Gemeinsamer Offener Brief an Bundesfamilienministerin Karin Prien: Demokratieförderung bewahren!

Offener Brief Demokratie lebenDas FNF hat den Offenen Brief  von Zukunft Demokratie an Bundesfamilienministerin Karin Prien zum radikalen Umbau des Förderprogrammes "Demokratie leben!" gemeinsam mit mehr als 1.000 anderen Organisationen erstunterzeichnet: 

"Sehr geehrte Frau Ministerin Prien,

die Anzahl extremistischer Vorfälle an Schulen nimmt zu, engagierte Kommunalpolitikerinnen und -politiker werden bedroht oder angegriffen und im digitalen Raum befeuern Extremisten die Radikalisierung aller Altersgruppen: Tagtäglich spüren wir gefährliche antidemokratische Diskursverschiebungen, nach Wahlen feiern Rechtsextreme Rekordergebnisse, und ihre Menschenfeindlichkeit droht in manchen Regionen unseres Landes zur  gesellschaftlichen Normalität zu werden. Es ist offensichtlich, dass das Modell unserer liberalen Demokratie massiv unter Druck steht. Es befremdet uns sehr, dass ausgerechnet in dieser kritischen Situation mit “Demokratie leben!” das zentrale Demokratie-Förderprogramm der Bundesregierung massiv umgebaut werden soll. Über diese geplante Neuausrichtung sind wir ernsthaft besorgt, denn damit drohen etablierte Strukturen und über Jahre aufgebaute Expertise, die im Kampf gegen Extremismus, Antisemitismus, Rassismus und Radikalisierung sowie zur Demokratieförderung dringend erforderlich sind, offen in Frage gestellt zu werden.

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Petition: Nur JA heißt JA – Sexualstrafrecht an internationale Menschenrechtsstandards anpassen

Nur Ja heißt JaDie Petition „Nur JA heißt JA – Sexualstrafrecht an internationale Menschenrechtsstandards anpassen“ wurde bundesweit zum 2. März 2026 als interdisziplinäre Initiative der Feminist Law Clinic gestartet und bereits von 98.430 Menschen unterzeichnet. (Stand: 22.03.2026)

Das FNF unterstützt die Petition als eine der Erstunterzeichner*innen und steht hinter den Forderungen von Lilith Rein & Alina Kuhl an Dr. Stefanie Hubig, die Bundesministerin der Justiz.

Gefordert wird die Einführung eines konsensbasierten „Nur Ja heißt Ja“- Standards durch Reform des § 177 Abs. 1 StGB und die vollständige Umsetzung von Artikel 36 der Istanbul-Konvention.

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Genug von systematischer Abwertung, von unbezahlter Care-Arbeit, von Femiziden und patriarchalen Machtstrukturen! Rückblick auf den Frauen*-Generalstreik am 9.3.2026

enough streik kleinerAm 9. März ab 12:00 Uhr fand der Frauen* Streik von Enough! auf dem Münsterplatz statt. Die Initiative ENOUGH! GENUG! wurde für den Frauen* Streik am 9.3.2026 gegründet; aus vier Gründerinnen im Frühjahr 2025 wurden 760 Frauen* und ein Dutzend Männer*, 26 Regionalgruppen und Organisationen, die voller Motivation in das Streikjahr 2026 starten.

Auch in Bonn hatte sich ein lokales Bündnis gebildet, welches den Streik am 9. März organisierte.

Dafür wurde ein vielfältiges Programm mit Infoständen und abwechselnden künstlerischen Darbietungen und Interviews von 12 bis 16 Uhr erstellt. Außerdem gab es 50 rote Stühle mit Plakaten und Zetteln: Setz Dich hin – mach mal Pause. Sie luden die Passant*innen ein, sich hinzusetzen und ins Gespräch zu kommen. Wovon habt Ihr genug? Wovon träumt Ihr? Was wollt Ihr nicht mehr tun? Wieviele Pausen nehme ich mir?

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Fr, 27.03.2026, Bonn: Mahnwache für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina

Friedenstaube swDas Frauennetzwerk für Frieden e.V. unterstützt auch dieses Mal wieder die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Gerechter Frieden zwischen Israel und Palästina":

Von einem gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina sind wir nach wie vor noch sehr weit entfernt. Die humanitäre Lage im Gaza ist unverändert sehr schwierig. Es fehlen Lebensmittel und Medikamente. Immer wieder gibt es Übergriffe des israelischen Militärs. Es gibt Gewalt von Siedlern gegen die palästinensische Bevölkerung im Westjordan Land: Israelis die sich gegen die Politik von Netanjahu wenden haben einen schweren Stand. Es ist daher dringend notwendig den Blick wieder und weiter auf die Situation in Gaza und in Palästina zu lenken, der wegen des Krieges der Regierung Netanjahus gegen den Iran nur noch selten in den Medien vorkommt. 

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 27.03.26, von 15:00 - 16:00 Uhr vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

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Das FNF beim Internationalen Frauentag der Stadt Bonn

Bild Internationaler Frauentag Bonn 2026 Hannah Elena Clara HeideAm 10. März war es soweit: In der Internationalen Begegnungsstätte in der Ollenhauerstraße in Bonn waren wir zum Internationalen Frauentag mit einem Informationsstand, viel Verstärkung und zahlreichen bunten Kranichen dabei!

Als Teil von fast 30 Informationsständen haben wir von 11 bis 17 Uhr beim Markt der Möglichkeiten viele tolle Gespräche mit Jung und Alt geführt und uns mit vielen anderen Bonner Organisationen und Beratungsstellen vernetzt. Vor Ort an unserem Infostand waren unsere Praktikantinnen Hannah und Elena, Vorstandsmitglied Clara, Ehrenvorsitzende Heide und FNF-Mitglied Ilonka. Um 13 Uhr begrüßte Bürgermeistern Dr. Ursula Sautter die Teilnehmenden, anschließend berichtete Gabrielle Henderson von UN Women über ihre Arbeit.

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    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
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    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn