Gemeinsame Pressemitteilung zum Start der Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig"

friedensfaehig statt erstschlagfaehig 6606Pressemitteilung:Friedensfähig statt erstschlagfähig!“ - Neue Kampagne für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen

Anfang November haben 36 Friedensorganisationen, darunter das Frauennetzwerk für Frieden e. V., eine Kampagne gegen die Stationierung landgestützter US-Mittelstreckensysteme in Deutschland gestartet. „Die Entscheidung zur Stationierung der Mittelstreckenwaffen in Deutschland ist eine Bedrohung für den Frieden in Europa“, warnen die beteiligten Organisationen.

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"Zusammenarbeit ist das Gebot der Stunde": ein Abend mit der US-amerikanischen Aktivistin Anna Gyorgy

Anna Gyorgy 241111 2Am 11.11.2024 hatten wir die US-amerikanische Aktivistin Anna Gyorgy zu Gast in Bonn. Nach den Ergebnissen der Präsidentschaftswahlen Anfang November gab es einen großen Bedarf an Austausch. Anna sprach darüber, wie es zu dem Wahlausgang kam und über seine Bedeutung für die Zukunft. Dabei sprach sie auch über die Situation der Friedensbewegung und der Klimabewegung in den USA. Besonders wichtig war den Anwesenden die internationale Solidarität. Zusammenarbeit sei das Gebot der Stunde.

Anna setzt sich seit Jahrzehnten für Frieden, Feminismus, soziale Gerechtigkeit und Ökologie ein. Sie gründete vor vielen Jahren den deutsch-amerikanischen Verein „Women and Life on Earth“ und engagiert sich seit ihrer Rückkehr in die USA beim „Traprock Center for Peace and Justice“.

Liebe Anna, danke, dass du dir Zeit für uns genommen hast!

Fr, 15.11., Bonn: Gespräch mit Freddy Bisetsa - Frieden, Abrüstung und die Stärkung der Rolle der Frauen in der Demokratischen Republik Kongo

kongo+++ English below +++

Wir freuen uns, dass wir am Freitag Freddy Bisetsa, Direktor der Organisation "Women Concern" aus der Demokratischen Republik Kongo, in Bonn begrüßen dürfen. Es wird ein Gespräch zu den Themen Frieden, Abrüstung und die Stärkung der Rolle der Frau im Kongo geben. Denn der Kongo zählt zu den vergessenen Konflikten. Wir laden daher alle ganz herzlich ein, bei dieser Veranstaltung mehr über die Arbeit der Organisation "Women Concern" zu erfahren, die u. a. zu Themen wie Demobilisierung, Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung der Frauen sowie dee Stärkung der gemeinschaftlichen Versöhnung und des sozialen Zusammenhalts arbeitet. Freut euch auf einen spannenden Abend!

Wann? Freitag, 15. November 2024, 19:00 - 20:30 Uhr (Ankommen ab 18:30 Uhr)
Wo? Im Dr. Werner-Schuster-Haus, Kaiserstr. 201, 53113 Bonn (Sitzungssaal im Erdgeschoss)

Wir freuen uns auf Freddy Bisetsa und auf euch! Die Veranstaltung findet auf Englisch statt und ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Frauennetzwerk für Frieden e.V. und dem Netzwerk Friedenskooperative.

Zur besseren Planung wäre eine Nachricht per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) hilfreich, aber auch spontane Gäste sind willkommen.

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Friedenszitat November 2024

Friedenszitat November24"Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten."

Zitat aus dem Lied "Wenn die Nacht am tiefsten ist..." der Rockgruppe "Ton Steine Sterben". Die Band mit ihrem Leadsänger Rio Reiser (1950-1996) war in den 1970er/1980er Jahren in Deutschland insbesondere für ihre politischen und sozialkritischen Texte bekannt.

Das Zitat wurde am 7. November 2024 von Greenpeace Deutschland unter anderem als Reaktion auf die Wahl von Donald Trump zum nächsten Präsidenten der USA gepostet. Der Post sei "für alle, die sich mutlos fühlen; für alle, die die Ereignisse der letzten Tage traurig und wütend gemacht haben. Egal, was als nächstes passiert: Du bist nicht alleine."

Danke für diese Worte, die auch uns in diesem politisch-grauen November ein wenig Hoffnung gegeben haben.

 

Mi, 20.11.2024, Bonn: Mahnwache Seebrücke "Notstand der Menschlichkeit"

2024 11 20 Mahnwache SharepicAm Mittwoch den 20. November unterstützen wir folgende Mahnwache der Seebrücke mit dem Motto "Notstand der Menschlichkeit":

Fast täglich werden neue Asylrechtsverschärfungen und immer gewaltvollere Maßnahmen unter dem Deckmantel der "Sicherheit" gegen geflüchtete Menschen ins Spiel gebracht und umgesetzt. Statt sich mit dem eigentlichen Problem des wachsenden Faschismus auseinanderzusetzen, findet ein regelrechter Überbietungswettbewerb an Abschiebe- und Abschottungsforderungen statt, für den man sich im Herbst 2024 nicht einmal mehr "Bauchschmerzen" attestiert. Die Nachrichten der letzten Wochen überschlagen sich, und wir wollen nicht leise bleiben.

Während das Innenministerium einen Sicherheitsnotstand ausruft, um eine Grundlage zu haben, um an allen deutschen Landesgrenzen Grenzkontrollen einzurichten, rufen wir den Notstand der Menschlichkeit aus, denn wo die Politik versagt, muss die Zivilgesellschaft handeln!

Kommt am 20.11. um 18:00 Uhr zu unserer Mahnwache am Remigiusplatz, werdet mit uns laut, oder leise, zündet eine Kerze an, malt ein Plakat. Bringt euch ein und lasst uns zusammenkommen in einer Zeit, in der man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen mag.

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn