Death and Taxes? On choosing life with a Green New Deal

Anna Gyorgy, US-amerikanische Aktivistin und Gründerin unserer Mitgliedsgruppe “Women and Life on Earth”, arbeitet seit vielen Jahren zum Thema Ökologie und Frieden. In diesem aktuellen Artikel, den sie für eine lokale Zeitung in Massachusetts schrieb, plädiert sie für den “Green New Deal” – ein Konzept, das die amerikanischen Steuergelder statt in Militär und Krieg in nachhaltige Politik investieren will.wloe floral

It’s that time again. When taxes are due and we can again consider how they are used. Here’s a case for turning our national budget away from war, destruction and corporate enrichment towards reconstruction and reparations, under the umbrella concept of a Green New Deal.

The Green New Deal legislation, sponsored in the House of Representatives by the dynamic youngest member of congress, Alexandria Ocasio-Cortez (AOC) and in the Senate by our own Ed Markey, is gaining wide support – despite Republican jeers.

House Resolution 109: “Recognizing the duty of the Federal Government to create a Green New Deal,” calls for a new turn in our country. It does not include specific legislation at this point. Which is good, as it allows for broad discussion of the goals and means presented. It is worth taking the time to read the text of this bill, written in clear English, online at:

https://www.congress.gov/bill/116th-congress/house-resolution/109/text

It opens by mentioning two major reports issued last fall that detail current climate degradation and make clear that the window for stabilizing the planet’s climate enough to prevent massive and irreversible damage is closing. The resolution mentions that the US helped create the problem: through 2014 this country, with a world population of just 4 percent, has been responsible for 20 percent of greenhouse gas pollution.

Weiterlesen

Dr. Ali Aberkane über die friedliche Revolution in Algerien

AliAberkaneIFZDr. Ali Aberkane, Dozent an der Universität Algier, war am 27. März auf Einladung des Frauennetzwerks für Frieden e.V zu Gast im Internationales Frauenzentrum Bonn und sprach über die aktuelle Revolution in seinem Heimatland Algerien. Dabei ging er besonders auf die Rolle der Frauen ein- denn auffällig viele Frauen sind an der Revolution beteiligt! Das besondere an dieser Revolution sei außerdem, dass alle Bevölkerungsschichten auf der Straße sind, gewaltfrei und kreativ - das habe es in Algerien noch nicht gegeben! Ali begründet diese  friedliche Demonstrationen unter anderem mit der bedeutenden und aktiven Beteiligung der Frauen. 

Seit den ersten Demonstrationen im Februar 2019, demonstrieren und feiern Algerier überall in der Welt ihre neue friedliche Revolution. Sie protestieren vorbildlich gewaltfrei gegen Bouteflikas 5. Präsidentschaftskandidatur und für eine grundlegende Veränderung des bisherigen politischen Systems . Wie die Zukunft der Revolution aussieht, bleibt ungewiss; jeden Tag gibt es neue Entwicklungen. Es gebe derzeit noch keine Menschen, die Anführer*innen oder Sprachrohre der Revolution genannt werden können, so Ali. Doch Ali hätte vor wenigen Wochen noch nicht gedacht, dass er den Moment von einer solchen Revolution in seiner Heimat erleben würde. Das weckt in ihm und vielen anderen Bürger*innen eine Menge Hoffnung auf etwas Neues und Positives für die Zukunft.   

AliAlgerienDemonstrationWir freuen uns sehr, dass Ali, ein langjähriger Freund unserer Vorsitzenden, sich während seines Forschungsaufenthalts in Bonn Zeit für uns und all unsere Fragen genommen hat, und danken an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für die Erkenntnisse und Erfahrungen, die er mit uns geteilt hat! Wir wünschen ihm und Algerien nur das Beste für die Zukunft.

 Mehr Informationen über die Revolution Algeriens finden Sie unter:

https://www.welt.de/politik/ausland/article191193191/Algerien-Es-gibt-das-Risiko-dass-die-Islamisten-siegen.html

https://www.tagesschau.de/ausland/algerien-125.html

„GIRLS JUST WANNA HAVE FUNdamental rights“: Weltfrauentag im Frauenmuseum

Anlässlich deCorinna vom Freundeskreis Umoja mit Heide und Noemi im Frauenmuseums Internationalen Frauentags 2019 lud das Frauenmuseum Bonn zahlreiche lokale und internationale Vereine, Verbände und Institutionen sowie Gäste ein, um gemeinsam den Weltfrauentag zu feiern.  Zu Anfang begrüßten Marianne Pitzen, Direktorin des Frauenmuseums und Frau Rubarth mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters die vielen Gäste. Frauen von lokalen und internationalen Vereinen, Verbänden und Institutionen stellten sich mit ihren Informationsständen vor. Die Veranstaltung wurde musikalisch von der Bonnerin Cynthia Nickschas und ihrer Band begleitet. Außerdem diskutierten u.a. Bettina Metz vom Deutschen Komitee für UN Women und Andrea Rupp vom Deutschen Juristinnenbund mit  Gästen was an Gleichberechtigung bereits erreicht wurde, wo Rückschritte drohen und welche Zukunftsthemen kritisch beleuchtet werden müssen. Zudem wurde aus roten Schuhen eine lange Kette durch die Räume des Frauenmuseums gebildet um auf sexualisierte und häusliche Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Diese Rote-Schuh-Aktion war vom V-Day Bonn zusammen mit lokalen Frauengruppen organisiert worden. Ziel war es 147 Schuhpaare zu sammeln, weil im Jahr 2017 laut BKA-Statistik 147 Frauen in Deutschland von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet wurden. 

