Rüstungsexportmoratorium muss ausgeweitet werden / 24 Millionen Zivilisten leiden seit 5 Jahren
Berlin, 19. September 2019. - Nach jüngsten Meldungen, dass das Rüstungsexportmoratorium gegenüber Saudi-Arabien um weitere sechs Monate verlängert werden soll, fordert ein breites Bündnis von 56 zivilgesellschaftlichen Organisationen die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, noch einen Schritt weiterzugehen: Es braucht ein umfassendes und zeitlich nicht befristetes Rüstungsexportverbot für alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, solange diese am bewaffneten Konflikt beteiligt sind oder die Gefahr besteht, dass auch deutsche Rüstungsgüter zu Menschen- und Völkerrechtsverletzungen im Jemen beitragen. Die jüngsten Eskalationen am Golf machen deutlich, dass die Region nicht mehr, sondern weniger Rüstung braucht. Die unterzeichnenden Friedens-, Hilfs und Menschenrechtsorganisationen fordern zudem die Abschaffung von bestehenden Ausnahmen für deutsche Komponentenlieferungen im Rahmen europäischer Gemeinschaftsprojekte und die Ausweitung des Verbots auf bereits erteilte Exportgenehmigungen.
Neben 39 deutschen Organisationen und Bündnissen sind auch Unterzeichner unter anderem aus Frankreich, Großbritannien, Italien und Jemen vertreten. Die Organisationen wenden sich mit einem offenen Brief an die Mitglieder des Bundessicherheitsrates. Das Bündnis vereint eine große Gruppe der in Deutschland aktiven Zivilgesellschaft: Die Friedensbewegung, vor Ort tätige Hilfsorganisationen sowie Menschenrechtsorganisationen.
Seit dem vergangenen Wochenende macht sich die Bertha-Bahn bereit für ihre Fahrt am 21.09. und ihren einjährigen Einsatz als Friedensbahn in Bonn- denn die Beklebung ist abgeschlossen!
Viele Monate hat uns das Projekt in Atem gehalten, nun stehen wir vor seinem Höhepunkt: Am Samstag, dem 21.09., dem Friedenstag der Vereinten Nationen, wollen wir die Erstfahrt der Bertha-Bahn feiern!
Diesen Menschen und Organisationen, deren Namen und Logos die Bertha-Bahn schmücken werden, gilt unser ganz besonderer Dank: nicht nur für die großartige finanzielle Unterstützung, sondern auch für den Zuspruch und die ermutigenden Worte, mit denen sie uns begleitet haben. MERCI!
m Mittwoch, den 28.08. um 11 Uhr eröffneten wir erneut die „Bertha von Suttner: Ein Leben für den Frieden“-Ausstellung im Bonner Stadthaus. Das letzte Mal wurde die Ausstellung dort 2014 anlässlich des 100. Todestages von Bertha von Suttner gezeigt. Dieses Mal ist sie Teil des Projekts „Bertha-Bahn“ zum 70. Jubiläum des Bertha-Suttner-Platzes in Bonn.
Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Namensgebung des Bertha-von-Suttner-Platzes in Bonn laden das Frauennetzwerk für Frieden und das Netzwerk Friedenskooperative herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung „Bertha von Suttner – ein Leben für den Frieden“ im Stadthaus Bonn. Auf insgesamt 18 Schautafeln wird das Leben der Friedensnobelpreisträgerin von 1905 informativ und lebendig auf Deutsch und Englisch nachgezeichnet. Ergänzend werden historische Infos zum Bertha-von-Suttner-Platz gezeigt. Ausstellungsbesucher*innen sind eingeladen, an einem Quiz rund um die Person Bertha von Suttner teilzunehmen. Zu gewinnen ist 7x ihr berühmtestes Werk, der Roman „Die Waffen nieder“. Zur Eröffnung gibt es eine kurze Einführung in die Ausstellung und eine kurze Lesung aus Bertha von Suttners Roman „Die Waffen nieder“.
Am 30. August beginnen die diesjährigen Bonner Friedenstage und auch dieses Jahr ist das Frauennetzwerk für Frieden wieder mit gleich mehreren eigenen oder Kooperationsveranstaltungen dabei! Neben unserem Empfang zur Erstfahrt der "
Am 05. August veröffentlichte der General-Anzeiger einen Artikel mit dem Titel "Wie der Bertha-von-Suttner-Platz zu seinem Namen kam" anlässlich des 70. Jahrestags des Platzes. Er gibt einen kurzen Einblick in seine Geschichte und informiert über anstehende Veranstaltungen zum 70. Jubiläum.
Die Reihe "Zeitfenster" vom Stadtarchiv und der Stadthistorischen Bibliothek Bonn widmete sich im August in einem sehr informativen Beitrag dem Thema "70 Jahre Bertha-von-Suttner-Platz Bonn". Auch
Am Dienstag, den 30.Juli war es wieder so weit: Vollgepackt mit Fahnen, Bannern, Bertha-Tüchern und Picknickkorb ging es in Danielas Auto nach Büchel, um im Rahmen der Kampagne

