Sa, 01.08.2026, Bonn: FNF-Flohmarkt "Edel & Trödel" - kommt vorbei und helft mit!

Flohmarkt 250906 BonnWir setzen die Tradition fort - unser Flohmarkt "Edel & Trödel" ist wieder da! 

Der Flohmarkt findet am Samstag, dem 01.08.2026, von 10-16 Uhr auf dem Friedensplatz in Bonn statt.

Die Erlöse kommen zu 100% der Friedensarbeit des FNF zugute.

Kommt vorbei, lernt uns kennen und stöbert nach etwas Edlem, Schönem oder Ausgefallenem!

Wie jedes Jahr freuen wir uns auch über helfende Hände beim Aufbau, Verkauf und Abbau sowie 1-2 Autos für den Transport der Waren. Ihr braucht dafür keine Vorkenntnisse, sondern einfach nur ein wenig Zeit und Lust am Anpacken :). Hier findet ihr einen Nuudel zum Eintragen der Schichten und alle weiteren Infos.

Hinweis: Bei zu schlechtem Wetter sagen wir den Flohmarkt ggf. kurzfristig ab. Infos dazu findet ihr dann hier auf unserer Website.

Frieden in den Lehrplan - unterzeichnet auch ihr die Petition!

Frieden in den Lehrplan BildFrieden gehört in den Lehrplan - das sehen wir auch so! Deshalb haben wir uns zusammen mit über 20 Organisationen wie Pro Peace, GEW und ORL dem Bündnis "Frieden in den Lehrplan" angeschlossen.

Das zentrale Stichwort, für das wir auf diesem Wege gemeinsam kämpfen, lautet Friedensbildung. Junge Menschen haben ein Recht auf Mitsprache. Um dieses Recht gut informiert ausüben zu können und eine friedliche Zukunft aktiv mitzugestalten, brauchen sie die Chance, sich differenziert mit den Themen Krieg und Frieden auseinanderzusetzen; so heißt es in der Petition, die am 04.05.2026 gestartet wurde. 

Die Forderungen an die Bildungsminister*innenkonferenz lauten konkret: 

  1. Friedensbildung von der Grundschule bis zur Oberstufe in die Curricula aufnehmen
  2. Friedensbildung in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften stärken
  3. Mehr Fachleute für Friedensbildung an die Schulen, statt nur Jugendoffiziere der Bundeswehr

Hintergründe zu den einzelnen Forderungen findet ihr im Petitionsformular. 

 Wir rufen dazu auf, die Petition zu unterzeichnen und gemeinsam mit uns für konkrete Maßnahmen in der Friedensbildung einzustehen. Hier geht`s direkt zur Petition: https://www.propeace.de/de/frieden-in-den-lehrplan .

Die Sammlung der Unterschriften endet am 16.10.2026.

Bild: Pro Peace

Fr, 24.07.2026, Bonn: Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube swDas FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 24.07.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

Die Schlagzeiten werden beherrscht von dem "Deal" mit dem Iran, Gaza erscheint nur noch hin und wieder in den Nachrichten.  Hier ein Bericht aus der Tagesschau über die desaströse Lage, die sich noch weiter verschlimmert:https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-iran-gaza-100.html

Es gibt keinerlei Bewegung  zur Verbesserung der Situation, im Gegenteil, die israelische Regierung hat angekündigt, die gelbe Linie noch weiter zu verschieben bis auf 70 %  des Territoriums. Parallel dazu treibt die israelische Reguerung die Annexion des Westjordanlands voran.  Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert spricht von „ethnischen Säuberungen“ im Westjordanland.

Weiterlesen

UPDATE: Nur Ja heißt Ja - Ein Schritt in die richtige Richtung

Nur Ja heißt Ja BildEs gibt spannende Neuigkeiten zur Petition "Nur JA heißt JA – Sexualstrafrecht an internationale Menschenrechtsstandards anpassen"! Der Bundesrat hat kürzlich für den Entschließungsantrag gestimmt, was einen entscheidenden Schritt in Richtung eines konsensbasierten Sexualstrafrechts bedeutet. Die Petition geht auf eine Initiative der Feminist Law Clinic zurück; das FNF hatte die Petition als eine der Erstuntersützer*innen supportet. Hier könnt ihr den zugehörigen Bericht auf unserer Website nachlesen.

Diese Entscheidung ist ein riesen Fortschritt für den Schutz sexueller Selbstbestimmung in Deutschland. Der "Nur Ja heißt Ja"-Standard entlastet die Opfer, indem die Verantwortung auf die Täter*innen übertragen wird, ein klares Einverständnis einzuholen. Nun ist es am Bundestag, für "Nur Ja heißt Ja" zu stimmen und somit die Gesetzgebung in Einklang mit internationalen Menschenrechtsstandards zu bringen. 

