Friedenszitat September 2026

Friedenszitat September 2026„They weaponized our pain, but our grief must not be an excuse for war. It must be the catalyst to end the bloodshed.“

Auf Deutsch (eigene Übersetzung): „Sie instrumentalisierten unseren Schmerz, aber unsere Trauer darf keine Rechtfertigung für Krieg sein. Sie muss der Anstoß sein, das Blutvergießen zu beenden.“

Dieses Zitat stammt aus einer Rede, die der israelische Friedensaktivist Maoz Inon am 28. September 2026 vor dem UN-Sicherheitsrat hielt. Dort sprach er gemeinsam mit dem palästinensischen Friedensaktivisten Aziz Abu Sarah.

Nachdem Inons Eltern beim Anschlag vom 7. Oktober 2023 durch die Hamas ermordet worden waren, entschieden er und seine Familie sich bewusst dagegen, Rache und Gegengewalt zu fordern. Stattdessen entschied er sich, sich mit aller Kraft für Frieden und Versöhnung einzusetzen.

Gemeinsam mit palästinensischen und israelischen Friedensaktivist*innen setzt er sich seitdem auf internationalen Bühnen für einen Weg aus der Gewalt und Vergeltung ein, unter anderem als Mitglied des The Parents Circle.

Gemeinsam mit Aziz Abu Sarah schrieb er das Buch „The Future is Peace“ und gründete die Friedensinitiative InterAct International. Diese setzt sich für Dialog, gegenseitiges Verständnis und Versöhnung zwischen Israelis und Palästinenser*innen ein und unterstützt Friedensaktivist*innen und Gemeinschaften in Israel und Palästina durch Bildungsprogramme, Veranstaltungen und internationale Kooperationen.

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Erinnerungskultur lebendig halten: Premiere des Films: »Friedensweg Bonn«

WegFilmAm vergangenen Dienstag, dem 29.9.2026, haben das Frauennetzwerk für Frieden und das Netzwerk Friedenskooperative gemeinsam mit dem Bonner Film- und Videoclub und Wissenskulturen e.V. die Premiere des Films „Friedensweg Bonn“ gefeiert! Für den Dokumentarfilm wurden wir auf einer Führung über den Friedensweg begleitet und der Film wurde durch den Bonner Film- und Videoclub später mit historischen Aufnahmen und aktuellen politischen Bezügen ergänzt.

Nach einer ersten Begrüßung durch Beate Roggenbuck, Mitglied des FNF und freiberufliche Trainerin, fand im Anschluss an den Film ein moderiertes Gespräch mit dem Regisseur Michael Paetau, der Projektkoordinatorin Annegret Krüger (Vorsitzende FNF und Mitarbeiterin beim Netzwerk Friedenskooperative), die auch für den Film interviewt wurde, und der FNF-Geschäftsführerin Elise statt, bei dem auch das Publikum Fragen einbringen konnte.

Dabei ging es unter anderem darum, wie man weitere Gruppen für das Thema Frieden und Erinnerung begeistern kann, um die Erinnerungsarbeit zu Bertha von Suttner sowie um die Frage, was eine aktive Erinnerungskultur eigentlich bedeutet.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die so zahlreich gekommen sind und diesen besonderen Abend mit uns geteilt haben! Ein besonderer Dank geht an den Bonner Film- und Videoclub, der dieses tolle Filmprojekt auf die Beine gestellt hat und damit dazu beiträgt, unser Projekt "Friedensweg Bonn" über die Grenzen Bonns hinaus bekannter zu machen! 

Ihr habt die Premiere verpasst? Kein Problem! Der Film ist auf dem Vimeo Kanal des Bonner Film- und Videoclubs jederzeit verfügbar. Ein Film für alle, die den Friedensweg Bonn noch nicht kennen, aber auch für alle, die schon mal bei einer Führung dabei waren und mehr über die Hintergründe des Projekts und aktive Erinnerungskultur im öffentlichen Raum erfahren möchten!

