"We are shocked, in tears and fucking angry! But we are not in fear and we will stand together!" - Protestschild bei der Trauer-Kundgebung nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin am 25. Juli 2026 (gesehen bei @santiago_rodriguez_photography).
Am 25. Juli verübte ein religiöser Extremist einen Anschlag auf den CSD in Berlin. Er fuhr mit einem Auto in die Demonstration, tötete dabei eine Frau und verletzte etliche andere. In den folgenden Tagen versammelten sich bundesweit Menschen aus der queeren Community und Allies, um ihre Trauer, ihre Wut, ihre Ängste und ihre Entschlossenheit, sich nicht zu verstecken und sich nicht spalten zu lassen, nach außen zu tragen.
Parallel brandeten unmittelbar Debatten auf, die die libanesische Familiengeschichte des in Deutschland aufgewachsenen Täters und seine islamistisch-extremistische Motivation zum Anlass nahmen, Menschen muslimischen Glaubens, Geflüchtete und arabisch gelesene Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Dies oftmals von Politiker*innen und Parteien, die in der jüngsten Vergangenheit queere Sichtbarkeit in Deutschland erschwert, bei Angriffen auf queeres Leben aus anderen extremistischen Lagern geschwiegen, queeren spaces die Förderung entzogen oder Präventionsprogramme gegen religiösen oder rechten Extremismus gecancelt haben. Gleichzeitig wurden auch Stimmen laut, die die realen Gefahren, die religiöser und anderer politischer Extremismus für queere Menschen bedeuten, klar benannten und einordneten.
Das FNF verabschiedet sich in die Sommerpause! In der Zeit vom 23.07.-10.08.2026 ist die Bonner Geschäftsstelle nicht zu erreichen. Eure Emails und Anrufe werden ab dem 11.08.2026 wieder beantwortet. 
Traude Rebmann war eine begnadete Ausbilderin und Trainerin des Mediationsverfahrens, der Vermittlung in gewaltfreier Konfliktlösung. Schon 1987 machte sie selbst die Ausbildung an der University of Oregon, USA, und brachte dann das Konzept und die "Technik", das Knowhow des Verfahrens der Mediation nach Deutschland und Europa. Im Auftrag verschiedener Friedensorganisationen, z. B. "Eirene" oder dem "Bund für Soziale Verteidigung" unterstützte sie den Friedensprozess in Nordirland und später von Friedensgruppen während des Jugoslawienkrieges , z. B. In Zagreb, Osijek, Belgrad, Pancevo. Als eine der Pionierinnen der Mediation in Deutschland war sie 1992 auch Gründungsmitglied des Bundesverbands Mediation. In vielen Schulen in NRW werden sogar seit vielen Jahren auch Schüler und Schülerinnen im sogenannten Streitschlichtungsprogramm ausgebildet, so dass sie anschließend die Mediation für ihre peer group anbieten können (peer mediation.)
Wir setzen die Tradition fort - unser Flohmarkt "Edel & Trödel" ist wieder da! 

