Der Flyer für die Bonner Friedenstage 2018 ist da!

Flyer BFT 2018 Vorderseite
Wie bereits in den vergangenen Jahren wird sich das Frauennetzwerk für Frieden auch 2018 an den Bonner Friedenstagen beteiligen, dieses Jahr in Kooperation mit dem G.I.F.T. - Theater Ensemble mit unserem eigenen FRIEDENSRAUM.
Der offizielle Flyer ist nun auch digital und als Druckversion verfügbar und kann hier in der Gesamtansicht und hier in der Einzelansicht angesehen werden.

Einen Programmflyer für den FRIEDENSRAUM finden Sie hier.

Wir freuen uns über reges Teilen des Flyers und hoffen, er weckt Interesse an den vielfältigen Veranstaltungen der diesjährigen Bonner Friedenstage!

Spannende Beiträge und kontroverse Diskussionen am Thementag Feminismus des Bonn City Camp

 

FNF Bonn City Camp 04.08.2018

Schon zum wiederholten Male organisierte die „Bonner Jugendbewegung“ in diesem Jahr ihr „Bonn City Camp“. Unter der Überschrift „Fight 4 Future!“ ging es an sieben Tagen um Themen wie Grundrechte, Antifaschismus, Umweltschutz und internationale Solidarität. Zum Thementag Feminismus war auch das Frauennetzwerk für Frieden eingeladen worden, einen Beitrag zum Thema „Geschlecht in Krieg und Frieden“ zu leisten.

Wenige Tage vor Beginn des Camps sorgte der ausgerechnet für diesen Tag geplante Auftritt des Rappers Zeb, der in der Vergangenheit durch zutiefst sexistische Texte aufgefallen war, für einigen Wirbel. Unter anderem studentische Gruppierungen hatten sich deutlich gegen den Auftritt ausgesprochen und die Organisator*innen des Camps diesbezüglich öffentlich kritisiert (Artikel im Generalanzeiger Bonn). Auch das FNF nahm die Vorwürfe sehr ernst und forderte eine Stellungnahme von der Bonner Jugendbewegung ein (diese ist hier nachzulesen), die uns überzeugte, trotz des Auftritts unsere Teilnahme an dem Camp nicht abzusagen, den Vorfall aber während unseres Vortrags kritisch anzusprechen.

Im Beitrag von FNF-Geschäftsführerin Elise Kopper ging es daneben dann u.a. um Gender im Militär, in der Friedensforschung und in der Friedenspolitik. Die Teilnehmenden, größtenteils Studierende und Schüler*innen, stellten viele interessierte Fragen und trugen auch mit eigenem Hintergrundwissen zur Diskussion bei. Im Anschluss leiteten zwei Frauen von „Ecomujer“ einen partizipativen Workshop unter dem Titel „Ohne Geschlechtergerechtigkeit kein Frieden“ an. Am Nachmittag ging es mit einer Diskussionsrunde zu Sexismus in der (Jugend-)Kultur weiter.

Insgesamt ein Feminismus-Thementag mit spannenden Beiträgen und zu Recht kontroversen Diskussionen, der die Teilnehmenden hoffentlich weiter beschäftigen wird!

FNF goes Strasbourg

Ein Bericht von Annegret Krüger, Praktikantin beim FNF

Foto: FNF; Council of EuropeNach Berlin (siehe vorheriger Bericht) ging es gleich weiter mit dem Thema „UN-Resolution 1325“. Denn am 27.06. nahmen wir – Heide Schütz (FNF-Vorsitzende) und Annegret Krüger (Praktikantin) an einem besonderen „Side event“ (kleine Konferenz am Rande einer Tagung) im „Council of Europe“ (Europarat) in Straßburg teil. Thema war die Umsetzung der UN-Sicherheitsrat Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ und der Beitrag von Frauen zum globalen Frieden. Organisiert wurde das Ganze vom Finnischen Parlament und der INGO-Konferenz (Konferenz der Internationalen Nichtregierungsorganisationen). Gespannt hörten wir hochkarätigen Redner*innen zu. Unter anderem sprachen der bangladeschische Botschafter, ehemaliger Under-Secretary-General der Vereinten Nationen und entscheidender Unterstützer der Verabschiedung der Resolution 1325 - Anwarul K. Chowdhury, außerdem Rajaa Altalli – Mitglied des „Women’s Advisory Board“ für den UN-Sondergesandten für Syrien sowie Maria Hadjipavleu und Biran Mertan, Mitglieder des zyprischen „Gender Advisory Teams“. Alle gaben interessante Einblicke in ihre Arbeit im Zusammenhang mit der Resolution 1325 und hielten Statements zu deren Umsetzung. Der Botschafter Anwarul K. Chowdhury erklärte die Resolution und ihr Zustandekommen im Jahr 2000, ihre Bedeutung und den positiven Effekt der Umsetzung auf den Weltfrieden. Folgendes Zitat blieb uns besonders in Erinnerung: „I am proud to be a feminist. All of us need to be. That is how we make our planet a better place to live for all.“ Alle, die Interesse haben, die beeindruckende Rede in ganzer Länge nachzulesen, können das hier tun. Rajaa Altalli sprach über den Beitrag, den syrische Frauen zum Frieden leisten, trotz der Nichtumsetzung der Resolution 1325.  Die beiden zyprischen Frauen – eine aus dem türkischen und die andere aus dem griechischen Teil Zyperns-  berichteten, welchen Beitrag Frauen hinsichtlich der Zukunft Zyperns leisten. Ziel der Veranstaltung war es, die Umsetzung der Resolution zu unterstützen und weiterhin voranzubringen.
Nach Ende der Veranstaltung nutzten wir die Zeit mit den beeindruckenden Persönlichkeiten ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und Erinnerungsfotos zu machen.Foto: FNF; Selfie

