Am 9. Oktober starb Mechthild Schreiber in München im Alter von 94 Jahren. Sie war seit 20 Jahren Mitglied unseres Vereins, eine Feministin und Friedensaktivistin. Die damalige FNF-Vorsitzende Heide Schütz und sie hatten sich zuvor bei der jährlichen Friedenswoche auf Burg Schlaining in Österreich kennengelernt, und zwar in dem täglichen Workshop von Ellen Diederich zum Thema "Frauen und Frieden". Das waren Mechthilds Lebensthemen geworden, die sie mit großer Leidenschaft verfolgte. Sie war nicht nur eine unnachgiebige Kämpferin GEGEN das Patriarchat in all seinen Ausprägungen, das sie nach einem Vollstudiengang in einer soziologischen Diplomarbeit im Alter von 66 Jahren analysierte, sondern ebenso engagiert FÜR etwas: nämlich für den Zivilen Friedensdienst. Hierfür war sie eine unermüdliche Werberin und wichtige Vermittlerin von Informationen. Auch die Alternative Sicherheitskonferenz in München war etwas, wofür sie ihr Herzblut gab und auch Anfeindungen hinnahm. Mehrmals durfte Heide Schütz ihre Gastfreundschaft in Anspruch nehmen und mit ihr gemeinsam daran teilnehmen.
UNRES1325: FNF unterzeichnet Offenen Brief an die Vereinten Nationen zu Frauen, Frieden und Sicherheit
Anlässlich des 24. Jahrestags der UN-Resolution 1325 initiierte die NGO Working Group on Women, Peace and Security einen Offenen Brief an die Ständigen Vertreter der Vereinten Nationen. Gemeinsam fordern zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit Maßnahmen zum Schutz der Frauenrechte in Konflikten und Krisen auf der ganzen Welt. Zu den insgesamt 628 unterzeichnenden Organisationen aus 110 Ländern gehört auch das Frauennetzwerk für Frieden.
Verfasst wurde der Brief im Vorfeld der diesjährigen offenen Debatte zum Thema Frauen, Frieden und Sicherheit (Women, Peace and Security) und ein Jahr vor dem 25-jährigem Jubiläum der Resolution 1325 (2000).
Zum 7. Oktober
Wir trauern um die Toten des Terroranschlags vom 7. Oktober 2023. Wir bangen um die Geiseln, die seit einem endlos langen Jahr in Gefangenschaft gehalten werden. Wir trauern um die zahllosen Opfer in Israel, Gaza, Libanon und der ganzen Region. Jeder Mensch, der in diesem Krieg stirbt, verwundet oder traumatisiert wird, ist einer zu viel. Der Kreislauf der Gewalt muss enden.
Hört den israelischen und palästinensischen Menschen und Gruppen zu, die sich trotz aller Gewalt und Vergeltung unermüdlich für Frieden und Versöhnung in der Region einsetzen.
Standing Together: @standing.together.english
Combatants for Peace: @combatantsforpeace_english
The Parents Circle - Families Forum: @theparentscircle
Women Wage Peace: @womenwagepeace
Women of the Sun: @women.of.the.sun_
…und so viele andere: Wir stehen an eurer Seite.
#CeasefireNow
#ReleaseTheHostages
#EndTheOccupation
#PeaceIsPossible
FNF unterstützt Gemeinsame Erklärung zum Thema Jugend und Bildung für Abrüstung
Am 16. Oktober 2024 wurde eine gemeinsame Erklärung der Zivilgesellschaft zum Thema Jugend und Bildung für Abrüstung ("2024 Joint Civil Society Statement on Youth and Disarmament Education") veröffentlicht und vor dem Ersten Ausschuss der Generalversammlung der Vereinten Nationen (Abrüstung und internationale Sicherheit) abgegeben. Verfasst von Mitgliedern des Pace University’s International Disarmament Institute, wird in der Erklärung ein stärkeres Engagement für die Einbeziehung der Jugend und aktiver Bildung für Abrüstung verlangt.
Gemeinsam mit mehr als hundert weiteren zivilgesellschaftlichen Bildungs-, und Jugendorganisationen unterstützt das FNF die Stellungnahme. Darin werden u. a. folgende Forderungen an den Ersten Ausschuss erhoben:
Ein inspirierender Tag: 2.000 Schüler*innen laufen für den Frieden
Was gibt es Schöneres, als motivierte Kinder und Jugendliche beim Friedenslauf zu erleben?
Am vergangenen Freitag, dem 27.09., fand der vom Forum Zivilen Friedensdienst organisierte Friedenslauf bereits zum 17. Mal in Bonn statt.
Schon ab 9 Uhr trafen die ersten Schulklassen ein, gespannt auf den Start und das gemeinsame Aufwärmen. Während des gesamten Laufs begleitete eine großartige Moderation das Geschehen und sorgte für eine ausgelassene Stimmung bei den Teilnehmenden sowie den Zuschauer*innen.
Bei der offiziellen Begrüßung hatten auch wir vom FNF als lokale Kooperationspartner die Gelegenheit, den Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg zu geben, dass es nie „uncool“ ist, sich für den Frieden stark zu machen.
Mit diesen Worten wünschten wir den mehr als 2.000 Läufer*innen viel Erfolg und Freude am Lauf.
Die Begeisterung und Motivation der Teilnehmenden blieben den gesamten Vormittag über spürbar. An den Versorgungsständen wurde fleißig getrunken und gegessen, um neue Energie für die nächsten Runden zu sammeln.
Es war beeindruckend und inspirierend zu sehen, wie die Kinder und Jugendlichen Runde für Runde zurücklegten, um Stempel zusammeln – alle vereint in dem gemeinsamen Ziel, ein Zeichen für den Frieden zu setzen.
Der Friedenslauf war ein großartiges Beispiel dafür, wie engagiert die junge Generation für eine bessere und friedlichere Welt einsteht.
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