Das Frauenmuseum Bonn und das FNF hatten internationalen Besuch: Am vergangenen Sonntag, dem 16.02., war die südsudanesische Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin Stella Gaitano zu Gast in Bonn. Sie las aus ihrem Buch „Endlose Tage am Point Zero“. Neben drei berührenden Kurzgeschichten über das Leben im Südsudan, beschrieb sie in ihrem Text „Der Krieg vergisst einen nicht!“, die lebenslangen Auswirkungen von Krieg auf die betroffenen Menschen.
Stella nahm die rund 30 Zuhörer*innen mit auf eine gedankliche Reise in ein Flüchtlingslager am Point Zero, schilderte die Angst vor dem Monatslohn und ließ uns von riesigen Papayas träumen. Im Anschluss an die Lesung hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Gedanken und Gefühle zu teilen. Stella gab außerdem einen kurzen Einblick in die aktuelle Lage in ihren Heimaten, Sudan und Südsudan.
Falls auch ihr Stellas Erzählungen lesen möchtet, dann bestellt ihr Buch „Endlose Tage am Point Zero“ in eurer Buchhandlung um die Ecke.
Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit mit dem Frauenmuseum Bonn, das uns seine Räumlichkeiten für die Lesung zur Verfügung gestellt hat, und natürlich bei Stella Gaitano für den schönen und berührenden Nachmittag!
Foto: v.l.n.r. FNF-Mitglied Margret Otto, Stella Gaitano, FNF-Geschäftsführerin Elise Kopper und Junior-Kuratorin des Frauenmuseum Julia Heintz
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