Da wir bereits am Vortag der Veranstaltung angereist waren, konnten wir in Ruhe das schöne Städtchen Straßburg erkunden und französisches Essen und Wein kosten.

 Foto: FNF                                                                                                                                                                                                                                                                            Selfie mit Anwarul K. Chowdhury

Ein neuer Newsletter zur Jahresmitte!

screenshot ersteseiteDas zweite Quartal liegt nun auch schon hinter uns, und wir möchten Sie/Euch in unserem neuen Newsletter über unsere Arbeit der letzten drei Monate informieren, beispielsweise über unseren mittlerweile dritten Protest in Büchel, den Besuch unserer Praktikantin Annegret im Berlin zu einem Austausch des "Bündnis 1325" und des Auswärtigen Amts oder zu Bertha von Suttners 175. Geburtstagsfeier in Den Haag. Doch es gibt auch Neuigkeiten aus unserem Büro zu berichten und einen Ausblick auf das, was Sie/Euch in den nächsten Monaten erwarten wird ‒ unter anderem Elise Koppers Workshop "Geschlecht in Krieg und Frieden" beim Bonn City Camp am 04. August und unser Projekt FRIEDENSRAUM im Rahmen der Bonner Friedenstage.

Alle vorherigen Newsletter des FNF sind in unserem Newsletter-Archiv abrufbar.

Friedensraum - unser Angebot für Schulen

Projektbeschreibung Friedensraum 2018 FNF G.I.F.T. kleinIm Rahmen der Bonner Friedenstage im September 2018 bieten das europäische Theater-Ensemble „G.I.F.T.“ (German Italian French Theater) und das Frauennetzwerk für Frieden vom 18.-24. September im „Hansa-Haus“ Bonn-Bad Godesberg einen FRIEDENSRAUM an, der jungen Menschen die Möglichkeit bietet, mit Hilfe der Kunstform des Theaters Themen wie Krieg, Frieden, Migration und Fremdenfeindlichkeit zu reflektieren.

Neben der neuen G.I.F.T.-Produktion „Zäsur-Cesura-Césure“, einem Stück zu 100 Jahren nach Ende des Ersten Weltkrieges, können im Zeitraum von 18.-24. September die G.I.F.T. –Stücke „Immigro ergo sum“ zu Gender- und Migrationsproblematiken sowie „Xeno ovvero l’Antagonisa (Der Fremde oder der Gegenspieler)“, eine Collage zu Fremdenfeindlichkeit, besucht werden. Die mehrsprachigen Texte der Stücke sind von Ensemble-Mitgliedern geschrieben; die Aufführungen werden jeweils mit deutscher und englischer Übersetzung angeboten. Ein Gastspiel aus Den Haag über die dramatische Reise der koreanischen Delegation zur Haager Friedenskonferenz von 1907 rundet das Programm ab. Parallel zu den Theaterstücken zeigen wir die Ausstellung „Bertha von Suttner – ein Leben für den Frieden“ im FRIEDENSRAUM.

Das Theaterangebot eignet sich insbesondere für Oberstufenschüler*innen. Weitere Informationen finden sich hier.


Lehrerinnen und Lehrer können mit ihren Schüler*innen gerne die Abendvorstellungen besuchen; wir bieten jedoch Schulenzusätzlich auch die Möglichkeit, Vormittagsvorstellungen zu reservieren. Bitte sprechen Sie dazu einen Termin mit der Regisseurin, Eugenia Fabrizi, ab.  


Preise für Schüler*innen: 7,- Euro pro Person.

Für Rückfragen erreichen Sie uns unter:

Eugenia Fabrizi (Regisseurin G.I.F.T.)                Heide Schütz (Vorsitzende Frauennetzwerk für Frieden)

+49 (0)171 99 50 858                                        +49 (0)172 70 65 596

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!                                      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.gift-theater.com                                       www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de 



Bereits feststehende Aufführungstermine in der Zeit vom 18.-24.09.2018:

„Zäsur-Cesura-Césure“: Freitag, 21. September und Samstag, 22. September

Gastspiel aus Den Haag: Sonntag, 23. September

Die Termine für die Stücke „Immigro ergo sum“ und „Xeno ovvero l’Antagonisa (Der Fremde oder der Gegenspieler)“ stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, werden allerdings in Kürze bekannt gegeben.

Die Ausstellung „Bertha von Suttner – ein Leben für den Frieden“ wird durchgängig gezeigt. Eine kurze Führung durch die Ausstellung können wir bei Interesse gerne organisieren.

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn