Herzliche Einladung: FNF-Mitgliederversammlung am Sonntag, dem 22.11.2026, in Bonn und parallel online

FNF MV 2026Wir laden herzlich ein zur 31. Mitgliederversammlung des FNF! 

Auch dieses Jahr werden wir wieder in hybrider Form tagen. Das heißt, wir werden uns in Präsenz in Bonn treffen und gleichzeitig über Zoom die digitale Teilnahme für Mitglieder, die nicht nach Bonn reisen können, ermöglichen.

Ort: Dr.-Werner-Schuster-Haus, Kaiserstr. 201, 53113 Bonn, Sitzungssaal im Erdgeschoss, sowie parallel digital per Zoom
Zeit: Sonntag, 22. November 2026, 11:00 - 14:00 Uhr (Ankommen ab 10:30 Uhr)

Die Tagesordnung findet ihr unten.

Um Anmeldung bitten wir bis möglichst Montag, den 16.11.2026, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und mit der Angabe, ob eine Teilnahme vor Ort in Bonn oder per Zoom geplant ist.

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Herzliche Einladung: "Auf ihren Schultern - Fundamente feministischer Friedensarbeit" - Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V. am Samstag, 21.11.2026, in Bonn

FNF Jubiläum share pic neuWir feiern 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V.!
Herzliche Einladung zur Jubiläumsfeier am Samstag, dem 21.11.2026, in Bonn

Seit nunmehr 30 Jahren setzen wir uns als Frauennetzwerk für Frieden e.V. für Frieden, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit ein – und dieses Jubiläum möchten wir gemeinsam mit euch feiern! Unter dem Titel „Auf ihren Schultern – Fundamente feministischer Friedensarbeit“ möchten wir einen Raum schaffen für Erinnerungen, Austausch und gemeinsames Weiterdenken. Denn dieser Meilenstein ist für uns mehr als nur ein Rückblick: Er ist ein politischer Moment in einer Zeit, in der Feminismus, Friedensarbeit und Demokratie zunehmend unter Druck geraten. Wo antifeministische Kräfte stärker werden und militaristische Machtlogiken sich mehr und mehr durchsetzen, geraten auch demokratische Errungenschaften ins Wanken.

Doch schon immer haben sich Frauen zusammengeschlossen und sich dem entgegengestellt!

Die Schultern, auf denen wir stehen, die Schultern von Generationen von FriedensFrauen und feministischen Aktivist*innen, sollen deshalb bei unserer Jubiläumsfeier im Zentrum stehen. Wir werfen einen Blick in die Geschichte des FNF und der FrauenFriedensbewegung in Deutschland, erfahren mehr über das Friedensengagement von Frauengruppen in Lateinamerika und diskutieren die Herausforderungen feministischer Friedensarbeit gestern, heute und morgen.

Freut euch auf inspirierende Beiträge, politische Impulse und viel Raum für Austausch und Vernetzung bei Buffet und Musik!

Was? Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V.:  „Auf ihren Schultern – Fundamente feministischer Friedensarbeit“ 

Wann? Samstag, 21.11.2026, von 14:00 bis 21:00 Uhr 

Wo? Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10, 53111 Bonn

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Aber auch spontane Gäste sind uns herzlich willkommen.

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns jedoch sehr über eine Spende zu unserem Jubiläum.

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FNF unterzeichnet internationales Statement gegen die Verwendung von bewaffneten Drohnen

Armed drones statement 2026An der Seite von 85 zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit hat das FNF ein Statement gegen die Verwendung von bewaffneten Drohnen unterzeichnet. Das Statement wurde am 15.10.2026 von Caitlin Travers (Article 36) in der UN-Ausschuss-Sitzung für Abrüstung und Internationale Sicherheit vorgetragen. Es verweist auf neueste Entwicklungen im Einsatz von bewaffneten Drohnen und ihre zunehmende Gefahr für die zivile Bevölkerung. Initiiert wurde das Statement von der Organisation Article 36, einer britischen Nichtregierungsorganisation, die sich für die Wahrung internationalen Rechts und den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten einsetzt. Die Forderungen, sich klar gegen den Einsatz von Drohnen für außergerichtliche Tötungen zu positionieren und dessen Bedrohung für humanitäre Hilfe anzuerkennen sowie die Terrorisierung von Zivilisten verurteilen, richten sich direkt an die Mitgliedstaaten der UN. 

Im Statement heißt es unter anderem:

“Drones came to the fore as tools of extrajudicial killing, but they also now bring widespread explosive force to populated areas. They are at the forefront of lethal autonomy and they feed (and operate under) the databases and algorithms of AI in the military domain. Their dual-use components, software and improvisation challenge export controls, whilst uncertainty of attribution undermines peace and security, and sustains impunity.”

Das veröffentlichte Statement in voller Länge findet ihr hier.

Es ist wieder soweit: Herzliche Einladung zum FNF-Adventsbasar am Dienstag, 01.12.2026, in Bonn!