Nuclear Abolition Day: FNF unterzeichnet internationalen Appell zur Abschaffung von Atomwaffen

Nuclear Abolition Day Collage"Stop nuclear weapons - peace is in your hands!" - so lautet der diesjährige Slogan zum Nuclear Abolition Day. Anlässlich dieses Tages hat das FNF nun einen internationalen Appell unterzeichnet. 

Am 26. September erinnert der International Day for the Total Elimination of Nuclear Weapons (Internationaler Tag zur vollständigen Abschaffung von Atomwaffen oder "Nuclear Abolition Day") an das internationale Ziel einer Welt ohne Atomwaffen. Von der Generalversammlung der Vereinten Nationen 2013 beschlossen, wird er seit 2013 jährlich begangen. Ziel ist es, über die Gefahren von Atomwaffen aufzuklären, die internationale Aufmerksamkeit auf nukleare Abrüstung zu lenken und konkrete Schritte hin zu einer atomwaffenfreien Welt einzufordern.

Das Datum erinnert an den Vorfall am 26. September 1983, an dem die Menschheit sehr nah einem fatalen Atomkrieg entgangen ist: Als der sowjetische Offizier Stanislaw Petrow sich entschied, einen vermeintlichen US-Raketenangriff als Fehlalarm zu erkennen und diesen nicht zu melden. Dadurch widersprach er nicht nur seinen Befehlen, sondern verhinderte auch die reale Möglichkeit eines Vergeltungs-Atomschlags.

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Das FNF zu Besuch im Bonner Rathaus

Bild von unserem StandAm Dienstag, dem 22.09., fand im Alten Rathaus das zentrale Event der Bonner Friedenstage unter dem Titel „Krieg wird von Menschen gemacht, Frieden auch!“ statt.

Beim „Markt der Friedensdienste“ informierten sich zahlreiche interessierte Besucher*innen über die verschiedenen Möglichkeiten, sich für Frieden und internationale Zusammenarbeit zu engagieren. Auch wir durften mit einem Stand vor Ort sein, an dem wir über unsere Arbeit informierten und zahlreiche interessante Gespräche mit Besucher*innen führen konnten.

Im anschließenden Panel wurden nach einem Grußwort der Stadt Bonn unterschiedliche Wege des Engagements für den Frieden vorgestellt. Vertreter*innen von Eirene, UN Volunteers und Pro Peace gaben Einblicke in die Möglichkeiten, sich ehrenamtlich, im Rahmen eines Freiwilligendienstes oder als professionelle Friedensfachkraft für Frieden und zivile Konfliktbearbeitung einzusetzen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die spannenden Einblicke und die anregenden Gespräche. Unser Dank gilt außerdem dem General-Anzeiger für die Berichterstattung sowie den Veranstalter*innen von Pro Peace, dem Gustav-Stresemann-Institut Bonn, der Stadt Bonn, der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen NRW und der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung für die Einladung und die gelungene Veranstaltung.

Herzliche Einladung: Di, 29.09., Bonn: Filmpremiere "Friedenweg Bonn"

Friedensweg Bonn Filmpremiere 260929Der Film beobachtet den »Friedensweg Bonn« als Beispiel für eine aktive Erinnerungskultur, die sich aus der Verengung auf ritualisierte staatlich verordnete Formen der historischen Erinnerung befreit. Der »Friedensweg Bonn« beschreitet neue Wege, um eine dem Frieden und den Menschenrechten verpflichtende Erinnerungskultur in der Bevölkerung wachzuhalten.

Der Film ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Bonner Film- und Videoclub, Wissenskulturen e. V. sowie dem Netzwerk Friedenskooperative und dem Frauennetzwerk für Frieden e. V., die auch diese Veranstaltung durchführen.

Das Filmteam sowie alle Beteiligten werden anwesend sein und stehen für Fragen und Diskussion mit dem Publikum zur Verfügung.

Wann? Dienstag, 29.09.2026, 18:30 Uhr
Wo? Haus Mondial, Fritz-Tillmann-Str.9

Der Eintritt ist frei! Wir freuen uns über Spenden vor Ort :). 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bonner Friedenstage statt. 

Veranstalter*innen: Bonner Film- und Videoclub, Wissenskulturen e. V., Frauennetzwerk für Frieden e.V. und Netzwerk Friedenskooperative

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn