"Jin, Jiyan, Azadî", übersetzt: "Frau, Leben, Freiheit" ist ein Slogan der kurdischen Unabhängigkeitsbewegung, der die besondere politische und gesellschaftliche Bedeutung von Frauen hervorhebt. Weltweit bekannt wurde er seit dem Tod der 22-jährigen iranischen Kurdin Jina „Mahsa“ Amini, die am 16. September 2022 im Gewahrsam der iranischen Sittenpolizei misshandelt und ermordet wurde. Sie stammte aus Saqqez in der Provinz Kurdistan und gehörte der kurdischen Minderheit an, die im Iran besonderer Verfolgung ausgesetzt ist. Die Nutzung des Slogans unterstreicht das feministische Bewusstsein der Revolutionsbewegung im Iran.
Seit dem Tod von Jina Amini protestieren im Iran täglich tausende Menschen. Ihre Proteste richten sich nicht nur gegen den Zwang, ein Kopftuch zu tragen, sondern gegen die systematischen Menschenrechtsverletzungen der iranischen Regierung und gegen die Regierung selbst. Ziel ist nichts weniger als eine Revolution. Zuverlässige Daten zu den Todesopfern der Proteste gibt es nicht, Menschenrechtsorganisationen wie Iran Human Rights gehen von mindestens 215 Todesopfern aus, darunter 27 Kinder. Weltweit und auch in Deutschland finden seit Wochen Aktionen, Demonstrationen und Mahnwachen in Solidarität mit den Menschen im Iran statt.
Für Freitag, den 28.10.2022, ruft unsere Mitgliedsorganisation, das Internationale Frauenzentrum ifz Bonn, zu einer Mahnwache in Solidarität mit den Menschen im Iran auf. Das FNF unterstützt den Aufruf und ruft alle Mitglieder und Freund*innen in Bonn und Umgebung auf, sich zu beteiligen.
An der Seite des Friedensbildungswerks Köln, der Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V., DIWAN Hamburg, der Initiative Berlin-USA e.V., dem Amerikazentrum Hamburg sowie weiteren NGOs sind wir offizielle Kooperationspartnerinnen zum Filmstart von „Land of Dreams“.


Die Mohawk, denen dieses Zitat zugeschrieben wird, bezeichnen sich selbst als Kanien'kehá:ka (Leute vom Land des Feuersteins) und zählen zu den Stämmen der irokesischen Sprachfamilie. Heute leben sie in Ontario (Kanada) sowie in einzelnen Gemeinden des Bundesstaates New York (USA). Etwa 45.000 Personen zählen heute zu ihrem Stamm. Ihr Verwandtschaftsystem ist matrilinear, sodass Familienzugehörigkeit und Erbschaften durch die weiblichen Mitglieder der Familie weitergegeben werden.
Als ich am 2. August 2022 für meinen ersten Praktikumstag nach Bonn gefahren bin, lag mein Bewerbungsgespräch schon mehr als ein Jahr in der Vergangenheit. Doch so offen und herzlich wie es mir in Erinnerung geblieben ist, wurde ich dann auch von Elise und meiner Vorgängerin Clara im Büro empfangen, sodass ich mich von Anfang an wohl und gut aufgehoben gefühlt habe.

