Fr, 29.05.2026, Bonn: Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina"

Friedenstaube swDas FNF unterstützt die im monatlichen Rhythmus stattfindende Mahnwache "Für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina":

Die nächste Mahnwache findet am Freitag, dem 29.05.2026, von 17:00 - 18:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Bonn statt.

Ziel der Mahnwachen ist auch, das Friedensengagement in Israel und Palästina sichtbar zu machen, etwa von der Organisation "Combatants for Peace", die auch in diesem Jahr gemeinsame Gedenkveranstaltungen durchgeführt hat. Hier die Videoaufzeichnungen:

21st Israeli - Palestinian Joint Memorial Ceremony: https://www.youtube.com/watch?v=F4eLpRCCYaE

Joint Nakba Day Ceremony:    https://www.youtube.com/live/KMmmK6nC444

Die Mahnwache wird von folgenden Organisationen unterstützt: Partnerschaftsverein Bonn – Ramallah e.V.,  COLPAZ/Frieden für Kolumbien, Friedensforum Bonn, Attac Bonn, Netzwerk Friedenskooperative, internationales frauenzentrum bonn e.V., Informationsstelle Südliches Afrika e.V., pax christi Bonn, Weltladen Bonn e.V., Frauennetzwerk für Frieden e.V., Zen Peacemaker Orden

Sadakos Kraniche am Japan-Tag 2026 in Düsseldorf

Bild Japan Tag 2026 3Wir waren dabei! Am Samstag, dem 23. Mai 2026, haben wir uns zusammen mit ICAN Deutschland, dem Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben auf den Weg nach Düsseldorf zum Japan-Tag gemacht. Dort haben wir an einem gemeinsamen Stand mit den Besucher:innen Sadakos Geschichte geteilt, wie man Origami-Kraniche faltet und warum nukleare Abrüstung wichtig ist.

Sadako Sasaki war eine Überlebende des Atombombenabwurfs über Hiroshima, zu diesem Zeitpunkt war sie nicht einmal zwei Jahre alt. Im Alter von elf Jahren wurde als Folge der radioaktiven Strahlung jedoch Blutkrebs bei ihr festgestellt. Sie begann Origami-Kraniche zu falten, da sie von der Legende hörte, dass man tausend Kraniche falten müsse, um einen Wunsch von den Göttern erfüllt zu bekommen. Sadako starb am 25. Oktober 1955 im Alter von 12 Jahren, der Origami-Kranich wurde international zum Symbol gegen Atomwaffen. Jährlich werden im Gedenken an Sadako und als Protest gegen Atomwaffen nun Millionen von Origami-Kranichen nach Hiroshima geschickt und dort ausgestellt.

Vielen Dank an alle Interessierten, die dabei waren!

Gemeinsame Pressemitteilung der Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig": US-Mittelstreckenwaffen kommen nicht nach Deutschland

FriedensfähigSharepicInstagramAnlässlich der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, hat die Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" eine Pressemitteilung veröffentlicht. Das FNF ist Gründungsmitglied der Kampagne. Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung: 

"Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ begrüßt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren. Nach Einschätzung des Bündnisses bietet sich jetzt die Chance für neue Fortschritte in der Rüstungskontrolle. Die Bundesregierung müsse diese nutzen.

Die Pläne zur Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Deutschland waren vor rund zwei Jahren bekannt geworden und hatten bundesweit Proteste ausgelöst. Mit seiner Ankündigung, einen Teil der US-Truppen aus Deutschland abzuziehen, hat Trump nun am vergangenen Wochenende auch die Stationierung der Waffen in Deutschland abgesagt.

Bestärkt durch diese Entwicklung ruft die Kampagne für den 30. Mai 2026 gemeinsam mit einem breiten Bündnis zu Protesten unter dem Motto „Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!“ in Wiesbaden und Grafenwöhr auf, um Druck für neue Abrüstungsinitiativen zu machen."

Die Pressemitteilung in vollem Wortlaut findet ihr hier

Neue Publikation veröffentlicht: Unser Zine "Visionen für den Frieden: Entmilitarisierte und feministische Zukünfte denken"

Heute, am Internationalen Frauentag für Frieden und Abrüstung, freuen wir uns besonders, mit euch die Veröffentlichung unserer neuesten Publikation zu teilen: unseres Zine "Visionen für den Frieden: Entmilitarisierte und feministische Zukünfte denken"

Seit August letzten Jahres hat eine Projektgruppe bestehend aus mehreren Vorstandsfrauen, unserer Geschäftsführerin und unseren Praktikant*innen gemeinsam an der Broschüre gearbeitet. Nach vielen Gesprächen, Ideen, Texten und Gestaltungsstunden sind wir nun sehr glücklich, euch das fertige Ergebnis vorstellen zu können!

Wenn man - wie wir und viele von euch - ständig gegen so vieles ankämpfen muss: gegen Patriarchat und Militarismus, gegen Aufrüstung und Wehrpflicht, gegen Rechtsextremismus und Rassismus, gegen soziale Ungerechtigkeit und das Auseinanderdriften der Gesellschaft, dann ist es immer wieder auch wichtig, sich daran zu erinnern, wofür wir eigentlich kämpfen

In dem Zine haben wir deshalb Visionen feministischer und entmilitarisierter Zukünfte entworfen: Es geht um nukleare Abrüstung und eine Welt ohne Atomwaffen, um Klimagerechtigkeit auf einem Planeten im Gleichgewicht, um eine Welt ohne Militär, in der zivile Konfliktbearbeitung den Umgang mit Konflikten prägt, und um die Vision von Frieden in einer gewaltfreien Gesellschaft. Und darum, wie wir dorthin kommen könnten. 

Wir sind sehr gespannt, ob diese Visionen auch euch zum Nachdenken anregen und inspirieren! 

Auf unserer Website könnt ihr das Zine jetzt hier als PDF kostenlos herunterladen. Wenn ihr lieber ein gedrucktes Exemplar möchtet, schreibt uns gerne eine Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und wir schicken euch eines zu (Spendenempfehlung: 2 Euro). Außerdem werden wir bei unserer Jubiläumsfeier am 27. Juni in Bonn die frisch gedruckten Exemplare auslegen.

Weiterlesen

Nachruf: Wir trauern um Inge Heyl

Foto Inge HeylWir trauern um unsere langjährige Vorstandsfrau und liebe Freundin Inge Heyl. Am 10.4. 2026 verstarb sie in Berlin im Alter von 98 Jahren.

Als junges Mädchen erlebte Inge Heyl die Kriegs- und Nachkriegszeit und war Zeit ihres Lebens eine engagierte Kämpferin für Demokratie und Frauenrechte. Sie hatte das große Glück, während des Studiums in die USA eingeladen zu werden, um dort zu lernen, wie Demokratie funktioniert. Es war dies vor allem ein Anliegen US-amerikanischer Frauenverbände, die deutschen Frauen im Nachkriegsdeutschland für den Demokratieaufbau stark zu machen.

Den Beruf der Lehrerin konnte sie nach der Eheschließung nicht mehr ausüben, denn das war seitens der deutschen Gesetzgebung und der Mehrheitsgesellschaft unvereinbar. Die gut ausgebildete Mutter von drei Kindern wurde aber genau das, was die US-amerikanischen Frauen sich vorgestellt hatten: eine tatkräftige Akteurin aus der Zivilgesellschaft beim Aufbau der Demokratie sowie der Chancengleicheit und Gleichstellung der Geschlechter in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945. Auf nationaler Ebene war der Deutsche Frauenring e.V. mit seinen starken Ortsgruppen ihr Aktionsfeld, z. B. im Ortsring Leverkusen, auf internationaler Ebene die International Alliance of Women (IAW) mit Zugängen zu den internationalen Gremien einschließlich der Vereinten Nationen. Mehrere Jahre war sie deren Vize-Präsidentin. Für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement, das auch Frauen- und Mädchenprojekte in Burkina Faso umfasste, erhielt Inge Heyl das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Weiterlesen

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn