Herzliche Einladung zur FNF-Mitgliederversammlung am Sonntag, dem 28.06., in Bonn und parallel online

Einladung zur MV Instagram Post 45Am Folgetag unserer Jubiläumsfeier laden wir herzlich ein zur FNF-Mitgliederversammlung 2026!

Die Versammlung wird wieder in hybrider Form stattfinden, also vor Ort in Bonn und parallel online per Zoom.

Wann? Sonntag, 28.06.2026, 11:00-14:00 Uhr (Ankommen in Bonn ab 10:30 Uhr; Öffnung des Zoom-Raums ab 10:45 Uhr)

Wo? Sitzungssaal im Dr.-Werner-Schuster-Haus, Kaiserstr. 201, 53113 Bonn und parallel online per Zoom

Wir bitten um Anmeldung möglichst bis Montag, den 22.06.2026, per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Aber auch spätere Anmeldungen und spontanes Vorbeikommen sind selbstverständlich möglich. 

Alle, die sich für eine Online-Teilnahme anmelden, bekommen die Einwahldaten einige Tage vor der MV per Email zugesendet.

Wir würden uns sehr freuen, mit vielen von euch an diesem Wochenende in Bonn am Samstag zunächst Jubiläum zu feiern und am Sonntag dann noch einmal als Verein zu tagen :)! 

Weiterlesen

Herzliche Einladung: "Auf ihren Schultern - Fundamente feministischer Friedensarbeit" - Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V. am Samstag, 27.06.2026 in Bonn

Flyer für FNF JubiläumWir feiern 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V.!
Herzliche Einladung zur Jubiläumsfeier am Samstag, dem 27.06.2026, in Bonn

Seit nunmehr 30 Jahren setzen wir uns als Frauennetzwerk für Frieden e.V. für Frieden, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit ein – und dieses Jubiläum möchten wir gemeinsam mit euch feiern! Unter dem Titel „Auf ihren Schultern – Fundamente feministischer Friedensarbeit“ möchten wir einen Raum schaffen für Erinnerungen, Austausch und gemeinsames Weiterdenken. Denn dieser Meilenstein ist für uns mehr als nur ein Rückblick: Er ist ein politischer Moment in einer Zeit, in der Feminismus, Friedensarbeit und Demokratie zunehmend unter Druck geraten. Wo antifeministische Kräfte stärker werden und militaristische Machtlogiken sich mehr und mehr durchsetzen, geraten auch demokratische Errungenschaften ins Wanken.

Doch schon immer haben sich Frauen zusammengeschlossen und sich dem entgegengestellt!

Die Schultern, auf denen wir stehen, die Schultern von Generationen von FriedensFrauen und feministischen Aktivist*innen, sollen deshalb bei unserer Jubiläumsfeier im Zentrum stehen. Wir werfen einen Blick in die Geschichte des FNF und der FrauenFriedensbewegung in Deutschland, erfahren mehr über das Friedensengagement von Frauengruppen in Lateinamerika und diskutieren die Herausforderungen feministischer Friedensarbeit gestern, heute und morgen.

Freut euch auf inspirierende Beiträge, politische Impulse und viel Raum für Austausch und Vernetzung bei Buffet und Musik!

Was? „Auf ihren Schultern – Fundamente feministischer Friedensarbeit“ Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V.

Wann? Samstag, 27.06.2026, von 14:00 bis 21:00 Uhr

Wo? Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10, 53111 Bonn

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung, möglichst bis Donnerstag, den 18.6., per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Aber auch spätere Anmeldungen und spontane Gäste sind uns herzlich willkommen.

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns jedoch sehr über eine Spende zu unserem Jubiläum.

Weiterlesen

Friedenszitat Mai 2026

Friedenszitat Mai 2026„Whatever the outcome of our resistance is, whether or not we are alive to see our movements achieve their long and short-term goals, it is very important that we do it anyway. Resistance enables us to think about the future, it keeps us alive.“ - Dr. Lola Olufemi

Lola Olufemi ist eine Schwarze feministische Schriftstellerin und forscht und lehrt an der Goldsmith, University of London. Das Zitat stammt aus ihrem Buch „Feminism, Interrupted: Disrupting Power“. Darin beschreibt sie, wie Feminismus strukturelle Ungerechtigkeiten aufdeckt - und diese als Werkzeug des Widerstands radikal verändern kann. Unbedingte Leseempfehlung!