Zusammen mit dem Freundeskreis von Umoja, vertreten von Corinna, teilten wir uns einen Stand. Heide und Noemi, neue Praktikantin bei FNF, lernten zahlreiche starke Frauen kennen, die mit ihnen ihre persönliche Erfahrungen teilten und sich über politische und gesellschaftliche Themen austauschten.  Besonders schön war, dass viele Mädchen und Frauen nach der Demonstration abends zum Frauenmuseum kamen und von der Demo berichteten sowie ihre Plakate mit Sprüchen wie "GIRLS JUST WANNA HAVE FUNdamental rights" zeigten.Rebeca Fundamental Rights

Wir danken dem Frauenmuseum und allen Helfenden für die Organisation der Veranstaltung und freuen uns auf nächstes Jahr!


Jetzt unterstützen: Crowdfunding für "Momentum Nostrum" - ein Theaterstück für den Frieden

MomentumNostrumEinstimmig für den Frieden, mehrstimmig gegen den Krieg!

Unsere Realität ist ein Konstrukt! Aber wer oder was konstruiert Wirklichkeit? Sind es Machthaber und Sprache? Sind es Medien und gesellschaftliche Strukturen?
Mit „Momentum Nostrum“ widmet sich G.I.F.T. (German Italian French Theater) unter der Regie von Eugenia Fabrizi diesen Fragen und greift die Thematik von Krieg und Frieden auf. Das Schauspiel ist eine Kooperation mit dem Institut Français Bonn, Italienisches Kulturinstitut Köln, Cologne Game Lab und Fraunenetzwerk für Frieden e.V. Auf spielerische Weise wird dieses Stück einen sehr wichtigen Beitrag zum Thema Frieden geben. 

G.I.F.T. hat zusammen mit der Volksbank und vielen Kooperationpartner*innen (siehe Link unten) eine Spendenplattform gültig bis zum 06. Juni 2019 geschaffen, damit die Finanzierung der Entwicklung des Stückes und der Aufführung gesichert werden kann. Die Uraufführung findet am 17. Juni 2019  im Institut Français in Bonn statt. Weitere Vorstellungen sind am 18. Juni, am 11. und 12. September. Das FNF und G.I.FT. würden sich sehr freuen, wenn Sie dieses Projekt mit Ihrer Spende unterstützen.  Schon 5€ sind eine Hilfe für das Projekt, denn die Volksbank erhöht jeden Betrag um 5€ - 15€. 

Hier kommen Sie direkt zur Spendenplattform und den Testimonials der Kooperationspartner*innen.

Stellungnahme an die Bundesregierung zur geplanten neuen Resolution zu "Frauen, Frieden und Sicherheit"

Stellungnahme+++ UPDATE April 2019: Sogar der Guardian hat unsere Stellungnahme in einem Artikel zur geplanten neuen Resolution erwähnt! Hier geht es zum Artikel (auf Englisch) +++

Als nicht-ständiges Mitglied im VN-Sicherheitsrat wird Deutschland in den Jahren 2019 - 2020 internationale Sicherheitspolitik mitgestalten. In diesem Rahmen hat die Bundesregierung die Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“ zu einem ihrer Arbeitsschwerpunkte erklärt. Der deutsche Vorsitz im VN-Sicherheitsrat im April 2019 soll im Zeichen des Kampfes gegen sexualisierte Gewalt in Konflikten stehen. So plant die Bundesregierung unter anderem eine weitere Resolution in das VN-Gremium einzubringen, um nach eigener Aussage „normative Lücken“ zu schließen und so vor allem Frauen und Mädchen besser vor Gewalt zu schützen. Eine weitere Resolution droht aber die bestehende Agenda "Frauen, Frieden und Sicherheit" und bereits erreichte Erfolge zu schwächen. Daher initiierte die Heinrich Böll Stiftung zusammen mit Vereinen und Institutionen wie dem Nationalen Kommittee Deutschland UN Women und dem Frauennetzwerk für Frieden eine Stellungnahme gegen die geplante Resolution. Das FNF begrüßt insbesondere die Betonung der Notwendigkeit  und Bedeutsamkeit von Frauen in Friedensprozessen in der Stellungnahme.

Die Stellungnahme finden Sie hier.

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn