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  • "Von Frauen, Flucht und Frieden" - Vortrag in der Matthäikirche Bonn

UPDATE: Nur Ja heißt Ja - Ein Schritt in die richtige Richtung

Nur Ja heißt Ja BildEs gibt spannende Neuigkeiten zur Petition "Nur JA heißt JA – Sexualstrafrecht an internationale Menschenrechtsstandards anpassen"! Der Bundesrat hat kürzlich für den Entschließungsantrag gestimmt, was einen entscheidenden Schritt in Richtung eines konsensbasierten Sexualstrafrechts bedeutet. Die Petition geht auf eine Initiative der Feminist Law Clinic zurück; das FNF hatte die Petition als eine der Erstuntersützer*innen supportet. Hier könnt ihr den zugehörigen Bericht auf unserer Website nachlesen.

Diese Entscheidung ist ein riesen Fortschritt für den Schutz sexueller Selbstbestimmung in Deutschland. Der "Nur Ja heißt Ja"-Standard entlastet die Opfer, indem die Verantwortung auf die Täter*innen übertragen wird, ein klares Einverständnis einzuholen. Nun ist es am Bundestag, für "Nur Ja heißt Ja" zu stimmen und somit die Gesetzgebung in Einklang mit internationalen Menschenrechtsstandards zu bringen. 

Mittlerweile haben mehr als 176.000 Menschen (Stand: 14.07.2026) die Petition unterschrieben! Falls ihr noch nicht dabei seid, dann nutzt die Gelegenheit und zeigt eure Unterstützung! Der Link zur Petition ist weiterhin verfügbar und jede Stimme zählt: https://innn.it/ja

Share Pic: Feminist Law Clinic & innn.it

„Nein, meine Steuern zahl‘ ich nicht!“: FNF unterstützt Grundsatzerklärung des Netzwerk Friedenssteuer

Netzwerk Friedenssteuer Zivilsteuer AufkleberIn Zeiten, in denen viel zu viel Geld in Rüstung und Militär fließt und immer weniger Ressourcen für Soziales verwendet werden, ist es wichtiger denn je, dass wir uns für eine gerechtere Verteilung von Geldmitteln einsetzen. 

Wir vom FNF unterstützen deshalb die Initiative des Netzwerks Friedenssteuer zur Einführung eines Zivilsteuergesetzes, das sicherstellen soll, dass niemand gegen sein Gewissen gezwungen wird, Militär und Rüstung mitzufinanzieren.  Wir stehen hinter der Grundsatzerklärung, die sagt: 

„Ich trete für eine gesetzliche Regelung ein, nach der niemand gegen sein Gewissen gezwungen werden darf, durch Steuern und Abgaben zur Finanzierung von Militär und Rüstung beizutragen. Stattdessen ist die Verwendung dieser Zahlungen für zivile Aufgaben sicherzustellen.“

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Der FNF-Newsletter ist wieder da!

FNF Newsletter wieder da 2026Schaut mal in eure Postfächer - der FNF-Newsletter ist wieder da!

Statt unseres Jubiläums feiern wir heute einfach was anderes: das Revival unseres Email-Newsletters!

Ab sofort verschicken wir den Newsletter wieder ca. alle zwei Monate und informieren euch darin über alle Termine, Aktionen und Mitmachmöglichkeiten rund ums FNF.

Falls ihr den Newsletter noch nicht abonniert habt, dann könnt ihr das über das Formular auf unserer Startseite tun oder schreibt uns hier eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Ein riesengroßer Dank geht an dieser Stelle an Sanja, ohne deren ehrenamtliche Unterstützung die Wiederaufnahme des Newsletter-Versands nicht möglich gewesen wäre!

Friedenszitat Juni 2026

Friedenszitat Juni 2026„Gegen Unrecht – wenn man es als solches erkennt – muß man sich wehren – da gibt’s nichts anderes. Schweigen ist da, obwohl es Verachtung auszudrücken vorgibt, selber verächtlich.“ - Bertha von Suttner

Juni ist bei uns Bertha-Zeit, denn sowohl Bertha von Suttners Geburtstag (9.6.1843) als auch ihr Todestag (21.6.1914) fallen in diesen Monat. Bertha von Suttner war Schriftstellerin, Aktivistin und Pazifistin und erhielt 1905 als erste Frau den Friedensnobelpreis, zu dessen Stiftung sie selbst Alfred Nobel inspiriert hatte. Doch was viele nicht wissen: Sie kämpfte auch leidenschaftlich gegen Antisemitismus.

In ihren Memoiren schreibt sie: „Wir waren noch im Kaukasus, als wir zu Anfang der achtziger Jahre von dem in Preußen erwachten, vom Hofprediger Stöcker propagierten Antisemitismus Kunde erhielten. Uns flößte diese Erscheinung – das brauche ich wohl nicht erst zu sagen – lebhaften Abscheu ein. Wir legten die Argumente gegen diesen Rückfall in das Mittelalter in verschiedenen Artikeln nieder, die wir an die Wiener Blätter einsandten, deren regelmäßige Mitarbeiter wir waren. Die Artikel wurden uns zurückgeschickt mit der Begründung: In Oesterreich gibt es keinen Antisemitismus, und sollte sich aus Preußen etwas davon zu uns verpflanzen, so wäre das einzige richtige Verhalten dagegen: verächtliches Stillschweigen. Daß dieses Verhalten nicht das richtige war, haben die späteren Ereignisse gezeigt. Gegen Unrecht – wenn man es als solches erkennt – muß man sich wehren – da gibt’s nichts anderes. Schweigen ist da, obwohl es Verachtung auszudrücken vorgibt, selber verächtlich. Nicht nur die Betroffenen müssen reagieren; auch den Unbeteiligten, wo immer sie ein Unrecht sehen, kommt es zu, sich dagegen aufzulehnen.“ 

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Fr, 10.07.2026, Bonn: Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube sw

+++ Die reguläre Mahnwache Ende Juni wurde wegen der Extremtemperaturen verschoben. Neuer Termin ist Freitag, der 10.07.2026 +++

Das FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 10.07.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

Die Schlagzeiten werden beherrscht von dem "Deal" mit dem Iran, Gaza erscheint nur noch hin und wieder in den Nachrichten.  Hier ein Bericht aus der Tagesschau über die desaströse Lage, die sich noch weiter verschlimmert:

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-iran-gaza-100.html

Es gibt keinerlei Bewegung  zur Verbesserung der Situation, im Gegenteil, die israelische Regierung hat angekündigt, die gelbe Linie noch weiter zu verschieben bis auf 70 %  des Territoriums. Parallel dazu treibt die israelische Reguerung die Annexion des Westjordanlands voran.  Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert spricht von „ethnischen Säuberungen“ im Westjordanland.

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    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn