Der FNF-Newsletter ist wieder da!

FNF Newsletter wieder da 2026Schaut mal in eure Postfächer - der FNF-Newsletter ist wieder da!

Statt unseres Jubiläums feiern wir heute einfach was anderes: das Revival unseres Email-Newsletters!

Ab sofort verschicken wir den Newsletter wieder ca. alle zwei Monate und informieren euch darin über alle Termine, Aktionen und Mitmachmöglichkeiten rund ums FNF.

Falls ihr den Newsletter noch nicht abonniert habt, dann könnt ihr das über das Formular auf unserer Startseite tun oder schreibt uns hier eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Ein riesengroßer Dank geht an dieser Stelle an Sanja, ohne deren ehrenamtliche Unterstützung die Wiederaufnahme des Newsletter-Versands nicht möglich gewesen wäre!

!VERSCHOBEN! "Auf ihren Schultern - Fundamente feministischer Friedensarbeit" - Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V. am Samstag, 27.06.2026 in Bonn

FNF Jubiläum share pic neuTerminverschiebung: Die Jubiläumsfeier muss aufgrund der vorhergesagten Extremtemperaturen leider verschoben werden, da wir es nicht verantworten können, die Gesundheit aller aufs Spiel zu setzen. Der neue Termin liegt nun auf dem 21.11.2026 mit anschließender Mitgliederversammlung am nächsten Tag, Sonntag, 22.11.2026.

Liebe Mitglieder, liebe Freund*innen des FNF,

wir hatten uns schon so gefreut; nun mussten wir schweren Herzens eine Entscheidung treffen: Unsere Jubiläumsveranstaltung am kommenden Samstag wird hitzebedingt abgesagt.

Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, aber wir glauben, dass es unter den aktuellen Bedingungen nicht verantwortlich gewesen wäre, die Veranstaltung wie geplant durchzuführen: Für kommenden Samstag sind im Zuge der aktuellen Hitzewelle für Bonn Extremtemperaturen von bis zu 40 Grad angesagt; die gefühlte Temperatur soll bis zu 44 Grad betragen. Wir müssen unsere Verantwortung an dieser Stelle ernst nehmen und möchten unsere Referent*innen und die Teilnehmenden keinen hitzebedingten Risiken aussetzen.

Diese Absage bedeutet aber kein „aufgehoben“, sondern nur ein „aufgeschoben“! Wir haben zu unserer Freude nämlich bereits einen Ersatztermin gefunden!

Also notiert euch schon mal dick in euren Terminkalendern:

Nachholtermin Jubiläumsfeier 30 Jahre FNF: „Auf ihren Schultern - Fundamente feministischer Friedensarbeit“
Wann? Samstag, 21.11.2026, 14:00-21:00 Uhr
Wo? Frauenmuseum Bonn

Programm und Referent*innen bleiben unverändert. Wir hoffen, dass ihr auch an diesem neuen Termin dabei sein könnt und gemeinsam mit uns feiert und diskutiert! Kommt gut durch die heißen Tage!

Weiterlesen

HITZEBEDINGTE ABSAGE UND VERSCHIEBUNG: Fr, 26.06.2026, Bonn: Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube sw

+++ UPDATE 24.06.: Die Mahnwache wurde wegen der für Freitag vorausgesagten Extremtemperaturen abgesagt. Neuer Termin ist Freitag, der 10.07.2026 +++

Das FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 26.06.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

Die Schlagzeiten werden beherrscht von dem "Deal" mit dem Iran, Gaza erscheint nur noch hin und wieder in den Nachrichten.  Hier ein Bericht aus der Tagesschau über die desaströse Lage, die sich noch weiter verschlimmert:

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-iran-gaza-100.html

Es gibt keinerlei Bewegung  zur Verbesserung der Situation, im Gegenteil, die israelische Regierung hat angekündigt, die gelbe Linie noch weiter zu verschieben bis auf 70 %  des Territoriums. Parallel dazu treibt die israelische Reguerung die Annexion des Westjordanlands voran.  Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert spricht von „ethnischen Säuberungen“ im Westjordanland.

Weiterlesen

FNF unterzeichnet Memorandum zu 75 Jahren Genfer Flüchtlingskonvention

75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention sharepic

An der Seite von 275 NGOs haben wir das Memorandum "Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt" anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Genfer Flüchtlingskonvention mitgezeichnet.

Damit schließen wir uns einem breiten Bündnis von Organisationen an, die sich für einen starken Flüchtlingsschutz, die Wahrung der Menschenrechte und eine Gesellschaft einsetzen, die auf Solidarität statt Ausgrenzung baut. Der Brief macht deutlich: Es gibt Alternativen zu einer Politik der Abschreckung. Schutz, Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt gehören zusammen - und davon profitieren wir alle.

Das Memorandum hat die Vision eines Flüchtlingsschutzes, der sichere Fluchtwege ermöglicht, faire Asylverfahren gewährleistet und Menschen von Beginn an Zugang zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe bietet. Statt Ausgrenzung fordern die Unterzeichnenden eine Politik, die auf Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und gemeinsame Verantwortung setzt. Im Brief werden konkrete Vorschläge aufgezeigt, wie Schutzsuchende besser unterstützt und gleichzeitig gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden können. 

Diese im Memorandum formulierte Vision unterstützen wir! Das vollständige Memorandum findet ihr hier.

"Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg" - Erzählcafé im Nachbarschaftszentrum Brüser Berg

Was bedeutet Frieden für euch? Friedensbegriffe, Bertha von Suttner und gute Diskussionen gab es am 10. Juni beim Erzählcafé im Nachbarschaftszentrum am Brüser Berg!

"Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg" - dazu hat unsere Geschäftsführerin Elise referiert und alle mit durch einen spannenden Vortrag zu Friedensforschung, der Unterscheidung zwischen positivem und negativem Frieden sowie einem Lauf durch Bertha von Suttners Leben genommen. Die angeregten Fragen und Diskussionen während und nach dem Vortrag haben den Friedensbegriff für alle Beteiligten neu beleuchtet und erlebbar gemacht.

Vielen Dank an alle Interessierten und an das Nachbarschaftszentrum Brüser Berg für die Einladung und die Gastfreundschaft!

Offener Brief "Save Cosmo Radio": Wir haben unterzeichnet!

Wir haben den offenen Brief "Save Cosmo Radio" mitunterzeichnet!

Aufgrund der geplanten Einstellung des mehrsprachigen und interkulturellen Radioprogramms COSMO zum 1. April 2027 haben wir gemeinsam mit mehr als 500 überwiegend migrantischen Organisationen sowie zahlreichen Akteur*innen aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik einen offenen Brief an die Intendant*innen der ARD unterzeichnet.

Für viele Menschen mit Migrationsgeschichte ist COSMO weit mehr als ein Radiosender: Das Programm bietet Informationen in verschiedenen Sprachen, macht vielfältige Perspektiven sichtbar und schafft Raum für gesellschaftliche Teilhabe.

Weiterlesen

Wir gratulieren: 45 Jahre Frauenmuseum Bonn!

Wir gratulieren ganz herzlich zum 45. Jubiläum des Frauenmuseums Bonn!

Das Frauenmuseum Bonn ist eine international anerkannte Institution für zeitgenössische Kunst, Forschung und gesellschaftlichen Dialog. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, Künstlerinnen zu fördern, ihre Positionen im kunsthistorischen und aktuellen Kontext sichtbar zu machen und somit vielschichtige Auseinandersetzungen mit Geschichte und Gegenwart aus feministischer Perspektive anzuregen. Das Frauenmuseum Bonn setzt sich für mehr Sichtbarkeit von FLINTA*-Künstlerinnen ein, welche im Kunstbetrieb nach wie vor unterrepräsentiert sind und trägt somit zu feministischer Geschichtsschreibung bei.

Weiterlesen

Friedenszitat Mai 2026

"Whatever the outcome of our resistance is, whether or not we are alive to see our movements achieve their long and short-term goals, it is very important that we do it anyway. Resistance enables us to think about the future, it keeps us alive." 

~ Dr. Lola Olufemi

Lola Olufemi ist eine Schwarze feministische Schriftstellerin und forscht und lehrt an der Goldsmith, University of London. Das Zitat stammt aus ihrem Buch "Feminism, Interrupted: Disrupting Power". Darin beschreibt sie, wie Feminismus strukturelle Ungerechtigkeiten aufdeckt - und diese als Werkzeug des Widerstands radikal verändern kann. Unbedingte Leseempfehlung!

Lola Olufemi ist auch eine der visionären Feminist:innen, die wir in unserem Zine "Visionen für den Frieden - Feministische und entmilitarisierte Zukünfte denken" zitiert haben. Mehr davon findet ihr hier.

Fr, 29.05.2026, Bonn: Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube swDas FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 29.05.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

Ziel der Mahnwachen ist auch, das Friedensengagement in Israel und Palästina sichtbar zu machen, etwa von der Organisation "Combatants for Peace", die auch in diesem Jahr gemeinsame Gedenkveranstaltungen durchgeführt hat. Hier die Videoaufzeichnungen:

21st Israeli - Palestinian Joint Memorial Ceremony: https://www.youtube.com/watch?v=F4eLpRCCYaE

Joint Nakba Day Ceremony:    https://www.youtube.com/live/KMmmK6nC444

Die Mahnwache wird von folgenden Organisationen unterstützt: Partnerschaftsverein Bonn – Ramallah e.V.,  COLPAZ/Frieden für Kolumbien, Friedensforum Bonn, Attac Bonn, Netzwerk Friedenskooperative, internationales frauenzentrum bonn e.V., Informationsstelle Südliches Afrika e.V., pax christi Bonn, Weltladen Bonn e.V., Frauennetzwerk für Frieden e.V., Zen Peacemaker Orden

Sadakos Kraniche am Japan-Tag 2026 in Düsseldorf

Bild Japan Tag 2026 3Wir waren dabei! Am Samstag, dem 23. Mai 2026, haben wir uns zusammen mit ICAN Deutschland, dem Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben auf den Weg nach Düsseldorf zum Japan-Tag gemacht. Dort haben wir an einem gemeinsamen Stand mit den Besucher:innen Sadakos Geschichte geteilt, wie man Origami-Kraniche faltet und warum nukleare Abrüstung wichtig ist.

Sadako Sasaki war eine Überlebende des Atombombenabwurfs über Hiroshima, zu diesem Zeitpunkt war sie nicht einmal zwei Jahre alt. Im Alter von elf Jahren wurde als Folge der radioaktiven Strahlung jedoch Blutkrebs bei ihr festgestellt. Sie begann Origami-Kraniche zu falten, da sie von der Legende hörte, dass man tausend Kraniche falten müsse, um einen Wunsch von den Göttern erfüllt zu bekommen. Sadako starb am 25. Oktober 1955 im Alter von 12 Jahren, der Origami-Kranich wurde international zum Symbol gegen Atomwaffen. Jährlich werden im Gedenken an Sadako und als Protest gegen Atomwaffen nun Millionen von Origami-Kranichen nach Hiroshima geschickt und dort ausgestellt.

Vielen Dank an alle Interessierten, die dabei waren!

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn