Viermal im Jahr veröffentlicht das "Forum Ziviler Friedensdienst" sein Magazin, in dem aktuelle friedenspolitische Themen diskutiert werden. Das FNF gehört zu den Gründerinnen und Mitgliedern des Forums. Nun hat unsere Geschäftsführerin Elise zur letzten Ausgabe dieses Jahres einen Meinungsartikel beigetragen. Unter dem Titel "Frauen an die Friedenstische" erklärt sie, warum wir gestern, heute und morgen eine starke Frauenfriedensbewegung brauchen.
Die feministische Perspektive sei eine Bereicherung für die Friedensarbeit, weil sie grundsätzlich hinterfrage, für und von wem bislang Politik gemacht wurde, so Elise. Es brauche die Erfahrung von Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten, mit unterschiedlicher Herkunft und in all ihrer Vielfalt, um die "klassische" Friedensbewegung zu erweitern und die aktuelle Politik radikal zu verändern. Schließlich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Friedensabkommen länger als 15 Jahre halten, um 35 Prozent, wenn auch Frauen an ihnen beteiligt sind. Daher die Forderung: Frauen an die Friedenstische! Für ein echtes Bemühen um Frieden!
Die ganze Ausgabe sowie den Artikel in voller Länge gibt es auch digital zum Nachlesen.
+++ Update 16.11.2021: Änderung des Sitzungsorts +++
Tsitsi Dangarembga hält sich selbst nicht für „politisch sehr engagiert“, dabei könnte ihr Leben und Werk kaum politischer sein. 1959 wurde sie in der damaligen britischen Kronkolonie Südrhodesien geboren, ihre frühe Kindheit verbrachte sie jedoch mit ihren Eltern in England. Erst nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung Rhodesiens kehrte die Familie zurück nach Afrika, in das heutige Simbabwe. Später studierte Dangarembga Filmregie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin.
Frisch aus der Schule kommend hatte ich keine richtige Vorstellung davon, was mich hier beim FNF erwarten würde. So ein “richtiges” Praktikum hatte ich bis jetzt noch nie miterlebt. Ich wusste also wirklich nicht, was im September und Oktober auf mich zukommen sollte. Im Büro angekommen, fühlte ich mich aber von Anfang an sofort wohl.
In der vergangenen Legislaturperiode gehörte Deutschland zu den größten Waffenexporteuren weltweit. Möglich ist dies durch die mangelhafte Kontrolle der Exporte und Lücken in der deutschen Gesetzgebung. Gemeinsam mit 32 weiteren Organisationen hat das Frauennetzwerk für Frieden einen Appell an die Parteien unterzeichnet, die die neue Koalitionsregierung verhandeln. Der Appell fordert ein restriktives Rüstungsexportkontrollgesetz, das mindestens
Die International Alliance of Women (IAW) ist die älteste und größte international agierende Frauenorganisation. Seit vielen Jahren ist das FNF Mitglied. Einmal im Jahr werden Mitgliedsorganisationen aufgefordert, einen Bericht über ihre Aktivitäten im zurückliegenden Jahr zu verfassen. Diese Aufgabe übernahm FNF-Ehrenvorsitzende Heide Schütz, die das FNF in der IAW vertritt und auch "Convener", also Co-Organisatorin der IAW Peace Commission ist.