Hier findet ihr alles über ihre Arbeit und ihre Bücher: https://lolaolufemi.co.uk/

Lola Olufemi ist auch eine der visionären Feminist*innen, die wir in unserem Zine „Visionen für den Frieden - Feministische und entmilitarisierte Zukünfte denken“ zitiert haben. Falls ihr mehr davon wollt, schaut hier: https://www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de/themen/projekt-visionen-fuer-den-frieden.html 

Fr, 29.05.2026, Bonn: Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube swDas FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 29.05.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

Ziel der Mahnwachen ist auch, das Friedensengagement in Israel und Palästina sichtbar zu machen, etwa von der Organisation "Combatants for Peace", die auch in diesem Jahr gemeinsame Gedenkveranstaltungen durchgeführt hat. Hier die Videoaufzeichnungen:

21st Israeli - Palestinian Joint Memorial Ceremony: https://www.youtube.com/watch?v=F4eLpRCCYaE

Joint Nakba Day Ceremony:    https://www.youtube.com/live/KMmmK6nC444

Die Mahnwache wird von folgenden Organisationen unterstützt: Partnerschaftsverein Bonn – Ramallah e.V.,  COLPAZ/Frieden für Kolumbien, Friedensforum Bonn, Attac Bonn, Netzwerk Friedenskooperative, internationales frauenzentrum bonn e.V., Informationsstelle Südliches Afrika e.V., pax christi Bonn, Weltladen Bonn e.V., Frauennetzwerk für Frieden e.V., Zen Peacemaker Orden

Sadakos Kraniche am Japan-Tag 2026 in Düsseldorf

Bild Japan Tag 2026 3Wir waren dabei! Am Samstag, dem 23. Mai 2026, haben wir uns zusammen mit ICAN Deutschland, dem Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben auf den Weg nach Düsseldorf zum Japan-Tag gemacht. Dort haben wir an einem gemeinsamen Stand mit den Besucher:innen Sadakos Geschichte geteilt, wie man Origami-Kraniche faltet und warum nukleare Abrüstung wichtig ist.

Sadako Sasaki war eine Überlebende des Atombombenabwurfs über Hiroshima, zu diesem Zeitpunkt war sie nicht einmal zwei Jahre alt. Im Alter von elf Jahren wurde als Folge der radioaktiven Strahlung jedoch Blutkrebs bei ihr festgestellt. Sie begann Origami-Kraniche zu falten, da sie von der Legende hörte, dass man tausend Kraniche falten müsse, um einen Wunsch von den Göttern erfüllt zu bekommen. Sadako starb am 25. Oktober 1955 im Alter von 12 Jahren, der Origami-Kranich wurde international zum Symbol gegen Atomwaffen. Jährlich werden im Gedenken an Sadako und als Protest gegen Atomwaffen nun Millionen von Origami-Kranichen nach Hiroshima geschickt und dort ausgestellt.

Vielen Dank an alle Interessierten, die dabei waren!

Neue Publikation veröffentlicht: Unser Zine "Visionen für den Frieden: Entmilitarisierte und feministische Zukünfte denken"

Heute, am Internationalen Frauentag für Frieden und Abrüstung, freuen wir uns besonders, mit euch die Veröffentlichung unserer neuesten Publikation zu teilen: unseres Zine "Visionen für den Frieden: Entmilitarisierte und feministische Zukünfte denken"

Seit August letzten Jahres hat eine Projektgruppe bestehend aus mehreren Vorstandsfrauen, unserer Geschäftsführerin und unseren Praktikant*innen gemeinsam an der Broschüre gearbeitet. Nach vielen Gesprächen, Ideen, Texten und Gestaltungsstunden sind wir nun sehr glücklich, euch das fertige Ergebnis vorstellen zu können!

Wenn man - wie wir und viele von euch - ständig gegen so vieles ankämpfen muss: gegen Patriarchat und Militarismus, gegen Aufrüstung und Wehrpflicht, gegen Rechtsextremismus und Rassismus, gegen soziale Ungerechtigkeit und das Auseinanderdriften der Gesellschaft, dann ist es immer wieder auch wichtig, sich daran zu erinnern, wofür wir eigentlich kämpfen

In dem Zine haben wir deshalb Visionen feministischer und entmilitarisierter Zukünfte entworfen: Es geht um nukleare Abrüstung und eine Welt ohne Atomwaffen, um Klimagerechtigkeit auf einem Planeten im Gleichgewicht, um eine Welt ohne Militär, in der zivile Konfliktbearbeitung den Umgang mit Konflikten prägt, und um die Vision von Frieden in einer gewaltfreien Gesellschaft. Und darum, wie wir dorthin kommen könnten. 

Wir sind sehr gespannt, ob diese Visionen auch euch zum Nachdenken anregen und inspirieren! 

Auf unserer Website könnt ihr das Zine jetzt hier als PDF kostenlos herunterladen. Wenn ihr lieber ein gedrucktes Exemplar möchtet, schreibt uns gerne eine Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und wir schicken euch eines zu (Spendenempfehlung: 2 Euro). Außerdem werden wir bei unserer Jubiläumsfeier am 27. Juni in Bonn die frisch gedruckten Exemplare auslegen.

Weiterlesen

Gemeinsame Pressemitteilung der Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig": US-Mittelstreckenwaffen kommen nicht nach Deutschland

FriedensfähigSharepicInstagramAnlässlich der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, hat die Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" eine Pressemitteilung veröffentlicht. Das FNF ist Gründungsmitglied der Kampagne. Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung: 

"Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ begrüßt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren. Nach Einschätzung des Bündnisses bietet sich jetzt die Chance für neue Fortschritte in der Rüstungskontrolle. Die Bundesregierung müsse diese nutzen.

