Herzliche Einladung: "Auf ihren Schultern - Fundamente feministischer Friedensarbeit" - Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V. am Samstag, 21.11.2026, in Bonn

FNF Jubiläum share pic neuWir feiern 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V.!
Herzliche Einladung zur Jubiläumsfeier am Samstag, dem 21.11.2026, in Bonn

Seit nunmehr 30 Jahren setzen wir uns als Frauennetzwerk für Frieden e.V. für Frieden, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit ein – und dieses Jubiläum möchten wir gemeinsam mit euch feiern! Unter dem Titel „Auf ihren Schultern – Fundamente feministischer Friedensarbeit“ möchten wir einen Raum schaffen für Erinnerungen, Austausch und gemeinsames Weiterdenken. Denn dieser Meilenstein ist für uns mehr als nur ein Rückblick: Er ist ein politischer Moment in einer Zeit, in der Feminismus, Friedensarbeit und Demokratie zunehmend unter Druck geraten. Wo antifeministische Kräfte stärker werden und militaristische Machtlogiken sich mehr und mehr durchsetzen, geraten auch demokratische Errungenschaften ins Wanken.

Doch schon immer haben sich Frauen zusammengeschlossen und sich dem entgegengestellt!

Die Schultern, auf denen wir stehen, die Schultern von Generationen von FriedensFrauen und feministischen Aktivist*innen, sollen deshalb bei unserer Jubiläumsfeier im Zentrum stehen. Wir werfen einen Blick in die Geschichte des FNF und der FrauenFriedensbewegung in Deutschland, erfahren mehr über das Friedensengagement von Frauengruppen in Lateinamerika und diskutieren die Herausforderungen feministischer Friedensarbeit gestern, heute und morgen.

Freut euch auf inspirierende Beiträge, politische Impulse und viel Raum für Austausch und Vernetzung bei Buffet und Musik!

Was? Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauennetzwerk für Frieden e. V.:  „Auf ihren Schultern – Fundamente feministischer Friedensarbeit“ 

Wann? Samstag, 21.11.2026, von 14:00 bis 21:00 Uhr 

Wo? Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10, 53111 Bonn

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Aber auch spontane Gäste sind uns herzlich willkommen.

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns jedoch sehr über eine Spende zu unserem Jubiläum.

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FNF unterschreibt internationales Statement zur Einbindung jüngererer Generationen in Abrüstungsdebatten

Statement Youth Disararmament 2026Am 15. Oktober 2026 wurde bei der Sitzung des UN-Abrüstungsausschusses ein Statement der Pace University vorgebracht. Darin wurde die Bedeutung der jüngeren Generationen in Abrüstungsdiskursen hervorgehoben und aufgerufen, marginalisierte Gruppen in diese einzubeziehen. “Disarmament Education” sei gerade jetzt angesichts vielfältiger humanitärer Krisen wichtig, da sie eine Kultur des Friedens fördere. Das Statement wurde von 52 zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit unterschrieben, darunter auch das FNF.

Im Statement heißt es unter anderem:

“(...) we desperately need credible information, critical consciousness, moral and ethical reasoning and public engagement to build a more peaceful world. (...) There are significant barriers to accessing disarmament education, with participation constrained by intersecting forms of marginalization along lines of disability, gender, sexuality, race, class, caste, national origin and Indigeneity.”


Das Statement in voller Länge (auf Englisch) findet ihr hier.

FNF unterzeichnet zivilgesellschaftliches Statement zu Intersektionalität in Abrüstungsdebatten

Gender Statement 2026Gemeinsam mit 54 anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen hat das FNF ein Statement der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF) unterschrieben, welches in der UN-Ausschuss-Sitzung für Abrüstung und Internationale Sicherheit am 15.10.2026 vorgetragen wurde. Darin wurde auf den fehlenden Fokus auf Diversität in Abrüstungsdiskussionen verwiesen. Insbesondere betroffen von Militarismus und neuen Waffentechnologien seien nach wie vor marginalisierte Gruppen, unter anderem indigene Völker oder Menschen im Globalen Süden. People of Color, Frauen, Transpersonen oder Menschen mit Behinderung seien hierbei durch ihre Mehrfachdiskriminierung weiteren Bedrohungen ausgesetzt .

Aufgerufen wurde deshalb, intersektionale Perspektiven verstärkt in Abrüstungsdebatten einzubeziehen:

“It is only through the dismantling of oppressive power structures, including the patriarchy, that we are able to take meaningful action towards peace.”

Das vollständige Statement findet ihr hier.

FNF unterzeichnet internationales Statement gegen die Verwendung von bewaffneten Drohnen

Armed drones statement 2026An der Seite von 85 zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit hat das FNF ein Statement gegen die Verwendung von bewaffneten Drohnen unterzeichnet. Das Statement wurde am 15.10.2026 von Caitlin Travers (Article 36) in der UN-Ausschuss-Sitzung für Abrüstung und Internationale Sicherheit vorgetragen. Es verweist auf neueste Entwicklungen im Einsatz von bewaffneten Drohnen und ihre zunehmende Gefahr für die zivile Bevölkerung. Initiiert wurde das Statement von der Organisation Article 36, einer britischen Nichtregierungsorganisation, die sich für die Wahrung internationalen Rechts und den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten einsetzt. Die Forderungen, sich klar gegen den Einsatz von Drohnen für außergerichtliche Tötungen zu positionieren und dessen Bedrohung für humanitäre Hilfe anzuerkennen sowie die Terrorisierung von Zivilisten verurteilen, richten sich direkt an die Mitgliedstaaten der UN. 

Im Statement heißt es unter anderem:

“Drones came to the fore as tools of extrajudicial killing, but they also now bring widespread explosive force to populated areas. They are at the forefront of lethal autonomy and they feed (and operate under) the databases and algorithms of AI in the military domain. Their dual-use components, software and improvisation challenge export controls, whilst uncertainty of attribution undermines peace and security, and sustains impunity.”

Das veröffentlichte Statement in voller Länge findet ihr hier.

FNF unterzeichnet internationale Stellungnahme zur Humanitären Abrüstung

Humanitarian Disarmament statement 2026
Am 15.10.2026 wurde im UN-Auschuss für Abrüstung und internationale Sicherheit ein Statement vorgetragen angesichts zunehmender Verstöße einiger Staaten gegen Vereinbarungen und Kürzungen der finanziellen Mittel für humanitärer Akteur*innen. Das Statement wurde von Human Rights Watch initiiert und von 81 Organisationen weltweit unterzeichnet, darunter auch das FNF.

Die Forderungen lauten wie folgt:

  • Maintain a humanitarian focus in the process of disarmament;
  • Defend the norms of humanitarian disarmament (...);
  • Demonstrate the political will and creativity to pursue the bold moves that has long made humanitarian disarmament effective;
  • Highlight humanitarian disarmament’s wide-ranging achievements to demonstrate the effectiveness of international law;
  • Invest financial, human, and other resources in this work; and
  • Pursue humanitarian disarmament efforts in partnerships, (...) international organizations, and civil society and ensuring that affected communities are included at every stage of the decision-making process.

Das vollständige Statement findet ihr hier.

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn