Sie fährt - und wir sind happy! Hier unsere Eindrücke von dem Tag, auf den wir so lange hingearbeitet haben:
Schon ab
9.00 Uhr hört man am Samstag, dem 21.09.2019, im Jugendzentrum St.Cassius in der Kölnstrasse Geschirr klappern. Um 11.00 Uhr soll es hier losgehen: erst mit einem Bühnenprogramm und dann, nach einem kurzem Fußweg zum Bertha-von-Suttner-Platz, mit der dortigen Begrüßung der Bertha-Bahn. Sie soll ab heute - dem UN-Friedenstag - für ein ganzes Jahr durch Bonn fahren und dabei die Friedensbotschaften der ersten weiblichen Friedensnobelpreisträger
in Bertha von Suttner, in der Stadt verbreiten.
Ab 10.30 Uhr treffen die ersten Gäste ein und bis um 11.00 Uhr nehmen alle Platz, um den ersten Begrüßungsworten der Moderatorinnen Kira Lizza und Elise Kopper vom FNF auf der Bühne zu lauschen. Wer sich eine Stunde später langsam auf den Weg zur Haltestelle macht, hat einige Eindrücke zum Projekt mitgenommen: zunächst durch eine Rede der Bonner Bürgermeisterin Kappel, gefolgt von Interviews, die mit den Sponsor*innen und Projektinitiator*innen geführt wurden, und gekrönt von einem Gespräch mit Margie Kinsky, einer Bonner Kabarettistin und Nachfahrin Bertha von Suttners. Sie bringt noch einen Ehrengast mit, ihren Mops „Bertha“, tatsächlich benannt nach ihrer Urgroßtante, und erfreut die Anwesenden mit Anekdoten aus ihrer Familie über "Tante Bertha".
Um die Bahn nicht zu verpassen geht es, mit Friedensfahnen ausgerüstet, pünktlich los zu dem Platz, dessen 70. Geburtstag Anlass für eine Bahn zu Ehren seiner Namensgeberin ist.
Als die „Bertha-Bahn“ dem Fahrplan entsprechend um 12.29 Uhr einfährt stehen schon alle zur „Taufe“ bereit: Frau Kappel, Margie Kinsky, Frau Wenmakers (Geschäftsführerin der Stadtwerke Bonn), Heide Schütz vom FNF, FNF-Praktikantin Birte Wibel und Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative „taufen“ die Bahn mit Wasser aus Sektgläsern. Lange kann die Bahn leider nicht stehen bleiben, bevor sie wieder ins Rollen kommt und die Gesellschaft sich gut gelaunt zurück auf den Weg ins Jugendzentrum macht. Dort wird noch auf das Projekt angestoßen und Eindrücke und Erfahrungen ausgetauscht, bis die Veranstaltung sich langsam auflöst.
Auch der General-Anzeiger Bonn war zur Erstfahrt der Bertha-Bahn dabei und hat berichtet: "Zu Ehren Bertha von Suttners : Bertha-Bahn fährt ein Jahr lang durch Bonn". Unsere Kooperationspartner*innen vom Netzwerk Friedenskooperative haben ein ganzes Flickr-Album mit Fotos zusammengestellt. Und für alle, die nicht dabei sein konnten, haben unsere Sponsor*innen von der DFG-VK ein kurzes Video zusammengeschnitten und auf Facebook hochgeladen.
Wir danken allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben: unseren Sponsor*innen und Spender*innen, den vielen Ehrenamtlichen, unserem Designer Frans Valenta, den Stadtwerken Bonn und allen anderen Unterstützer*innen!
Alle Infos zum Projekt "70 Jahre Bertha-von-Suttner-Platz Bonn - eine Straßenbahn wird zur Bertha-Bahn" finden sich hier.
Berlin, 19. September 2019. - Nach jüngsten Meldungen, dass das Rüstungsexportmoratorium gegenüber Saudi-Arabien um weitere sechs Monate verlängert werden soll, fordert ein breites Bündnis von 56 zivilgesellschaftlichen Organisationen die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, noch einen Schritt weiterzugehen: Es braucht ein umfassendes und zeitlich nicht befristetes Rüstungsexportverbot für alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, solange diese am bewaffneten Konflikt beteiligt sind oder die Gefahr besteht, dass auch deutsche Rüstungsgüter zu Menschen- und Völkerrechtsverletzungen im Jemen beitragen. Die jüngsten Eskalationen am Golf machen deutlich, dass die Region nicht mehr, sondern weniger Rüstung braucht. Die unterzeichnenden Friedens-, Hilfs und Menschenrechtsorganisationen fordern zudem die Abschaffung von bestehenden Ausnahmen für deutsche Komponentenlieferungen im Rahmen europäischer Gemeinschaftsprojekte und die Ausweitung des Verbots auf bereits erteilte Exportgenehmigungen.
Am Freitag, dem 20.09. blieben nicht nur einige Sitzplätze in den Klassenräumen leer-auch das ein oder andere Büro war schwach oder gar nicht besetzt. Denn die Fridays for Future-Bewegung hatte zum Streik aufgerufen. In Bonn kamen ca. 15000 Menschen diesem Aufruf nach und fanden sich gegen 11 Uhr im Hofgarten ein. Wir waren gemeinsam mit anderen „Peaceworkers For Future“ dabei- ausgerüstet mit einem „Stop Wars-Save The Planet“-Banner (entworfen von unseren Freunden vom

Seit dem vergangenen Wochenende macht sich die Bertha-Bahn bereit für ihre Fahrt am 21.09. und ihren einjährigen Einsatz als Friedensbahn in Bonn- denn die Beklebung ist abgeschlossen!