Die Pläne zur Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Deutschland waren vor rund zwei Jahren bekannt geworden und hatten bundesweit Proteste ausgelöst. Mit seiner Ankündigung, einen Teil der US-Truppen aus Deutschland abzuziehen, hat Trump nun am vergangenen Wochenende auch die Stationierung der Waffen in Deutschland abgesagt.

Bestärkt durch diese Entwicklung ruft die Kampagne für den 30. Mai 2026 gemeinsam mit einem breiten Bündnis zu Protesten unter dem Motto „Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!“ in Wiesbaden und Grafenwöhr auf, um Druck für neue Abrüstungsinitiativen zu machen."

Die Pressemitteilung in vollem Wortlaut findet ihr hier

Nachruf: Wir trauern um Inge Heyl

Foto Inge HeylWir trauern um unsere langjährige Vorstandsfrau und liebe Freundin Inge Heyl. Am 10.4. 2026 verstarb sie in Berlin im Alter von 98 Jahren.

Als junges Mädchen erlebte Inge Heyl die Kriegs- und Nachkriegszeit und war Zeit ihres Lebens eine engagierte Kämpferin für Demokratie und Frauenrechte. Sie hatte das große Glück, während des Studiums in die USA eingeladen zu werden, um dort zu lernen, wie Demokratie funktioniert. Es war dies vor allem ein Anliegen US-amerikanischer Frauenverbände, die deutschen Frauen im Nachkriegsdeutschland für den Demokratieaufbau stark zu machen.

Den Beruf der Lehrerin konnte sie nach der Eheschließung nicht mehr ausüben, denn das war seitens der deutschen Gesetzgebung und der Mehrheitsgesellschaft unvereinbar. Die gut ausgebildete Mutter von drei Kindern wurde aber genau das, was die US-amerikanischen Frauen sich vorgestellt hatten: eine tatkräftige Akteurin aus der Zivilgesellschaft beim Aufbau der Demokratie sowie der Chancengleicheit und Gleichstellung der Geschlechter in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945. Auf nationaler Ebene war der Deutsche Frauenring e.V. mit seinen starken Ortsgruppen ihr Aktionsfeld, z. B. im Ortsring Leverkusen, auf internationaler Ebene die International Alliance of Women (IAW) mit Zugängen zu den internationalen Gremien einschließlich der Vereinten Nationen. Mehrere Jahre war sie deren Vize-Präsidentin. Für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement, das auch Frauen- und Mädchenprojekte in Burkina Faso umfasste, erhielt Inge Heyl das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Weiterlesen

Sadakos Kraniche mit dabei am Japan-Tag in Düsseldorf - helfende Hände gesucht

Screenshot 2026 05 05 at 15 44 52 Instagram
Wir sind dabei! Am Samstag, den 23.05.2026, fahren wir zusammen mit einer Gruppe Engagierter aus verschiedenen Friedensorganisationen nach Düsseldorf zum Japan-Tag, wo wir gemeinsam einen Infostand zu Sadakos Kranichen betreuen werden.

Sadakos Kraniche ist eine Aktion vom "Bündnis für eine atomwaffenfreie Welt". Zum Jahrestag des Atombombenabwurfes auf die japanische Stadt Hiroshima und den Todestag Sadako Sasakis werden alljährlich Origami-Kraniche in die japanische Stadt geschickt. Diese Aktion fungiert als Protest gegen die immer noch bestehende Gefahr durch Atomwaffen und für eine Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags, welcher auch von Deutschland noch nicht unterzeichnet worden ist.

Um in Düsseldorf ein starkes Zeichen für den Frieden zu setzen zu können, suchen wir noch nach helfenden Händen. Unterstützen kannst du uns hierbei, indem du den Besucher:innen beim Falten der Kraniche hilfst (keine Vorkenntnisse nötig) oder Infomaterial verteilst und mit Interessierten ins Gespräch kommst.

Hast du Lust dabei zu sein? Dann melde dich einfach kurz bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., weitere Infos findest du unter "Termine".

FNF unterstützt Rede von ICAN Europe bei der 11. Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags von Atomwaffen

Ican Partner White on Blue2xZur 11. Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags von Atomwaffen (NPT) hat ICAN Europe eine Stellungnahme verfasst und im Namen aller ICAN-Partnerorganisationen, zu welchen auch das FNF gehört, vorgetragen. 

ICAN Europe äußert in der Rede Bedenken über die aktuelle Interpretation und Umsetzung des NPT. Die Aktivist*innen kreiden an, dass aktuell alle nuklearen Staaten dabei sind, gegensätzlich zu den Bedingungen des Vertrages zu handeln und so den NPT zu destabilisieren. Dazu tragen gerade auch nuklearfreie Staaten in Europa bei, indem sie mit Frankreich an einer Nuklearwaffen-Kooperation arbeiten und damit nukleare Allianzen normalisieren.  In diesem Kontext hat ICAN Europe mit "How can these states claim to defend the NPT while supporting policies that go against its spirit - and may even violate it in the future?" die richtigen Worte gefunden, um das Entsetzen über diese Entwicklung auszudrücken.

Weiterlesen

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn