Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte versammeln wir uns (unter Beachtung der Corona-bedingten Schutz- und Hygieneregeln!) zu unserer traditionellen Mahnwache mit der Forderung "Frieden ist ein Menschenrecht". Weltweit setzen sich zivilgesellschaftliche Organisationen dafür ein, dass das Recht auf Frieden als individuelles Menschenrecht anerkannt und kodifiziert wird – denn das ist bislang noch nicht geschehen.
Zusammen mit dem Internationalen Frauenzentrum Bonn e.V. und dem Haus der FrauenGeschichte e.V. möchten wir diesen Prozess durch eine Mahnwache am Tag der Menschenrechte aktiv verstärken und unterstützen! Alle Menschen, die mit uns ein friedliches Zeichen für den Frieden setzen wollen, sind herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen.
Datum: 10.12.2020
Zeiten: 16:00-17:00
Ort: Bonn, Münsterplatz (direkt am Münster, Ecke Münsterplatz/In der Sürst, ggü. von Galeria Kaufhof)
Seit mehr als 20 Jahren ist das Frauennetzwerk für Frieden e.V. Mitglied in der International Alliance of Women(IAW), einer Frauenrechtsorganisation, die sich auch dem Thema Frieden immer wieder gewidmet hat. Das Motto: „Equal chances – equal responsibilities“ / “Gleiche Chancen, gleiche Verantwortung“. Der Kontakt kam durch eine der ersten Vorstandsfrauen des FNF, Inge Heyl, zustande. Die IAW wurde 1904 in Berlin gegründet und die Feier des 100-jährigen Jubiläums in Berlin im Roten Rathaus im Jahr 2004 war für alle ein Erlebnis. Die IAW ist mit rund 50 Mitgliedsorganisationen und vielen Einzelmitgliedschaften – es sollen noch mehr werden! - global aufgestellt. Der neue Vorstand vereinigt 14 Nationen aus allen 5 Kontinenten. Eine der jungen Frauen ist die Enkelin einer der früheren Präsidentinnen aus Australien: ein ermutigender Generationenmix. Heide Schütz, bis 2019 Vorsitzende des FNF, wird als Oldie in der Peace Commission weiterhin aktiv sein.
Hintergrund der Initiierung des Aktionstages war der Fall Mirabal. Die Drei Schwestern Aída Patria Mercedes Mirabal Reyes de González, María Argentina Minerva Mirabal Reyes de Tavárez und Antonia María Teresa Mirabal Reyes de Guzmán waren dominikanische Regimegegnerinnen, die 1960 durch Militärangehörige des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt, vergewaltigt und gefoltert und schließlich ermordet wurden. Bei einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen in 1981 wurde der 25. November zum Gedenktag der Opfer von Gewalt an Frauen ausgerufen.
Zitat der US-amerikanischen christlichen Sozialistin, Frauenrechtlerin und Pazifistin Dorothy Day (1897 - 1980).

