Im letzten Jahr erreichten uns Zehntausende Origami-Kraniche, die zur Erinnerung an die US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki von vielen Menschen gefaltet wurden. Wir möchten diese Kraniche auf die Reise nach Japan schicken. Damit die besonderen Friedenssymbole in Hiroshima ausgestellt werden können, müssen sie nun noch auf lange Schnüre aufgefädelt werden.
Für Dienstag, den 10. Februar 2026, laden deshalb das Frauennetzwerk für Frieden und das Netzwerk Friedenskooperative herzlich zum gemeinsamen Auffädeln der eingesendeten, losen Papierkraniche ins Büro des Netzwerk Friedenskooperative ein! Die aufgefädelten Kraniche werden dann im Sommer 2026 nach Hiroshima geschickt – als Zeichen für Frieden und Hoffnung.
Bei Keksen und Tee wollen wir in gemütlicher Atmosphäre zusammenkommen und gemeinsam basteln. Macht mit und helft uns, die Kraniche auf die Reise vorzubereiten!
Auch wer nur kurz Zeit hat, ist herzlich willkommen – jede helfende Hand zählt!
Wann? Dienstag, 10.02.2026, von 17:00 bis 20:00 Uhr
Wo? Büro des Netzwerk Friedenskooperative, Mackestr. 30, 53119 Bonn
Wir freuen uns auf einen schönen, friedlichen Abend mit euch!
Für eine bessere Planung wird um eine Anmeldung an
Weitere Infos zur Aktion „Sadakos Kraniche“: www.sadakos-kraniche.de
„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“
Die humanitäre Situation in Gaza ist weiterhin dramatisch, Kälte und Regen/ Schnee setzen den Menschen zu, die nach wie vor in Zelten leben. Und sie wird sich weiter verschlechtern durch den angekündigten Entzug von Lizenzen durch die israelische Regierung für 37 renommierte Hilfsorganisationen, die in Gaza medizinisch und humanitär tätig sind. Dagegen wurde auch seitens vieler EU-Regierungen protestiert, die Bundesregierung hat sich nicht am Protest beteiligt.
Heute ist der Internationale Tag der Bildung. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Bedeutung von Bildung für Frieden und Entwicklung zu betonen. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Doch viel zu vielen Menschen wird es verwehrt. Bei unserer Mitgliederversammlung im November hat unser Mitglied Muzhda einen berührenden Input über die Situation in ihrem Heimatland Afghanistan gegeben. Heute denken wir deshalb besonders an die afghanischen Frauen und Mädchen:
"Und das müssen wir tun (…) gegen Unrecht aufstehen, gegen Krieg unsere Stimme erheben und uns schützend vor ausgegrenzte Menschen stellen." - von Ruth Weiss, Schriftstellerin, Aktivistin, Ehrenmitglied im FNF (1924-2025)

