Die Kampagne "Unter 18 Nie! Keine Minderjährigen in der Bundeswehr", zu deren Trägerorganisationen auch das FNF gehört, hat anlässlich der Koalitionsverhandlungen eine Pressemitteilung veröffentlicht. Darin fordern die Unterstützer*innen der Kampagne die Koalitionspartner dazu auf, sicherzustellen, dass künftig nur noch Volljährige ihren Dienst als Soldat*in bei der Bundeswehr antreten dürfen. Die Anhebung des Rekrutierungsalters würde in Deutschland auch einer Forderung der Vereinten Nationen nachkommen.
Der Sprecher von "Unter 18 Nie!", Michael Schulze, sagt in der Pressemitteilung vom 02.11.2021:
"Seit Aussetzung der Wehrpflicht hat die Bundeswehr 14.589 Minderjährige als Soldatinnen und Soldaten an der Waffe ausgebildet und es kam in der Folge zu schweren Kinderrechtsverletzungen in der Armee – wir fordern die künftigen Regierungsparteien auf, den Kindesschutz sicherzustellen, indem sie den Dienst in der Armee nur noch für Erwachsene zulassen."
Zum Nachlesen gibt es die Pressemitteilung hier.
Tsitsi Dangarembga hält sich selbst nicht für „politisch sehr engagiert“, dabei könnte ihr Leben und Werk kaum politischer sein. 1959 wurde sie in der damaligen britischen Kronkolonie Südrhodesien geboren, ihre frühe Kindheit verbrachte sie jedoch mit ihren Eltern in England. Erst nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung Rhodesiens kehrte die Familie zurück nach Afrika, in das heutige Simbabwe. Später studierte Dangarembga Filmregie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin.

Frisch aus der Schule kommend hatte ich keine richtige Vorstellung davon, was mich hier beim FNF erwarten würde. So ein “richtiges” Praktikum hatte ich bis jetzt noch nie miterlebt. Ich wusste also wirklich nicht, was im September und Oktober auf mich zukommen sollte. Im Büro angekommen, fühlte ich mich aber von Anfang an sofort wohl.
In der vergangenen Legislaturperiode gehörte Deutschland zu den größten Waffenexporteuren weltweit. Möglich ist dies durch die mangelhafte Kontrolle der Exporte und Lücken in der deutschen Gesetzgebung. Gemeinsam mit 32 weiteren Organisationen hat das Frauennetzwerk für Frieden einen Appell an die Parteien unterzeichnet, die die neue Koalitionsregierung verhandeln. Der Appell fordert ein restriktives Rüstungsexportkontrollgesetz, das mindestens

