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  • ‚Friends of Bertha‘ feiern den 175. Geburtstag von Bertha von Suttner in Den Haag - vom 08.06. - 10.06.18

Zur Pressemitteilung der Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig"

FriedensfähigSharepicInstagramAnlässlich der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, hat die Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" eine Pressemitteilung veröffentlicht. Das FNF ist Gründungsmitglied der Kampagne. Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung: 

 

Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ begrüßt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren. Nach Einschätzung des Bündnisses bietet sich jetzt die Chance für neue Fortschritte in der Rüstungskontrolle. Die Bundesregierung müsse diese nutzen.

Die Pläne zur Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Deutschland waren vor rund zwei Jahren bekannt geworden und hatten bundesweit Proteste ausgelöst. Mit seiner Ankündigung, einen Teil der US-Truppen aus Deutschland abzuziehen, hat Trump nun am vergangenen Wochenende auch die Stationierung der Waffen in Deutschland abgesagt.

Bestärkt durch diese Entwicklung ruft die Kampagne für den 30. Mai 2026 gemeinsam mit einem breiten Bündnis zu Protesten unter dem Motto „Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!“ in Wiesbaden und Grafenwöhr auf, um Druck für neue Abrüstungsinitiativen zu machen.

 

Die volle Pressemitteilung findet ihr unter anderem hier

Nachruf: Wir trauern um Inge Heyl

Foto Inge HeylWir trauern um unsere langjährige Vorstandsfrau und liebe Freundin Inge Heyl. Am 10.4. 2026 verstarb sie in Berlin im Alter von 98 Jahren.

Als junges Mädchen erlebte Inge Heyl die Kriegs- und Nachkriegszeit und war Zeit ihres Lebens eine engagierte Kämpferin für Demokratie und Frauenrechte. Sie hatte das große Glück, während des Studiums in die USA eingeladen zu werden, um dort zu lernen, wie Demokratie funktioniert. Es war dies vor allem ein Anliegen US-amerikanischer Frauenverbände, die deutschen Frauen im Nachkriegsdeutschland für den Demokratieaufbau stark zu machen.

Den Beruf der Lehrerin konnte sie nach der Eheschließung nicht mehr ausüben, denn das war seitens der deutschen Gesetzgebung und der Mehrheitsgesellschaft unvereinbar. Die gut ausgebildete Mutter von drei Kindern wurde aber genau das, was die US-amerikanischen Frauen sich vorgestellt hatten: eine tatkräftige Akteurin aus der Zivilgesellschaft beim Aufbau der Demokratie sowie der Chancengleicheit und Gleichstellung der Geschlechter in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945. Auf nationaler Ebene war der Deutsche Frauenring e.V. mit seinen starken Ortsgruppen ihr Aktionsfeld, z. B. im Ortsring Leverkusen, auf internationaler Ebene die International Alliance of Women (IAW) mit Zugängen zu den internationalen Gremien einschließlich der Vereinten Nationen. Mehrere Jahre war sie deren Vize-Präsidentin.

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FNF unterstützt Rede von ICAN Europe bei der 11. Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags von Atomwaffen

Ican Partner White on Blue2xZur 11. Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags von Atomwaffen (NPT) hat ICAN Europe eine Stellungnahme verfasst und im Namen aller ICAN-Partnerorganisationen, zu welchen auch das FNF gehört, vorgetragen. 

ICAN Europe äußert in der Rede Bedenken über die aktuelle Interpretation und Umsetzung des NPT. Die Aktivist*innen kreiden an, dass aktuell alle nuklearen Staaten dabei sind, gegensätzlich zu den Bedingungen des Vertrages zu handeln und so den NPT zu destabilisieren. Dazu tragen gerade auch nuklearfreie Staaten in Europa bei, indem sie mit Frankreich an einer Nuklearwaffen-Kooperation arbeiten und damit nukleare Allianzen normalisieren.  In diesem Kontext hat ICAN Europe mit "How can these states claim to defend the NPT while supporting policies that go against its spirit - and may even violate it in the future?" die richtigen Worte gefunden, um das Entsetzen über diese Entwicklung auszudrücken.

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Sadakos Kraniche mit dabei am Japan-Tag in Düsseldorf - helfende Hände gesucht

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Wir sind dabei! Am Samstag, den 23.05.2026, fahren wir zusammen mit einer Gruppe Engagierter aus verschiedenen Friedensorganisationen nach Düsseldorf zum Japan-Tag, wo wir gemeinsam einen Infostand zu Sadakos Kranichen betreuen werden.

Sadakos Kraniche ist eine Aktion vom "Bündnis für eine atomwaffenfreie Welt". Zum Jahrestag des Atombombenabwurfes auf die japanische Stadt Hiroshima und den Todestag Sadako Sasakis werden alljährlich Origami-Kraniche in die japanische Stadt geschickt. Diese Aktion fungiert als Protest gegen die immer noch bestehende Gefahr durch Atomwaffen und für eine Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags, welcher auch von Deutschland noch nicht unterzeichnet worden ist.

Um in Düsseldorf ein starkes Zeichen für den Frieden zu setzen zu können, suchen wir noch nach helfenden Händen. Unterstützen kannst du uns hierbei, indem du den Besucher:innen beim Falten der Kraniche hilfst (keine Vorkenntnisse nötig) oder Infomaterial verteilst und mit Interessierten ins Gespräch kommst.

Hast du Lust dabei zu sein? Dann melde dich einfach kurz bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., weitere Infos findest du unter "Termine".

Friedenszitat April 2026

Friedenszitat April 2026„When men are dropping bombs, women are walking for peace.“

Ende März organisierten palästinensische und israelische Frauen der Schwesternorganisationen Women of the Sun und Women Wage Peace einen Barfußmarsch in Rom. Einer ihrer Slogans: "Wenn Männer Bomben abwerfen, marschieren Frauen für den Frieden." Mit der Initiative „The Mothers‘ Call“ stellen die Frauen eine zentrale Botschaft in den Raum: Kein Kind sollte groß werden, um getötet zu werden. Kein Kind sollte erzogen werden, um zu töten. Weltweit solidarisierten sich Frauengruppen und organisierten vor Ort eigene Barfußmärsche; in Deutschland etwa in Köln.

Ihre Botschaft erreichte in Rom nicht nur Papst Leo, der sich mit den Frauen traf, sondern auch weltweite Presseresonanz: So berichteten etwa Reuters, SkyNews, Al Jazeera und The Guardian.

Listen to The Mothers‘ Call! No child should be raised to kill or be killed!

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn