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Katastrophale Situation an der polnisch-belarussischen Grenze: Was können wir tun?

Elise Demo Grünes Licht für Aufnahme Köln 211114Die Situation der flüchtenden Menschen an der polnisch-belarussischen Grenze spitzt sich weiter zu. Die Lage ist dramatisch, humanitäre Versorgung kaum vorhanden. Die Temperaturen sind nachts bereits jetzt unter dem Gefrierpunkt, in den nächsten Tagen und Wochen wird es noch viel kälter. Wenn die europäische Politik nicht handelt, werden die Menschen dort vor unseren Augen sterben. Es braucht nun dringend politische Reaktionen und Solidarität mit den flüchtenden Menschen!

Unsere Geschäftsführerin Elise (rechts) war am Sonntag, dem 14.11.,  gemeinsam mit mehreren hundert Menschen bei der Demo #GrünesLichtFürAufnahme in Köln. Parallel protestierten Tausende Menschen in Berlin und bundesweit.

Was können wir darüber hinaus tun, um den Menschen vor Ort zu helfen?

 

  • Informiert euch über die Lage! Lest zum Beispiel dieses Interview mit der polnischen Rechtsanwältin Marta Górczyńska, die über die Lage in den polnischen Urwäldern und die Hilfe der Bevölkerung vor Ort berichtet.
  • Geht demonstrieren! Jeden Mittwoch veranstaltet beispielsweise die "Seebrücke Bonn" eine Mahnwache für Menschenrechte. Organisationen aus dem #unteilbar-Bündnis organisieren bundesweit Demonstrationen zur Situation an der polnisch-belarussischen Grenze, wie zum Beispiel am 16.11. in Göttingen oder am 20.11. in Halle oder Freiburg. Hier könnt ihr auf dem Laufenden bleiben.
  • Und schreibt auch den beteiligten Politiker*innen per Email, über Twitter oder andere Soziale Medien, etwa  Außenminister Heiko Maas, Bundeskanzlerin Merkel, den Parteispitzen der möglichen neuen Ampelkoalition Olaf Scholz, Annalena Baerbock, Robert Habeck und Christian Lindner oder den menschenrechtspolitischen Sprecher*innen der Parteien wie etwa Gabriela Heinrich (SPD) oder Omid Nouripour (Grüne).

Die Politik muss jetzt handeln, um die Menschen an der Grenze - unabhängig von ihren individuellen Fluchtgründen - zu retten.

Der Bund für Soziale Verteidigung hat am Samstag eine Pressemitteilung zur Situation herausgegeben. Auch weitere Organisationen haben sich lautstark zu Wort gemeldet, eine Auswahl findet ihr auf der Aktionsseite des "unteilbar"-Bündnisses.

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn