Heute, am Internationalen Frauentag für Frieden und Abrüstung, freuen wir uns besonders, mit euch die Veröffentlichung unserer neuesten Publikation zu teilen: unseres Zine "Visionen für den Frieden: Entmilitarisierte und feministische Zukünfte denken".
Seit August letzten Jahres hat eine Projektgruppe bestehend aus mehreren Vorstandsfrauen, unserer Geschäftsführerin und unseren Praktikant*innen gemeinsam an der Broschüre gearbeitet. Nach vielen Gesprächen, Ideen, Texten und Gestaltungsstunden sind wir nun sehr glücklich, euch das fertige Ergebnis vorstellen zu können!
Wenn man - wie wir und viele von euch - ständig gegen so vieles ankämpfen muss: gegen Patriarchat und Militarismus, gegen Aufrüstung und Wehrpflicht, gegen Rechtsextremismus und Rassismus, gegen soziale Ungerechtigkeit und das Auseinanderdriften der Gesellschaft, dann ist es immer wieder auch wichtig, sich daran zu erinnern, wofür wir eigentlich kämpfen.
In dem Zine haben wir deshalb Visionen feministischer und entmilitarisierter Zukünfte entworfen: Es geht um nukleare Abrüstung und eine Welt ohne Atomwaffen, um Klimagerechtigkeit auf einem Planeten im Gleichgewicht, um eine Welt ohne Militär, in der zivile Konfliktbearbeitung den Umgang mit Konflikten prägt, und um die Vision von Frieden in einer gewaltfreien Gesellschaft. Und darum, wie wir dorthin kommen könnten.
Wir sind sehr gespannt, ob diese Visionen auch euch zum Nachdenken anregen und inspirieren!
Auf unserer Website könnt ihr das Zine jetzt hier als PDF kostenlos herunterladen. Wenn ihr lieber ein gedrucktes Exemplar möchtet, schreibt uns gerne eine Nachricht an
Anlässlich der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, hat die
Wir trauern um unsere langjährige Vorstandsfrau und liebe Freundin Inge Heyl. Am 10.4. 2026 verstarb sie in Berlin im Alter von 98 Jahren.

„When men are dropping bombs, women are walking for peace.“
Weißt du, wer Klara Marie Faßbinder war? Warum zahlreiche Weltstars in den 1980er Jahren im Hofgarten demonstrierten? Was die Universität Bonn mit Frieden am Hut hat? Und welcher Platz nach einer Friedensnobelpreisträgerin benannt ist? Auf dem „Friedensweg Bonn“ gibt es zahlreiche Orte des Friedens und große historische Persönlichkeiten zu entdecken, die sich für Frieden und Menschenrechte engagierten. Wir starten in Beuel und laufen von dort unter fachkundiger Führung von Station zu Station Richtung Innenstadt.
Das Frauennetzwerk für Frieden e.V. unterstützt auch dieses Mal wieder die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Gerechter Frieden zwischen Israel und Palästina":
Mitte Februar habe ich mein sechswöchiges Praktikum beim FNF in Bonn begonnen. Gleich zu Beginn ist mir die sehr lockere und respektvolle Atmosphäre aufgefallen. FNF-Geschäftsführerin Elise ist mit meiner Mitpraktikantin Hannah und mir die wichtigsten anstehenden Termine der nächsten sechs Wochen durchgegangen, sodass ich direkt einen Überblick über die verlangten Tätigkeiten hatte. Elise hat von Anfang an viel Wert darauf gelegt, dass wir unsere Fragen stellen und Meinungen miteinbeziehen können. Auch bei der Aufgabenzuteilung berücksichtigte sie immer unsere Kapazitäten und Wünsche. Ich mochte es beispielsweise gerne, gestalterische Aufgaben zu übernehmen und konnte mich bei Designaufgaben mit Canva und einem Taschen- Fotoshooting für Vinted einbringen. Oft bekamen wir auch Vorschläge für Veranstaltungen wie Mahnwachen, Podiumsdiskussionen, eine Jubiläumsfeier, einen Theaterbesuch des Stücks „Die Waffen nieder“ oder auch ein Friedenskonzert. Bei diesen stand es uns meistens frei, ob wir teilnehmen oder nicht. Hatten wir manchmal keine Zeit oder die Busse streikten, war es gar kein Problem, das Elise mitzuteilen. Sehr hilfreich war in diesem Kontext auch, dass Elise Aufgaben in „Kann“- und „Muss“- Aufgaben eingeteilt hat. Ein Friedenskonzert besuchen war ein Kann, einen Infostand betreuen ein Muss. 

