2021 wird es - nach einer Corona-Pause im Jahr 2020 - in Bonn wieder einen Ostermarsch geben. Die Veranstaltung beginnt um 13:30 Uhr mit einem Auftakt am Beueler Rheinufer an der Kennedybrücke. Im Anschluss wird sich die Demonstration zum Münsterplatz bewegen, wo es abschließende Kundgebungen der einzelnen teilnehmenden Organisationen geben wird. Alle Teilnehmer*innen werden gebeten, sich an die Abstandsregelungen vor Ort zu halten und eine medizinische Maske zu tragen.
Das Frauennetzwerk für Frieden hat den diesjährigen Aufruf des Bonner Ostermarsch-Bündnisses unter dem Titel "Gerechten Frieden schaffen - Weltweit solidarisch! Nein zu Aufrüstung, Waffenexporten und Krieg!" unterzeichnet.
Wir selbst als FNF werden in diesem Jahr wegen Corona jedoch nicht auf der Straße dabei sein, sondern uns digital bzw. durch Aktionen zu Hause beteiligen. Alle, die es uns gleich tun wollen, finden hier Inspiration: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2021 und hier die Gelegenheit, mit einem Foto zu einem digitalen Friedenszeichen beizutragen: https://www.ostermarsch.de/
Aber egal, ob auf der Straße, zu Hause oder digital: Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr gemeinsam mit uns und Tausenden Menschen bundesweit an diesem Osterwochenende ein Zeichen für den Frieden setzt!

Corona hat den Schulalltag dramatisch verändert. Digitaler Unterricht, kaum persönliche Begegnung im Klassenzimmer, erhöhter Stress für Schüler*innen, Schulleitungen und Lehrkräfte. Wie hat das die Streitschlichtung an den Schulen verändert? War Streitschlichtung überhaupt möglich? Sind neue Konfliktformen und -potenziale aufgetreten? Wie wurde damit umgegangen? Welche Chancen bieten womöglich neue Modelle wie die „Digitale Streitschlichtung“? Und wie geht es nach Corona weiter?
s Friedensengagement von Ingrid Lottenburger im Rahmen der 4. Weltfrauenkonferenz, des Frauennetzwerk für Frieden und des Deutsch-Tschechischen Forums der Frauen
Myanmar 2021: Nachdem das Militär fast zehn Jahre lang mehr und mehr Macht verlor, sorgte der Putsch gegen die gewählte Regierung im November 2020 für die Rückkehr einer Militärherrschaft in Myanmar. Bereits von 1962 bis 2011 wurde das Land vom Militär regiert. 2015 dann die ersten freien Wahlen nach circa 60 Jahren, bei welcher der Nationalen Liga für Demokratie (NLD), führende Oppositionspartei mit Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi an der Spitze, fast eine Zweidrittelmehrheit gelang. 2020 gelang der NLD dann erneut der Sieg. Ziel der Partei: die Macht des Militärs weiterhin einzugrenzen. Dann der Putsch. Seitdem das Militär im Februar 2021 seine unrechtmäßige Machtübernahme verkündigte, protestieren etliche Menschen auf den Straßen Myanmars.