Mittlerweile haben mehr als 176.000 Menschen (Stand: 14.07.2026) die Petition unterschrieben! Falls ihr noch nicht dabei seid, dann nutzt die Gelegenheit und zeigt eure Unterstützung! Der Link zur Petition ist weiterhin verfügbar und jede Stimme zählt: https://innn.it/ja

Share Pic: Feminist Law Clinic & innn.it

„Nein, meine Steuern zahl‘ ich nicht!“: FNF unterstützt Grundsatzerklärung des Netzwerk Friedenssteuer

Netzwerk Friedenssteuer Zivilsteuer AufkleberIn Zeiten, in denen viel zu viel Geld in Rüstung und Militär fließt und immer weniger Ressourcen für Soziales verwendet werden, ist es wichtiger denn je, dass wir uns für eine gerechtere Verteilung von Geldmitteln einsetzen. 

Wir vom FNF unterstützen deshalb die Initiative des Netzwerks Friedenssteuer zur Einführung eines Zivilsteuergesetzes, das sicherstellen soll, dass niemand gegen sein Gewissen gezwungen wird, Militär und Rüstung mitzufinanzieren.  Wir stehen hinter der Grundsatzerklärung, die sagt: 

„Ich trete für eine gesetzliche Regelung ein, nach der niemand gegen sein Gewissen gezwungen werden darf, durch Steuern und Abgaben zur Finanzierung von Militär und Rüstung beizutragen. Stattdessen ist die Verwendung dieser Zahlungen für zivile Aufgaben sicherzustellen.“

Weiterlesen

Friedenszitat Juni 2026

Friedenszitat Juni 2026„Gegen Unrecht – wenn man es als solches erkennt – muß man sich wehren – da gibt’s nichts anderes. Schweigen ist da, obwohl es Verachtung auszudrücken vorgibt, selber verächtlich.“ - Bertha von Suttner

Juni ist bei uns Bertha-Zeit, denn sowohl Bertha von Suttners Geburtstag (9.6.1843) als auch ihr Todestag (21.6.1914) fallen in diesen Monat. Bertha von Suttner war Schriftstellerin, Aktivistin und Pazifistin und erhielt 1905 als erste Frau den Friedensnobelpreis, zu dessen Stiftung sie selbst Alfred Nobel inspiriert hatte. Doch was viele nicht wissen: Sie kämpfte auch leidenschaftlich gegen Antisemitismus.

In ihren Memoiren schreibt sie: „Wir waren noch im Kaukasus, als wir zu Anfang der achtziger Jahre von dem in Preußen erwachten, vom Hofprediger Stöcker propagierten Antisemitismus Kunde erhielten. Uns flößte diese Erscheinung – das brauche ich wohl nicht erst zu sagen – lebhaften Abscheu ein. Wir legten die Argumente gegen diesen Rückfall in das Mittelalter in verschiedenen Artikeln nieder, die wir an die Wiener Blätter einsandten, deren regelmäßige Mitarbeiter wir waren. Die Artikel wurden uns zurückgeschickt mit der Begründung: In Oesterreich gibt es keinen Antisemitismus, und sollte sich aus Preußen etwas davon zu uns verpflanzen, so wäre das einzige richtige Verhalten dagegen: verächtliches Stillschweigen. Daß dieses Verhalten nicht das richtige war, haben die späteren Ereignisse gezeigt. Gegen Unrecht – wenn man es als solches erkennt – muß man sich wehren – da gibt’s nichts anderes. Schweigen ist da, obwohl es Verachtung auszudrücken vorgibt, selber verächtlich. Nicht nur die Betroffenen müssen reagieren; auch den Unbeteiligten, wo immer sie ein Unrecht sehen, kommt es zu, sich dagegen aufzulehnen.“ 

Weiterlesen

Der FNF-Newsletter ist wieder da!

FNF Newsletter wieder da 2026Schaut mal in eure Postfächer - der FNF-Newsletter ist wieder da!

Statt unseres Jubiläums feiern wir heute einfach was anderes: das Revival unseres Email-Newsletters!

Ab sofort verschicken wir den Newsletter wieder ca. alle zwei Monate und informieren euch darin über alle Termine, Aktionen und Mitmachmöglichkeiten rund ums FNF.

Falls ihr den Newsletter noch nicht abonniert habt, dann könnt ihr das über das Formular auf unserer Startseite tun oder schreibt uns hier eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Ein riesengroßer Dank geht an dieser Stelle an Sanja, ohne deren ehrenamtliche Unterstützung die Wiederaufnahme des Newsletter-Versands nicht möglich gewesen wäre!

Fr, 10.07.2026, Bonn: Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube sw

+++ Die reguläre Mahnwache Ende Juni wurde wegen der Extremtemperaturen verschoben. Neuer Termin ist Freitag, der 10.07.2026 +++

Das FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 10.07.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

Die Schlagzeiten werden beherrscht von dem "Deal" mit dem Iran, Gaza erscheint nur noch hin und wieder in den Nachrichten.  Hier ein Bericht aus der Tagesschau über die desaströse Lage, die sich noch weiter verschlimmert:

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-iran-gaza-100.html

Es gibt keinerlei Bewegung  zur Verbesserung der Situation, im Gegenteil, die israelische Regierung hat angekündigt, die gelbe Linie noch weiter zu verschieben bis auf 70 %  des Territoriums. Parallel dazu treibt die israelische Reguerung die Annexion des Westjordanlands voran.  Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert spricht von „ethnischen Säuberungen“ im Westjordanland.

Weiterlesen

!VERSCHOBEN! "Auf ihren Schultern - Fundamente feministischer Friedensarbeit" - Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V. am Samstag, 27.06.2026 in Bonn

FNF Jubiläum share pic neuTerminverschiebung: Die Jubiläumsfeier muss aufgrund der vorhergesagten Extremtemperaturen leider verschoben werden, da wir es nicht verantworten können, die Gesundheit aller aufs Spiel zu setzen. Der neue Termin liegt nun auf dem 21.11.2026 mit anschließender Mitgliederversammlung am nächsten Tag, Sonntag, 22.11.2026.

Liebe Mitglieder, liebe Freund*innen des FNF,

wir hatten uns schon so gefreut; nun mussten wir schweren Herzens eine Entscheidung treffen: Unsere Jubiläumsveranstaltung am kommenden Samstag wird hitzebedingt abgesagt.

Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, aber wir glauben, dass es unter den aktuellen Bedingungen nicht verantwortlich gewesen wäre, die Veranstaltung wie geplant durchzuführen: Für kommenden Samstag sind im Zuge der aktuellen Hitzewelle für Bonn Extremtemperaturen von bis zu 40 Grad angesagt; die gefühlte Temperatur soll bis zu 44 Grad betragen. Wir müssen unsere Verantwortung an dieser Stelle ernst nehmen und möchten unsere Referent*innen und die Teilnehmenden keinen hitzebedingten Risiken aussetzen.

Diese Absage bedeutet aber kein „aufgehoben“, sondern nur ein „aufgeschoben“! Wir haben zu unserer Freude nämlich bereits einen Ersatztermin gefunden!

Also notiert euch schon mal dick in euren Terminkalendern:

Nachholtermin Jubiläumsfeier 30 Jahre FNF: „Auf ihren Schultern - Fundamente feministischer Friedensarbeit“
Wann? Samstag, 21.11.2026, 14:00-21:00 Uhr
Wo? Frauenmuseum Bonn

Programm und Referent*innen bleiben unverändert. Wir hoffen, dass ihr auch an diesem neuen Termin dabei sein könnt und gemeinsam mit uns feiert und diskutiert! Kommt gut durch die heißen Tage!

Weiterlesen

FNF unterzeichnet Memorandum zu 75 Jahren Genfer Flüchtlingskonvention

75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention sharepic

An der Seite von 275 NGOs haben wir das Memorandum "Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt" anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Genfer Flüchtlingskonvention mitgezeichnet.

Damit schließen wir uns einem breiten Bündnis von Organisationen an, die sich für einen starken Flüchtlingsschutz, die Wahrung der Menschenrechte und eine Gesellschaft einsetzen, die auf Solidarität statt Ausgrenzung baut. Der Brief macht deutlich: Es gibt Alternativen zu einer Politik der Abschreckung. Schutz, Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt gehören zusammen - und davon profitieren wir alle.

Das Memorandum hat die Vision eines Flüchtlingsschutzes, der sichere Fluchtwege ermöglicht, faire Asylverfahren gewährleistet und Menschen von Beginn an Zugang zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe bietet. Statt Ausgrenzung fordern die Unterzeichnenden eine Politik, die auf Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und gemeinsame Verantwortung setzt. Im Brief werden konkrete Vorschläge aufgezeigt, wie Schutzsuchende besser unterstützt und gleichzeitig gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden können. 

Diese im Memorandum formulierte Vision unterstützen wir! Das vollständige Memorandum findet ihr hier.

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn