FNF unterschreibt internationales Statement zur Einbindung jüngererer Generationen in Abrüstungsdebatten

Statement Youth Disararmament 2026Am 15. Oktober 2026 wurde bei der Sitzung des UN-Abrüstungsausschusses ein Statement der Pace University vorgebracht. Darin wurde die Bedeutung der jüngeren Generationen in Abrüstungsdiskursen hervorgehoben und aufgerufen, marginalisierte Gruppen in diese einzubeziehen. “Disarmament Education” sei gerade jetzt angesichts vielfältiger humanitärer Krisen wichtig, da sie eine Kultur des Friedens fördere. Das Statement wurde von 52 zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit unterschrieben, darunter auch das FNF.

Im Statement heißt es unter anderem:

“(...) we desperately need credible information, critical consciousness, moral and ethical reasoning and public engagement to build a more peaceful world. (...) There are significant barriers to accessing disarmament education, with participation constrained by intersecting forms of marginalization along lines of disability, gender, sexuality, race, class, caste, national origin and Indigeneity.”


Das Statement in voller Länge (auf Englisch) findet ihr hier.

FNF unterzeichnet internationales Statement gegen die Verwendung von bewaffneten Drohnen

Armed drones statement 2026An der Seite von 85 zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit hat das FNF ein Statement gegen die Verwendung von bewaffneten Drohnen unterzeichnet. Das Statement wurde am 15.10.2026 von Caitlin Travers (Article 36) in der UN-Ausschuss-Sitzung für Abrüstung und Internationale Sicherheit vorgetragen. Es verweist auf neueste Entwicklungen im Einsatz von bewaffneten Drohnen und ihre zunehmende Gefahr für die zivile Bevölkerung. Initiiert wurde das Statement von der Organisation Article 36, einer britischen Nichtregierungsorganisation, die sich für die Wahrung internationalen Rechts und den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten einsetzt. Die Forderungen, sich klar gegen den Einsatz von Drohnen für außergerichtliche Tötungen zu positionieren und dessen Bedrohung für humanitäre Hilfe anzuerkennen sowie die Terrorisierung von Zivilisten verurteilen, richten sich direkt an die Mitgliedstaaten der UN. 

Im Statement heißt es unter anderem:

“Drones came to the fore as tools of extrajudicial killing, but they also now bring widespread explosive force to populated areas. They are at the forefront of lethal autonomy and they feed (and operate under) the databases and algorithms of AI in the military domain. Their dual-use components, software and improvisation challenge export controls, whilst uncertainty of attribution undermines peace and security, and sustains impunity.”

Das veröffentlichte Statement in voller Länge findet ihr hier.

FNF unterzeichnet internationale Stellungnahme zur Humanitären Abrüstung

Humanitarian Disarmament statement 2026
Am 15.10.2026 wurde im UN-Auschuss für Abrüstung und internationale Sicherheit ein Statement vorgetragen angesichts zunehmender Verstöße einiger Staaten gegen Vereinbarungen und Kürzungen der finanziellen Mittel für humanitärer Akteur*innen. Das Statement wurde von Human Rights Watch initiiert und von 81 Organisationen weltweit unterzeichnet, darunter auch das FNF.

Die Forderungen lauten wie folgt:

  • Maintain a humanitarian focus in the process of disarmament;
  • Defend the norms of humanitarian disarmament (...);
  • Demonstrate the political will and creativity to pursue the bold moves that has long made humanitarian disarmament effective;
  • Highlight humanitarian disarmament’s wide-ranging achievements to demonstrate the effectiveness of international law;
  • Invest financial, human, and other resources in this work; and
  • Pursue humanitarian disarmament efforts in partnerships, (...) international organizations, and civil society and ensuring that affected communities are included at every stage of the decision-making process.

Das vollständige Statement findet ihr hier.

FNF unterzeichnet zivilgesellschaftliches Statement zu Intersektionalität in Abrüstungsdebatten

Gender Statement 2026Gemeinsam mit 54 anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen hat das FNF ein Statement der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF) unterschrieben, welches in der UN-Ausschuss-Sitzung für Abrüstung und Internationale Sicherheit am 15.10.2026 vorgetragen wurde. Darin wurde auf den fehlenden Fokus auf Diversität in Abrüstungsdiskussionen verwiesen. Insbesondere betroffen von Militarismus und neuen Waffentechnologien seien nach wie vor marginalisierte Gruppen, unter anderem indigene Völker oder Menschen im Globalen Süden. People of Color, Frauen, Transpersonen oder Menschen mit Behinderung seien hierbei durch ihre Mehrfachdiskriminierung weiteren Bedrohungen ausgesetzt .

Aufgerufen wurde deshalb, intersektionale Perspektiven verstärkt in Abrüstungsdebatten einzubeziehen:

“It is only through the dismantling of oppressive power structures, including the patriarchy, that we are able to take meaningful action towards peace.”

Das vollständige Statement findet ihr hier.

Es ist wieder soweit: Herzliche Einladung zum FNF-Adventsbasar am Dienstag, 01.12.2026, in Bonn!

Adventsbasar poster 2026Auch dieses Jahr laden wir wieder zum Adventsbasar "Edel & Trödel" in die Kaiserstraße 201 ein!

Wann? Dienstag, 01.12.2026, 16-19 Uhr
Wo? im Sitzungsaal im Erdgeschoss des Dr. Werner-Schuster-Hauses / Kaiserstraße 201, 53113 Bonn

Kommt vorbei und stöbert bei uns nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk für eure Liebsten - oder für euch selbst! Für Kaffee, Tee, Glühwein und Plätzchen ist gesorgt :). Der Erlös kommt wie immer zu 100 % der Friedensarbeit des FNF zugute.

Wir freuen uns über viele Besucher*innen und übers Weitersagen! Auch helfende Hände können wir noch gut gebrauchen. Wer Zeit und Lust hat, beim Aufbau, Abbau oder Verkauf mitzuhelfen, melde sich gerne vorab per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

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      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
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      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
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      D-53113 Bonn