von Margret Otto, ehemalige stellv. Vorsitzende des FNF
Vor einem Jahr wurde der sudanesische Diktator El Bashir durch monatelange Proteste, an denen sich Millionen Menschen im Sudan beteiligten, nach 30-jähriger Herrschaft gestürzt. Frauen waren ein sehr aktiver Teil bei den Protesten und trugen wesentlich zu deren Erfolg bei. Hier und hier haben wir im Sommer 2019 darüber berichtet. Jetzt, ein Jahr danach, war die Journalistin und Schriftstellerin Charlotte Wiedemann in Khartum und hat mit einigen Frauen über die aktuelle Situation gesprochen. Sie gibt einen Einblick in die lange Geschichte der sudanesischen Frauenbewegung. Der Beitrag mit dem Titel "Das Haus von Fathiya" wurde zunächst im April 2020 in der Monatszeitung Le Monde Diplomatique und im Anschluss online im Atlas der Globalisierung veröffentlicht. Wir bedanken uns bei Charlotte Wiedemann für die Erlaubnis, ihren Beitrag hier zugänglich zu machen.
Foto: Screenshot (05.05.2020) der Website Atlas der Globalisierung



Die traditionellen Ostermärsche mussten in diesem Jahr wegen des Corona-Virus leider ausfallen. Die Friedensbewegung fand trotzdem kreative Wege, sowohl online als auch offline ihre Forderungen in die Öffentlichkeit zu tragen: ob auf dem Rad oder auf dem Balkon, mit Kreide auf der Straße oder zu Hause am Fenster, mit "Sandwich-Plakaten" in der Schlange beim Bäcker oder online in Livestreams und Webinaren - überall waren über die Osterfeiertage Zeichen des Friedens zu sehen. Die Forderung mit dem Hashtag #LeaveNoOneBehind war dabei besonders präsent, denn gerade über Ostern gerieten wieder mehrere Boote im Mittelmeer in Seenot. Der Großteil der Menschen konnte gerettet werden oder hat es selbst an die europäische Küste geschafft. Ein Boot wurde jedoch völkerrechtswidrig nach Libyen zurückgeleitet, wo die Menschen ein ungewisses Schicksal erwartet. Und mehr als zehn Menschen haben die tagelange Irrfahrt auf dem Meer nicht überlebt. So lagen an Ostern Botschaften der Hoffnung und Zeugnisse des Leids n
ah beieinander.
FREITAG, 17. APRIL 2020 | 20 UHR | LIVESTREAM ÜBER FEMINISTISCHE FRIEDENSARBEIT
Heute erschienen: Unser erster Newsletter im Jahr 2020, mit allen Infos zu unserer Arbeit in Zeiten von Corona, einem Rückblick auf Veranstaltungen in sorgloseren Zeiten, interessanten Neuigkeiten aus unserem Netzwerk, Hinweisen auf Online-Mitmachaktionen und einem - leider - arg dezimierten Terminkalender.