Adventsbasar poster 2026Auch dieses Jahr laden wir wieder zum Adventsbasar "Edel & Trödel" in die Kaiserstraße 201 ein!

Wann? Dienstag, 01.12.2026, 16-19 Uhr
Wo? im Sitzungsaal im Erdgeschoss des Dr. Werner-Schuster-Hauses / Kaiserstraße 201, 53113 Bonn

Kommt vorbei und stöbert bei uns nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk für eure Liebsten - oder für euch selbst! Für Kaffee, Tee, Glühwein und Plätzchen ist gesorgt :). Der Erlös kommt wie immer zu 100 % der Friedensarbeit des FNF zugute.

Wir freuen uns über viele Besucher*innen und übers Weitersagen! Auch helfende Hände können wir noch gut gebrauchen. Wer Zeit und Lust hat, beim Aufbau, Abbau oder Verkauf mitzuhelfen, melde sich gerne vorab per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

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Fr, 23.10.2026, Bonn: monatliche Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube swDas FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina". Die Mahnwachen setzen dabei ein jeweils aktuelles Schwerpunktthema.

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 23.10.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus Bonn statt.

Vor einigen Tagen gab es zwei bedeutende Ereignisse, die die Relevanz des Völkerrechts und den Kampf gegen Kriegsverbrechen unterstreichen,  auch im Hinblick auf den Krieg der israelischen Regierung in Gaza und die eskalierte Gewalt im Westjordanland: 

- die Bekanntgabe des Friedensnobelpreises an die südafrikanische Juristin und Menschenrechtlerin Navi Pillay:  https://www.tagesschau.de/ausland/europa/friedensnobelpreis-navi-pillay-100.html

- die Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels an den Juristen und Autor Philippe Sands, Nachkomme von Holocaustüberlebenden: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2026-10/friedenspreis-deutscher-buchhandel-philippe-sands-menschenrechte-voelkerrecht-frankfurter-buchmesse-gxe. Sands hat in seiner Ansprache das laute Schweigen der deutschen Bundesregierung zu Gaza und dem Westjordanland deutlich benannt.

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Zwei Autoren als Sprachrohr für die Menschen in Gaza: Bericht zur Lesung

Lesung "Daybreak in Gaza" Autoren mit FNF und PartnerschaftsvereinAm Dienstag, dem 06.10., luden wir gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah e.V. zu einer besonderen Lesung in Bad Godesberg ein. Mahmoud Muna, Buchhändler und Kulturvermittler aus Jerusalem, und Matthew Teller, britischer Autor und Journalist, trugen Passagen aus ihrem neuen Buch "Daybreak in Gaza - Stories of Palestinian Lives and Culture" vor und verliehen den oftmals vernachlässigten Geschichten aus Gaza ein Gehör.

Nach einer Begrüßung durch Anna-Sophia Schwadorf, Vorstandsmitglied im Frauennetzwerk für Frieden, sowie durch den Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah e.V. begann zunächst Matthew Teller mit dem Präsentieren einiger historischen Fakten, unter anderem zur Größe Gazas und der Entwicklung des Begriffs Palästina, der sich auf ein antikes Seefahrervolk von 1200 v. Chr. zurückführen lässt. Seine Präsentation beinhaltete zudem einige Auszüge aus den in „Daybreak in Gaza “ aufgezeigten Lebensrealitäten, vor allem von jüngeren palästinensischen Frauen.

Mahmoud Muna erzählte persönliche Anekdoten von seinem Buchladen, seiner Familie und seinen Freunden, die zu diesem Buch beigetragen haben. Zur Entstehungsgeschichte des Buchs erzählt er, er habe seine Freunde jeden Tag angerufen, um sich zu versichern, dass sie noch leben. Irgendwann habe er nach dem ersten Hallo direkt wieder aufgelegt: jeden Tag zu fragen, wie es dem anderen denn gehe, ergab keinen Sinn mehr. Dann aber dachte er sich, er wolle mehr wissen, wolle die Geschichte, Vergangenheit und die Träume seiner Freunde verbreiten. Als Buchhändler müsse er immer nur die Geschichten von anderen verkaufen, nun wollte er selbst einen Teil dazu beitragen.

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Trotz Wind und Regen: Rückblick auf den 19. Bonner Friedenslauf

Friedenslauf 2026Am Freitag, dem 9.10.2026, setzten rund 1.600 Bonner Schüler*innen ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit. Unter dem Motto „Frieden beginnt mit deinem nächsten Schritt!“ liefen die Schüler*innen beim 19. Bonner Friedenslauf gestaffelt von 9:00 - 13:00 Uhr an der Poppelsdorfer Allee bei Wind und Regen. Die erlaufenen Spenden kommen der Friedensorganisation Pro Peace und dem Frauennetzwerk für Frieden zugute. Mit Hilfe dieser werden regionale und internationale Friedensprojekte unterstützt.

Wir bedanken uns bei den Schüler*innen, ihren Sponsor*innen und dem Lehrpersonal, sowie allen weiteren helfenden Händen für ihr Engagement. Ein ganz großes Dankeschön geht an die Kolleg*innen von Pro Peace für die wieder so tolle Organisation!

Rückblick auf UNZWINGBAR: 20.000 in Berlin gegen Aufrüstung und Wehrpflicht

55566668044 72331c81bd cDas hat es in dieser Form noch nicht gegeben: Am vergangenen Freitag, dem 2. Oktober 2026, versammelten sich über 20.000 größtenteils sehr junge Menschen vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Hauptorganisator*innen der Konzertkundgebung waren der Schulstreik gegen Wehrpflicht, die DFG-VK, die IPPNW, das Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben gemeinsam mit medico international und attac. Das FNF war eine von zahlreichen unterstützenden Organisationen bundesweit. 

Die Teilnehmenden tanzten, protestierten und setzten ein unüberhörbares Zeichen gegen Aufrüstung, Kriege und insbesondere die drohende Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Was am Nachmittag mit einigen Tausend Teilnehmenden begann, wuchs bis zum Abend zu einer riesigen Friedenskundgebung an. Auf bunten Transparenten forderten die Protestierenden Investitionen in Gesundheit, Bildung und den Sozialstaat statt in Milliarden für das Militär.

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Erinnerungskultur lebendig halten: Premiere des Films: »Friedensweg Bonn«

WegFilmAm vergangenen Dienstag, dem 29.9.2026, haben das Frauennetzwerk für Frieden und das Netzwerk Friedenskooperative gemeinsam mit dem Bonner Film- und Videoclub und Wissenskulturen e.V. die Premiere des Films „Friedensweg Bonn“ gefeiert! Für den Dokumentarfilm wurden wir auf einer Führung über den Friedensweg begleitet und der Film wurde durch den Bonner Film- und Videoclub später mit historischen Aufnahmen und aktuellen politischen Bezügen ergänzt.

Nach einer ersten Begrüßung durch Beate Roggenbuck, Mitglied des FNF und freiberufliche Trainerin, fand im Anschluss an den Film ein moderiertes Gespräch mit dem Regisseur Michael Paetau, der Projektkoordinatorin Annegret Krüger (Vorsitzende FNF und Mitarbeiterin beim Netzwerk Friedenskooperative), die auch für den Film interviewt wurde, und der FNF-Geschäftsführerin Elise statt, bei dem auch das Publikum Fragen einbringen konnte.

Dabei ging es unter anderem darum, wie man weitere Gruppen für das Thema Frieden und Erinnerung begeistern kann, um die Erinnerungsarbeit zu Bertha von Suttner sowie um die Frage, was eine aktive Erinnerungskultur eigentlich bedeutet.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die so zahlreich gekommen sind und diesen besonderen Abend mit uns geteilt haben! Ein besonderer Dank geht an den Bonner Film- und Videoclub, der dieses tolle Filmprojekt auf die Beine gestellt hat und damit dazu beiträgt, unser Projekt "Friedensweg Bonn" über die Grenzen Bonns hinaus bekannter zu machen! 

Ihr habt die Premiere verpasst? Kein Problem! Der Film ist auf dem Vimeo Kanal des Bonner Film- und Videoclubs jederzeit verfügbar. Ein Film für alle, die den Friedensweg Bonn noch nicht kennen, aber auch für alle, die schon mal bei einer Führung dabei waren und mehr über die Hintergründe des Projekts und aktive Erinnerungskultur im öffentlichen Raum erfahren möchten!

Das FNF zu Besuch im Bonner Rathaus

Bild von unserem StandAm Dienstag, dem 22.09., fand im Alten Rathaus das zentrale Event der Bonner Friedenstage unter dem Titel „Krieg wird von Menschen gemacht, Frieden auch!“ statt.

Beim „Markt der Friedensdienste“ informierten sich zahlreiche interessierte Besucher*innen über die verschiedenen Möglichkeiten, sich für Frieden und internationale Zusammenarbeit zu engagieren. Auch wir durften mit einem Stand vor Ort sein, an dem wir über unsere Arbeit informierten und zahlreiche interessante Gespräche mit Besucher*innen führen konnten.

Im anschließenden Panel wurden nach einem Grußwort der Stadt Bonn unterschiedliche Wege des Engagements für den Frieden vorgestellt. Vertreter*innen von Eirene, UN Volunteers und Pro Peace gaben Einblicke in die Möglichkeiten, sich ehrenamtlich, im Rahmen eines Freiwilligendienstes oder als professionelle Friedensfachkraft für Frieden und zivile Konfliktbearbeitung einzusetzen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die spannenden Einblicke und die anregenden Gespräche. Unser Dank gilt außerdem dem General-Anzeiger für die Berichterstattung sowie den Veranstalter*innen von Pro Peace, dem Gustav-Stresemann-Institut Bonn, der Stadt Bonn, der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen NRW und der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung für die Einladung und die gelungene Veranstaltung.

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn