Herzliche Einladung: Di, 10.02.2026, Bonn: Kraniche auffädeln für Hiroshima

Kraniche auffädelnIm letzten Jahr erreichten uns Zehntausende Origami-Kraniche, die zur Erinnerung an die US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki von vielen Menschen gefaltet wurden. Wir möchten diese Kraniche auf die Reise nach Japan schicken. Damit die besonderen Friedenssymbole in Hiroshima ausgestellt werden können, müssen sie nun noch auf lange Schnüre aufgefädelt werden.

Für Dienstag, den 10. Februar 2026, laden deshalb das Frauennetzwerk für Frieden und das Netzwerk Friedenskooperative herzlich zum gemeinsamen Auffädeln der eingesendeten, losen Papierkraniche ins Büro des Netzwerk Friedenskooperative ein! Die aufgefädelten Kraniche werden dann im Sommer 2026 nach Hiroshima geschickt – als Zeichen für Frieden und Hoffnung.

Bei Keksen und Tee wollen wir in gemütlicher Atmosphäre zusammenkommen und gemeinsam basteln. Macht mit und helft uns, die Kraniche auf die Reise vorzubereiten!

Auch wer nur kurz Zeit hat, ist herzlich willkommen – jede helfende Hand zählt!

Wann? Dienstag, 10.02.2026, von 17:00 bis 20:00 Uhr

Wo? Büro des Netzwerk Friedenskooperative, Mackestr. 30, 53119 Bonn

Wir freuen uns auf einen schönen, friedlichen Abend mit euch!

Für eine bessere Planung wird um eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Weitere Infos zur Aktion „Sadakos Kraniche“: www.sadakos-kraniche.de 

Fr, 23.01.2026, Bonn: Mahnwache für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina

Friedenstaube swDie humanitäre Situation in Gaza ist weiterhin dramatisch, Kälte und Regen/ Schnee setzen den Menschen zu, die nach wie vor in Zelten leben.  Und sie wird sich weiter verschlechtern durch den angekündigten Entzug von Lizenzen durch die israelische Regierung für 37 renommierte Hilfsorganisationen, die in Gaza medizinisch und humanitär tätig sind.  Dagegen wurde auch seitens vieler EU-Regierungen protestiert,  die Bundesregierung hat sich nicht am Protest beteiligt. 

Hintergründe zum Entzug der Lizenzen finden sich hier: https://www.medico.de/presse/2025/israel-entzieht-37-deutschen-internationalen-hilfsorganisationen-die-registrierung

Insgesamt ist die Situation äußerst fragil,  der Waffenstillstand wird immer wieder von israelischer Seite gebrochen, mehrere hundert palästinensische Menschen sind seit Verkündung der Waffenruhe getötet worden. Die Hamas versucht wieder, sich zu etablieren.

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Zum Internationalen Tag der Bildung: Solidarität mit den Frauen und Mädchen in Afghanistan

Muzhda Tag der Bildung Afghanistan 2026Heute ist der Internationale Tag der Bildung. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Bedeutung von Bildung für Frieden und Entwicklung zu betonen. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Doch viel zu vielen Menschen wird es verwehrt. Bei unserer Mitgliederversammlung im November hat unser Mitglied Muzhda einen berührenden Input über die Situation in ihrem Heimatland Afghanistan gegeben. Heute denken wir deshalb besonders an die afghanischen Frauen und Mädchen:

Am Internationalen Tag der Bildung verurteilen wir die systematische Unterdrückung von Frauen und Mädchen in Afghanistan. Seit über fünf Jahren wird ihnen ihr fundamentales Recht auf Bildung, Selbstbestimmung und Teilhabe gewaltsam entzogen. Dieses Verbrechen darf weder normalisiert noch ignoriert werden.

Bildung ist ein unveräußerliches Menschenrecht, ihre Verweigerung ist ein Akt struktureller Gewalt. Die internationale Gemeinschaft muss endlich über bloße Erklärungen hinausgehen und wirksamen politischen, diplomatischen und rechtlichen Druck ausüben.

Solidarität darf nicht symbolisch bleiben. Wir stehen an der Seite der afghanischen Frauen und fordern Gerechtigkeit, Freiheit und uneingeschränkten Zugang zu Bildung jetzt. 

Liebe Muzhda, vielen Dank für die Initiative und dafür, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast!

Friedenszitat Dezember 2025

Friedenszitat Dezember 2025"Und das müssen wir tun (…) gegen Unrecht aufstehen, gegen Krieg unsere Stimme erheben und uns schützend vor ausgegrenzte Menschen stellen." - von Ruth Weiss, Schriftstellerin, Aktivistin, Ehrenmitglied im FNF (1924-2025)

Ruth Weiss hat uns in diesem Jahr verlassen. Ihre Worte werden uns ins neue Jahr begleiten. 

Danke, dass wir Sie kennenlernen durften, liebe Ruth! Danke für alles, was Sie für unsere Welt getan haben. 

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn