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  • Vortrag "Frauenstimmen für den Frieden" – 100 Jahre FrauenFriedensgeschichte

Die Bonner Friedenstage 2026 stehen vor der Tür!

Flyer BFT 2026 CoverDie Veranstaltungsreihe rund um den Antikriegstag und den internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen findet auch in diesem Jahr wieder statt! Vom 31. August bis zum 9. Oktober 2026 setzen sich interessierte Teilnehmer*innen in unterschiedlichen Veranstaltungen mit aktuellen Themen rund um Krieg, Frieden und sozialer Gerechtigkeit auseinander; von Kinovorführungen, zu Lesungen, Vorträgen, Ausstellungen und mehr. Dabei werden unter anderem Diskussionen um den Wehrdienst, die Nutzung von KI im Militär und die Auswirkungen der israelischen Besatzung in palästinensischen Gebieten thematisiert. 

Auch 2026 beteiligt sich das Frauennetzwerk für Frieden wieder an den Bonner Friedenstagen. Mit drei Veranstaltungen sind wir dieses Jahr dabei: 

  • Führung über den Friedensweg Bonn, Sonntag, 20.September 2026, 14:00 Uhr,  Startpunkt Bonn/Beuel, Enpunkt Hofgarten 
  • Premiere des Films: „Friedensweg Bonn“, Dienstag, 29.September um 18:30 Uhr, Haus Mondial
  • 19. Bonner Friedenslauf, Freitag, 10. Oktober, 09:00 - 13:00 Uhr, Treffpunkt: Poppelsdorfer Allee „Pro Peace Infostand“

Alle Interessierten sind herzlich willkommen teilzunehmen, alle Informationen zu Terminen, Anmeldung, etc. sind hier zu finden: https://pzkb.de/bonner-friedenstage/

Friedenszitat Juli 2026

Friedenszitat Juli 2026"We are shocked, in tears and fucking angry! But we are not in fear and we will stand together!" - Protestschild bei der Trauer-Kundgebung nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin am 25. Juli 2026 (gesehen bei @santiago_rodriguez_photography).

Am 25. Juli verübte ein religiöser Extremist einen Anschlag auf den CSD in Berlin. Er fuhr mit einem Auto in die Demonstration, tötete dabei eine Frau und verletzte etliche andere. In den folgenden Tagen versammelten sich bundesweit Menschen aus der queeren Community und Allies, um ihre Trauer, ihre Wut, ihre Ängste und ihre Entschlossenheit, sich nicht zu verstecken und sich nicht spalten zu lassen, nach außen zu tragen. 

Parallel brandeten unmittelbar Debatten auf, die die libanesische Familiengeschichte des in Deutschland aufgewachsenen Täters und seine islamistisch-extremistische Motivation zum Anlass nahmen, Menschen muslimischen Glaubens, Geflüchtete und arabisch gelesene Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Dies oftmals von Politiker*innen und Parteien, die in der jüngsten Vergangenheit queere Sichtbarkeit in Deutschland erschwert, bei Angriffen auf queeres Leben aus anderen extremistischen Lagern geschwiegen, queeren spaces die Förderung entzogen oder Präventionsprogramme gegen religiösen oder rechten Extremismus gecancelt haben. Gleichzeitig wurden auch Stimmen laut, die die realen Gefahren, die religiöser und anderer politischer Extremismus für queere Menschen bedeuten, klar benannten und einordneten.

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Eine Hommage für Traude Rebmann (1939-2026)

Traude 1998Traude Rebmann war eine begnadete Ausbilderin und Trainerin des Mediationsverfahrens, der Vermittlung in gewaltfreier Konfliktlösung. Schon 1987 machte sie selbst die Ausbildung an der University of Oregon, USA, und brachte dann das Konzept und die "Technik", das Knowhow des Verfahrens der Mediation nach Deutschland und Europa. Im Auftrag verschiedener Friedensorganisationen, z. B. "Eirene" oder dem "Bund für Soziale Verteidigung" unterstützte sie den Friedensprozess in Nordirland und später von Friedensgruppen während des Jugoslawienkrieges , z. B. In Zagreb, Osijek, Belgrad, Pancevo. Als eine der Pionierinnen der Mediation in Deutschland war sie 1992 auch Gründungsmitglied des Bundesverbands Mediation. In vielen Schulen in NRW werden sogar seit vielen Jahren auch Schüler und Schülerinnen im sogenannten Streitschlichtungsprogramm ausgebildet,  so dass sie anschließend die Mediation für ihre peer group anbieten können  (peer mediation.)

Nun ist Traude Rebmann im Juli 2026 nach langer Krankheit eines friedvollen Todes gestorben. Sie wurde fast 87 Jahre alt.

Ich hatte das große Glück, sie als Trainerin und zugewandte Ausbildungsbegleiterin zusammen mit Christoph Besemer und Mechthild Eisfeld im Jahr 2000 in Königsfeld /Taunus kennen zu lernen, als ich dort die Mediation erlernen wollte. Traude wurde unmittelbar darauf Mitglied im Frauennetzwerk für Frieden e. V.  und bot uns an, kostenlose Seminare zu geben zu Themen, die sowohl für die einzelnen Mitglieder als auch für die Friedensorganisation wichtig waren. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der "Zirkel der Versöhnung"  aus dem Seminar "Über den eigenen Schatten springen". Auch für das vom FNF gegründete "Deutsch-Tschechische Forum der Frauen" interessierte sie sich sehr. Das Mitmenschliche und das Zivilgesellschaftliche waren im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit.  Menschen, die durch Kriege, globale wirtschaftliche Ungerechtigkeit oder anderes Leid verletzt waren, fanden ihre praktische Unterstützung.

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23.07.-10.08.2026: Sommerpause in der FNF-Geschäftsstelle

FNF Sommerpause 2026Das FNF verabschiedet sich in die Sommerpause! In der Zeit vom 23.07.-10.08.2026 ist die Bonner Geschäftsstelle nicht zu erreichen. Eure Emails und Anrufe werden ab dem 11.08.2026 wieder beantwortet. 

Wir wünschen euch allen einen möglichst friedlichen, nicht zu heißen Sommer und gute Erholung!

 

Queere Jugendliche brauchen unsere Solidarität: FNF unterzeichnet Offenen Brief für den Erhalt des Jugendnetzwerks Lambda 🌈

Lambda Bild WebsiteDas Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat die gesamte Förderung für das Jugendnetzwerk Lambda e.V. zum Jahresende gestrichen! Seit 1990 ist Lambda eine Stimme für queere junge Menschen in Deutschland, vor allem in den ländlichen Räumen. Jetzt droht diese wichtige Plattform zu verschwinden. Diese Entscheidung trifft nicht nur Lambda, sondern sendet ein alamierendes Signal. "Sie sagt queeren jungen Menschen: Eure Räume sind nicht verlässlich abgesichert." 

Wir setzen uns aktiv für die Rechte von marginalisierten Gruppen ein. Der Erhalt von Lambda ist uns ein wichtiges Anliegen, denn, anders als die Bundesministerin Karin Prien gerade signalisiert, verdienen die Stimmen junger queerer Menschen Gehör und Schutz. Wir haben den Offenen Brief an Karin Prien gegen die Streichung der Förderung unterzeichnet und rufen alle unsere Mitglieder und Unterstützer*innen auf, sich ebenfalls für queere Rechte zu engagieren.

Was könnt ihr tun?

  • Pat*in werden
  • Mitglied bei Lambda werden
  • Politiker*innen schreiben
  • Für Lambda Spenden

Mehr Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten findet ihr auf der Instagram-Seite von Lambda:https://www.instagram.com/lambda.bund/. Generelle Informationen zum Verein Lambda gibt es hier: https://lambda-online.de/. Hier gehts zum offenen Brief: https://lambdaspace.de/lambda-retten/#brief. Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen für die Rechte und Sichtbarkeit queerer junger Menschen setzen!

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn