March 8 — The Representation of Struggle

Muzhda IFT 2026Ein Beitrag von FNF-Mitglied Muzhda Ahmadi zum heutigen Internationalen Frauentag.

March 8, the day they named “Women’s Day,” but to me it is like a flower placed on cold soil; a flower meant to calm consciences, not to heal wounds. A day when smiles are formal and messages are filled with beautiful words, yet behind those same words stand years of silence and suffering.

They say this day is a legacy of struggle; a day recorded in the calendars of the world under the name of the United Nations so that the voices of women may be heard. But what is the benefit when many voices still break in their throats? When justice grows tall only in slogans but remains short in real life?

For me, March 8 is like a candle in the wind; it is lit, they take photos, they applaud, they symbolize the struggle, and then they extinguish it until next year. As if dust has been thrown into women’s eyes so their tears are seen less. As if instead of rights, condolences have been given; a short condolence for a long suffering.

There are women who even on this day work, fear, endure, and remain silent. Hands that are cracked, hearts that are broken, dreams that have been buried halfway along the path. For them, March 8 is neither a celebration nor an honor; it is only a reminder of a wound that has not yet healed and reopens every year.

If a day comes when being a woman no longer means struggle, when safety and respect do not need an occasion, perhaps then this date will find meaning. Until then, this day for me is only a name on paper; a glittering name on a cracked wall, not a light in life.

Wir danken Muzhda für diese nachdenklich stimmenden Worte.

Herzliche Einladung: Di, 10.03.2026 in Bonn - Markt der Möglichkeiten zum Internationalen Frauentag

Internationaler Frauentag in BonnZum Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März veranstaltet die Stadt Bonn am Dienstag, dem 10. März 2026, einen Markt der Möglichkeiten sowie spannende Workshops und Vorträge. Stattfinden wird die Veranstaltung von 11 bis 17 Uhr in der Internationalen Begegnungsstätte in der Ollenhauerstraße 1.

Über 20 Stände von Bonner Organisationen, Vereinen und Beratungsstellen werden vor Ort sein, um sich mit Besuchenden aktiv auszutauschen, darunter auch das FNF.

Um 13 Uhr wird Bürgermeisterin Dr. Ursula Sautter die Teilnehmenden begrüßen und einen Rundgang an den Ständen machen. Im Rahmen der Veranstaltung soll sich über wichtige Themen ausgetauscht, über Angebote informiert, und gefeiert werden. Es werden viele Akteur*innen präsent sein, die sich für Frauenrechte und mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft und hier in Bonn einzusetzen.

Auch das FNF wird mit einem Infostand vor Ort sein. Schaut gerne vorbei! Wir freuen uns darauf, neue Gesichter kennenzulernen und alte Bekannte wiederzutreffen!

Alle weiteren Infos findet ihr auf der Webseite der Stadt Bonn.

Foto Copyright: Bundesstadt Bonn, Bild: Angelina Bambina/adobeStock.com

Gemeinsame Pressemitteilung: Bundeswehr ist eine der Armeen mit den meisten minderjährigen Soldatinnen und Soldaten weltweit

u18nie Instagram1Das Bündnis "Unter 18 nie!" veröffentlichte am 27.02.2026 eine Pressemitteilung zur Rekturierung von Minderjährigen in die Bundeswehr. Darin nehmen sie unter anderem Bezug auf den bereits von 18 nationalen und internationalen Organisationen und 6 Dachverbänden mit über 230 Mitgliedsorganisationen unterschriebenen Offenen Brief an Verteidigungsminister Pistorius. Das FNF ist Teil des Bündnis und unterstützt die gemeinsamen Forderungen.

Die  Pressemitteilung in vollem Wortlaut:

Anstieg um 42 Prozent: Bundeswehr ist eine der Armeen mit den meisten minderjährigen Soldatinnen und Soldaten weltweit

Zahlreiche Organisationen fordern Minister Pistorius in einem offenen Brief auf, die Rekrutierung von minderjährigen Jungen und Mädchen als Soldatinnen und Soldaten und Bundeswehrwerbung bei Minderjährigen zu stoppen.

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Friedenszitat Februar 2026

Friedenszitate ab 2025 Februar"Erinnerung! Gerechtigkeit! Aufklärung! Konsequenzen!" 

Das sind die Forderungen der Initiative 19. Februar Hanau

Dass auch in diesem Februar, sechs Jahre nach dem rechtsterroristischen, rassistischen Anschlag in Hanau, die Namen der Opfer in den sozialen Medien über alle Kanäle liefen, dass es einen wunderbaren Raum der Erinnerung in Hanau gibt, dass es Bücher über den Anschlag und das Leben von Betroffenen gibt, dass so viele Menschen an die Opfer erinnern, dass selbst Parteien und Regierungsinstitutionen Posts zum Gedenken verfassen, ist allein dieser Initiative und den betroffenen Familien zu verdanken.

 

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FNF unterstützt die Initiative "Enough!" am 9. März - in Bonn und bundesweit

globaler frauenstreikWeltweit werden Frauen* am 09.03.2026 unter dem Motto "Enough!" die bezahlte und unbezahlte Arbeit niederlegen, um auf die mangelnde Wertschätzung und die bedrohten Frauenrechte hinzuweisen. Auch in Bonn hat sich ein lokales Bündnis dazu gebildet. Wir als FNF unterstützen den Streik und rufen alle Frauen* zur Teilnahme auf.

Frauen haben genug! Genug von systematischer Abwertung, von unbezahlter Care-Arbeit, von Femiziden, von patriarchalischen Machtstrukturen, vom Gender Pay Gap – die Liste ist lang! Deshalb nehmen sich am 9. März 2026 Frauen* an vielen Orten einen Tag frei – sie lassen bezahlte und unbezahlte Arbeit ruhen, sie streiken, sie tanzen, sie schreien, sie sind stumm. Sie füllen mit ihren Auftritten Straßen und Plätze.

Unter dem Slogan ENOUGH! BASTA! gehen sie gemeinsam auf die Straße. Männer* sind dabei. Sie streiken mit, sie kümmern sich zuhause um die Care-Arbeit.

Die Isländerinnen haben es 1975 vorgemacht, als sie für einen Tag ihre Arbeit niederlegten und das Land zum Stillstand brachten.

In Bonn ab 12:00 auf dem Münsterplatz!

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn