Februar 2026

"Erinnerung! Gerechtigkeit! Aufklärung! Konsequenzen!" 

Das sind die Forderungen der Initiative 19. Februar Hanau

Dass auch in diesem Februar, sechs Jahre nach dem rechtsterroristischen, rassistischen Anschlag in Hanau, die Namen der Opfer in den sozialen Medien über alle Kanäle liefen, dass es einen wunderbaren Raum der Erinnerung in Hanau gibt, dass es Bücher über den Anschlag und das Leben von Betroffenen gibt, dass so viele Menschen an die Opfer erinnern, dass selbst Parteien und Regierungsinstitutionen Posts zum Gedenken verfassen, ist allein dieser Initiative und den betroffenen Familien zu verdanken.

Die Erinnerung leuchtet überall. Doch Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen lassen weiter auf sich warten. Und so hat es einen faden Beigeschmack, wenn Parteien in Regierungsverantwortung oder staatliche Akteure an die Toten von Hanau erinnern - und gleichzeitig Aufklärung verhindern, rechtsextreme Menschen nicht entwaffnen, rechtsextreme Parteien nicht verbieten, Demokratieprojekten die Förderungen kürzen, geflüchtete und migrantisierte Menschen zu Sündenböcken machen und diejenigen, die genauso aussehen wie die Opfer von Hanau, als Problem im Stadtbild brandmarken. 

Erinnern allein reicht nicht, werte Politik. Überprüft eure Worte, überprüft eure Gesetze, hinterfragt und ändert euer Handeln. Damit Hanau sich niemals wiederholen möge. Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen jetzt! 

In Gedenken an

Gökhan Gültekin
Sedat Gürbüz
Said Nesar Hashemi
Mercedes Kierpacz
Hamza Kurtović
Vili Viorel 
Păun
Fatih Saraçoğlu
Ferhat Unvar
Kaloyan Velkov
Ibrahim Akkuş

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      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
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    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn