Kleine Schritte für den Frieden: Online-Spendenaktion für den Frieden anstelle des 15. Bonner Friedenslaufes

Online Spendenaktion statt FriedenslaufDer ursprünglich für den 25. September 2020 geplante 15. Bonner Friedenslauf musste aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr abgesagt werden. Für den Spendenlauf waren 2.000 Teilnehmende im Hofgarten erwartet worden.  Der Ausfall des Spendenlaufs ist nicht nur für die vielen Schüler*innen enttäuschend, sondern bedeutet auch, dass wichtige Spenden für die Friedensarbeit des Forum Ziviler Friedensdienst e.V. und die Streitschlichtungsarbeit des FNF fehlen.

Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern und Interessierte können deshalb nun online mit ihrer persönlichen Spendenaktion auf www.run4peace.eu/bonn für den Frieden an den Start gehen. Das muss nicht unbedingt ein Friedenslauf sein. Auch jede andere Aktion für den Frieden ist möglich: Rad fahren, Skaten, Postkarten schreiben, eine „Zu-Verschenken-Kiste“ vor das Haus stellen, Häkeln oder den eigenen Geburtstag nutzen, um Spenden zu sammeln? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Eine Spendenaktion kann jede*r in wenigen Minuten online starten. Sie bietet in der jetzigen Zeit eine willkommene Abwechslung für Jung und Alt und kann, anders als der große Friedenslauf, einzeln oder im engsten Familienkreis durchgeführt werden. Alle Kinder und Jugendlichen entscheiden selbst darüber, ob und mit welcher Aktion sie teilnehmen.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Den Informationsbrief an alle Schüler*innen und Eltern können Sie hier nachlesen.

FNF-Mitgliedsorganisation "Frauen wagen Frieden" richtet sich mit Forderungen an politische Entscheidungsträger*innen

Die FNF-Mitgliedsgruppe Frauen wagen Frieden richtete sich in den vergangenen Wochen gleich mehrfach an politische Entscheidungsträger*innen. Am 15.06. wandten sich Frauen wagen Frieden und die Pfälzer Initiative Entrüstet Euch gemeinsam an die politischen Mandatsträger*innen der Stadt Kaiserslautern.  Anlass war der 75. Gedenktag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki, an dem die "Mayors for Peace Städte" durch das Hissen der entsprechenden Flagge an den Abwurf der Atombomben in Japan erinnern. Die Initiativen fordern die Lokalpolitik in diesem Kontext dazu auf, die Bedeutung des Gedenktages an die Bürger*innen zu kommunizieren und in diesem Prozess auch die ICAN-Erklärung gegen die Fortschreibung der atomwaffengestützten Verteidigung durch Anschaffung neuer Flugzeuge einzubeziehen und politisch aktiv zu werden. Die Stadt Kaiserlautern trat dem ICAN-Appell im April 2019 bei.  

Darüber hinaus veröffentlichte Frauen wagen Frieden am 04.06. gemeinsam mit dem Jerusalemsverein eine Presseerklärung zur geplanten Annexion von Teilen des Westjordanlandes durch den Staat Israel. Darin fordern sie eine klare öffentliche Positionierung gegen die Annexionspläne. Die Pressemitteilung kann hier nachgelesen werden. 

17 Nichtregierungsorganisationen formulieren Empfehlungen an die Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Resolution 1325

Policy Briefing zum Dritten Nationalen Aktionsplan der BundesregierungIn diesem Jahr feiert die UN-Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit ihr 20-jähriges Jubiläum. Vor zwei Jahrzehnten erkannte die internationale Gemeinschaft erstmals an, dass die Mitwirkung von Frauen an Friedensprozessen erheblich zur internationalen Sicherheit beiträgt. Die Resolution verlangt außerdem den Schutz vor sexualisierter Kriegsgewalt und die konsequente Strafverfolgung.  Im Herbst 2020 legt die Bundesregierung ihren Dritten Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung vor. Damit diese gelingt, hat ein breites zivilgesellschaftliches Netzwerk bestehend aus 17 Organisationen, darunter das FNF, konkrete Empfehlungen formuliert. Die zentrale Forderung des Papiers "Die Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit. Was zählt, ist die Implementierung": Geschlechtergerechtigkeit muss in allen Politikfeldern der Außen- und Innenpolitik verwirklicht werden!

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Geburtstagsfeier an der Bertha-Stele: 177 Jahre Bertha von Suttner

Den 177. Geburtstag von Bertha von Suttner am Dienstag, dem 9. Juni, nahmen wir gemeinsam mit dem Netzwerk Friedenskooperative zum Anlass, am „Bertha-von-Suttner-Platz“ in Bonn an die große Schriftstellerin und Friedensnobelpreisträgerin von 1905 zu erinnern. Zur Feier des Tages wurde die Bertha-Stele mit Blumen geschmückt. Friedensfahnen und bunte Kreidebilder auf dem Platz machten auf den Geburtstag der österreichischen Friedensaktivistin aufmerksam. Durch eine Tablet-Slideshow und eine digitale Hörstation an der Bertha-Stele erhielten die Bonner Bürger*innen außerdem die Gelegenheit, mehr über das Leben und Wirken der Namensgeberin "Bertha" und die Aktualität ihrer Ideen zu erfahren. Auf selbstgebastelten Zitat-Plakaten konnten interessierte Passant*innen in Kurzform mehr über die bedeutenden Botschaften der Autorin und Pazifistin erfahren. Als Erinnerung an die Geburtstagsfeier schossen viele Teilnehmer*innen ein Polaroid-Geburtstagsfoto mit Bertha, das sie sich anschließend zusammen mit einer Zitat-Postkarte mit nach Hause nahmen. Weitere Bilder von der Aktion gibt es hier. Einen Bericht des "Schaufenster Bonn" gibt es hier. Ein herzlicher Dank geht an die Bertha-AG und an alle anderen, die die Aktion möglich gemacht haben!

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Fortbildungen in Zeiten von Corona

Screenshot Fundraising WorkshopAuch und gerade in Zeiten von HomeOffice und Corona-Pandemie wollen wir uns als Verein weiterentwickeln:  Eine große Hilfe dabei waren die Kolleg*innen vom Netzwerk Friedenskooperative, die uns gleich zwei Online-Workshops anboten. Am Freitag, 15. Mai, sprachen wir mit Philipp vom Netzwerk Friedenskooperative über Fundraising-Strategien und Organisationsentwicklung.  Mit dabei waren Jenni, Kira, Annegret und Steffi  vom FNF-Vorstand, unsere Geschäftsführerin Elise und unsere Praktikantin Lailah (siehe Foto). Am Dienstag, 26. Mai, konnten sich alle Teilnehmer*innen bei einem Bildbearbeitungsworkshop mit Philipps Kollegen Marvin kreativ ausleben und lernten das Bildbearbeitungsprogramm Gimp besser kennen. Dabei entstanden erste Vorlagen für die Website und auch die Social-Media Nutzung. Auch hier waren mit Steffi und Daniela wieder zwei Vorstandsfrauen, Elise, Lailah und unsere ehemalige Praktikantin Ronja fleißig dabei. Für beide Workshops sind in den kommenden Wochen und Monaten auch Follow-Up-Workshops geplant.  Wir danken dem Netzwerk Friedenskooperative ganz herzlich für den kollegialen Austausch und die konstruktiven Workshops!

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn