Anlässlich des auslaufenden New-START-Vertrages zwischen den USA und Russland hat das Aktionsbündnis atomwaffenfrei.jetzt eine Pressemitteilung veröffentlicht. Das Frauennetzwerk für Frieden ist seit vielen Jahren Mitglied des Aktionsbündnisses.
Friedensbündnis fordert Verhandlungen und atomare Abrüstung
Der New-START-Vertrag von 2010 zwischen den USA und Russland zur Begrenzung strategischer Atomwaffen, der 2021 verlängert wurde, läuft am 5. Februar 2026 aus. New START hatte für beide Seiten die Anzahl von Atomsprengköpfen auf 1.550 und die Zahl der Trägersysteme auf 800 festgelegt. Nachdem der INF-Vertrag von 1987 zur Beseitigung der Mittelstreckenwaffen von den USA 2019 gekündigt worden war, blieb der New-START-Vertrag das letzte Abkommen zur Begrenzung von Atomwaffen.
Das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ fordert die Bundesregierung auf, bei den USA darauf hinzuwirken, das Angebot des russischen Präsidenten Putin anzunehmen, die Vertragsbestimmungen beidseitig ein weiteres Jahr einzuhalten. Zugleich müssten neue Verhandlungen zu allen nuklearen Waffensystemen aufgenommen werden.
Im letzten Jahr erreichten uns Zehntausende Origami-Kraniche, die zur Erinnerung an die US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki von vielen Menschen gefaltet wurden. Wir möchten diese Kraniche auf die Reise nach Japan schicken. Damit die besonderen Friedenssymbole in Hiroshima ausgestellt werden können, müssen sie nun noch auf lange Schnüre aufgefädelt werden.
„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“
Heute ist der Internationale Tag der Bildung. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Bedeutung von Bildung für Frieden und Entwicklung zu betonen. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Doch viel zu vielen Menschen wird es verwehrt. Bei unserer Mitgliederversammlung im November hat unser Mitglied Muzhda einen berührenden Input über die Situation in ihrem Heimatland Afghanistan gegeben. Heute denken wir deshalb besonders an die afghanischen Frauen und Mädchen:
Die humanitäre Situation in Gaza ist weiterhin dramatisch, Kälte und Regen/ Schnee setzen den Menschen zu, die nach wie vor in Zelten leben. Und sie wird sich weiter verschlechtern durch den angekündigten Entzug von Lizenzen durch die israelische Regierung für 37 renommierte Hilfsorganisationen, die in Gaza medizinisch und humanitär tätig sind. Dagegen wurde auch seitens vieler EU-Regierungen protestiert, die Bundesregierung hat sich nicht am Protest beteiligt.
"Und das müssen wir tun (…) gegen Unrecht aufstehen, gegen Krieg unsere Stimme erheben und uns schützend vor ausgegrenzte Menschen stellen." - von Ruth Weiss, Schriftstellerin, Aktivistin, Ehrenmitglied im FNF (1924-2025)
Wir machen Winterpause vom 20.12.2025 bis einschließlich 12.01.2026! Ab dem 13.01.2026 sind wir wieder im Büro in Bonn zu erreichen.
Das FNF hat einen
Am Mittwoch, dem 3.12.2025, durfte unsere Vorstandsfrau Anna Schwadorf als Vertreterin des Frauennetzwerks für Frieden bei der 

