhandel-philippe-sands-menschenrechte-voelkerrecht-frankfurter-buchmesse-gxe. Sands hat in seiner Ansprache das laute Schweigen der deutschen Bundesregierung zu Gaza und dem Westjordanland deutlich benannt.

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Es ist wieder soweit: Herzliche Einladung zum FNF-Adventsbasar am Dienstag, 01.12.2026, in Bonn!

Adventsbasar poster 2026Auch dieses Jahr laden wir wieder zum Adventsbasar "Edel & Trödel" in die Kaiserstraße 201 ein!

Wann? Dienstag, 01.12.2026, 16-19 Uhr
Wo? im Sitzungsaal im Erdgeschoss des Dr. Werner-Schuster-Hauses / Kaiserstraße 201, 53113 Bonn

Kommt vorbei und stöbert bei uns nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk für eure Liebsten - oder für euch selbst! Für Kaffee, Tee, Glühwein und Plätzchen ist gesorgt :). Der Erlös kommt wie immer zu 100 % der Friedensarbeit des FNF zugute.

Wir freuen uns über viele Besucher*innen und übers Weitersagen! Auch helfende Hände können wir noch gut gebrauchen. Wer Zeit und Lust hat, beim Aufbau, Abbau oder Verkauf mitzuhelfen, melde sich gerne vorab per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

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Zwei Autoren als Sprachrohr für die Menschen in Gaza: Bericht zur Lesung

Lesung "Daybreak in Gaza" Autoren mit FNF und PartnerschaftsvereinAm Dienstag, dem 06.10., luden wir gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah e.V. zu einer besonderen Lesung in Bad Godesberg ein. Mahmoud Muna, Buchhändler und Kulturvermittler aus Jerusalem, und Matthew Teller, britischer Autor und Journalist, trugen Passagen aus ihrem neuen Buch "Daybreak in Gaza - Stories of Palestinian Lives and Culture" vor und verliehen den oftmals vernachlässigten Geschichten aus Gaza ein Gehör.

Nach einer Begrüßung durch Anna-Sophia Schwadorf, Vorstandsmitglied im Frauennetzwerk für Frieden, sowie durch den Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah e.V. begann zunächst Matthew Teller mit dem Präsentieren einiger historischen Fakten, unter anderem zur Größe Gazas und der Entwicklung des Begriffs Palästina, der sich auf ein antikes Seefahrervolk von 1200 v. Chr. zurückführen lässt. Seine Präsentation beinhaltete zudem einige Auszüge aus den in „Daybreak in Gaza “ aufgezeigten Lebensrealitäten, vor allem von jüngeren palästinensischen Frauen.

Mahmoud Muna erzählte persönliche Anekdoten von seinem Buchladen, seiner Familie und seinen Freunden, die zu diesem Buch beigetragen haben. Zur Entstehungsgeschichte des Buchs erzählt er, er habe seine Freunde jeden Tag angerufen, um sich zu versichern, dass sie noch leben. Irgendwann habe er nach dem ersten Hallo direkt wieder aufgelegt: jeden Tag zu fragen, wie es dem anderen denn gehe, ergab keinen Sinn mehr. Dann aber dachte er sich, er wolle mehr wissen, wolle die Geschichte, Vergangenheit und die Träume seiner Freunde verbreiten. Als Buchhändler müsse er immer nur die Geschichten von anderen verkaufen, nun wollte er selbst einen Teil dazu beitragen.

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    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn