Am 16. Oktober 2018 leitete Heide Schütz auf Anfrage von Dr. Tatjana Reiber, Leiterin der "MGG Academy" im Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, einen englischsprachigen Workshop unter dem Titel „The role of women in violent conflicts and peace processes“. Die MGG Academy ist ein Trainings- und Dialogformat für Nachwuchsführungskräfte aus Schwellenländern und Europa, die in ihren Heimatländern in Regierungsinstitutionen, Think Tanks, NGOs oder dem Privatsektor zu global relevanten Herausforderungen arbeiten.
Die Veranstaltung bestand aus zwei Teilen: Nach einer Einführung in die UN-Resolution 1325, deren Kernthemen, wie auch den sehr unterschiedlichen Umsetzungen, wurden die Teilnehmer*innen in einem Workshop besonderer Art herausgefordert. In einem Rollenspiel sollten alle, auch die männlichen Teilnehmer, sich in die Situation einer Frauengruppe versetzen, die dem Krieg, der Gewalt und der Zerstörung in ihrem Land ein Ende setzen wollen. Die Frage an alle vier Gruppen lautete, wie sie strategisch vorgehen würden, um ihrem Ziel, an Friedensverhandlungen teilnehmen zu können, näher zu kommen. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen waren sehr unterschiedlich, sie basierten jedoch alle auf großem Engagement! Die Nachfragen und Diskussionen zeugten von hohem Interesse.
n ist das FNF Mitglied des zivilegsellschaftlichen Bündnis 1325. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von NGOs, die sich für die Umsetzung der UN-Resolution 1325 einsetzen. Die Resolution 1325 wurde im Jahr 2000 vom UN-Sicherheitsrat einstimmig verabschiedet und legt politische Richtlinien für eine geschlechtersensible Friedens- und Sicherheitspolitik fest. Konkret beinhaltet sie unter anderem die Zusicherung der besonderen Schutzbedürftigkeit von Frauen und Mädchen in bewaffneten Konflikten, die gleichberechtigte Integration von mehr Frauen in UN-Missionen und die Einbeziehung von Frauen bei Friedensverhandlungen.
, einem Workshop, einer Ausstellung und gleich mehreren Mitmachmöglichkeiten hatten wir uns ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Viele Ungewissheiten gab es im Vorfeld: Würde alles klappen? Würde die Zeitplanung aufgehen? Und vor allem: Würde es den Besucher*innen gefallen? Im Nachhinein können wir beruhigt sagen: Unsere Sorgen waren (fast) alle unbegründet. Die Planung klappte reibungslos, nicht zuletzt dank der großartigen Unterstützung unserer vielen fleißigen Helfer*innen. Zwar hätten wir uns insgesamt mehr Besucher*innen gewünscht, aber die durchweg positiven Reaktionen der Menschen, die gekommen waren, trösteten rasch darüber hinweg. Sowohl die zum Nachdenken anregenden Theaterstücke als auch die friedenspolitischen Filme boten so viel Gesprächsstoff, dass die Besucher*innen zusammen mit den Ensemblemitgliedern von G.I.F.T. und den Organisator*innen nach den Vorstellungen noch lange zusammensaßen und diskutierten.
Nachdem wir gestern mit einem Open Mic zum Thema Frieden "Auf Wiedersehen" gesagt haben, ging es für die Helfer*innen-Truppe heute an den Abbau unseres
FRIEDENSRAUMS. 


Ein Schreibworkshop in Leichter Sprache in Bonn? Das machte uns neugierig! Denn auch für uns beim FNF stellt sich immer wieder neu die Frage, wie wir unsere Inhalte vermitteln wollen und an welche Zielgruppe. Wir sind uns bewusst, dass gerade bei politischen Inhalten mit all ihren Fach- und Fremdwörtern, die bestimmte Kenntnisse voraussetzen, leider nicht immer alle Menschen mitgenommen werden. Deshalb machten sich unsere Praktikantin Franzi und unsere Geschäftsführerin Elise Anfang September auf nach Bonn-Tannenbusch zum Workshop des Netzwerk Antidiskriminierungsarbeit Bonn. Die Atmosphäre im bunten Haus Vielinbusch war sehr angenehm und produktiv. Die Teilnehmer*innen, teils aus städtischen Behörden, teils aus kleineren Vereinen und größeren Organisationen, waren fast alle Anfänger*innen auf dem Gebiet der leichten Sprache. Schon der kurze Überblick über die historische Entwicklung der Leichten Sprache war spannend: Leichte Sprache gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten. Sie wurde im anglo-amerikanischen Raum entwickelt, um Menschen mit Lernbehinderung die Teilnahme am öffentlichen Leben besser zu ermöglichen. Seit dem Jahr 2006 gibt es auch in Deutschland das
Das ifz in Bonn bietet in Kooperation mit dem FNF ein interkulturelles Tanztheater an.

