Das FNF ruft gemeinsam mit vielen anderen Gruppen und Organisationen zur Demonstration am Samstag, den 21. September um 12 Uhr in Köln am Ottoplatz auf. Unter dem Motto „My Body, My Choice“ veranstaltet das Bündnis-ProChoice eine Gegendemo zum sogenannten "Marsch für das Leben" und setzt damit ein klares Zeichen für das Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung.
Es geht um das grundlegende Recht, selbst über den eigenen Körper und die eigene Zukunft zu entscheiden. Jede Person soll frei wählen können, ob, wann und unter welchen Umständen sie Kinder haben möchte. Dabei fordert das Bündnis den freien und unbürokratischen Zugang zu Verhütungsmitteln und Schwangerschaftsabbrüchen, ohne Stigmatisierung oder unnötige Hürden.
Lasst uns gemeinsam für diese Rechte kämpfen! Kommt zur Demo und zeigt, dass wir uns nicht vorschreiben lassen, was wir mit unseren Körpern tun dürfen. My Body, My Choice – unser Körper, unsere Entscheidung!

Filmvorführung: „De Esmeraldas, Coca y Cacao“ (Von Smaragden, Coca und Kakao). Der Film des Regisseurs Robert Max, der mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kolumbien produziert wurde, handelt von der Geschichte einer Gruppe kolumbianischer Bauern in der Region Boyacá. Nach Abschluss des Friedensabkommens 2016 entschieden sie sich, den illegalen Smaragd-Bergbau durch den Anbau von Kakao zu ersetzen, um damit einen hoffnungsvollen Beitrag zum Frieden zu leisten. Besonders bewegend an dem Dokumentarfilm ist, wie die Bauern Lösungen für ihre Probleme finden und sich damit an der Transformation in ländlichen Gebieten beteiligen. Robert Max wird bei der Filmvorführung anwesend sein.
Seit den 60er Jahren herrscht in Kolumbien ein bewaffneter Konflikt unter dem besonders Frauen leiden. Gewalt an Frauen wird in großen Mengen als Kriegswaffe eingesetzt. Im Jahr 2000 hatte ein Bericht über menschliche Entwicklung des Uno-Entwicklungsprogramms UNDP festgestellt, dass in Kolumbien 60 bis 70 Prozent aller Frauen Opfer von sexueller Gewalt werden.
Thüringen und Sachsen haben gewählt und wir sind erschüttert. Sicherlich kamen die Wahlergebnisse nicht überraschend, doch das macht es nicht weniger deprimierend. Trotzdem ist jetzt nicht der Moment, um aufzugeben! Gerade zu einer Zeit in der unser Land immer weiter nach rechts rückt, müssen wir zusammenhalten und gemeinsam aktiv werden. Dafür haben wir euch ein paar Schritte, die ihr jetzt tun könnt, zusammengestellt.

