Am Mittwoch, dem 11.09., durften wir gemeinsam mit der Gruppe COLPAZ-Frieden für Kolumbien und Wissenskulturen e.V. zu einer Filmvorführung im Rahmen der Bonner Friedenstage ins MIGRApolis einladen. Gezeigt wurde der Film "De Esmeraldas, Coca y Cacao" (aus dem Spanischen übersetzt: “Von Smaragden, Koka und Kakao”). Mit rund 75 Personen waren die Plätze komplett besetzt!
Der Film bietet einen tiefen Einblick in das Leben einer Gruppe von Bäuer*innen in der Region Boyacá, die sich nach Jahren des illegalen Smaragdabbaus und des Kokaanbaus dazu entschieden haben, ihre Existenzgrundlage in etwas Nachhaltiges und Legales zu verwandeln – den Anbau von Kakao. Kakao wird dabei als Symbol des Friedens und der Hoffnung angesehen, da er den Weg aus dem Schatten der Gewalt in eine produktive Zukunft repräsentiert.
Ein wichtiger Aspekt des Films ist die Verbindung zwischen den persönlichen Geschichten der Protagonist*innen und der größeren politischen Transformation in Kolumbien nach dem Friedensabkommen von 2016. Es wird gezeigt, wie die Bäuer*innen, von denen viele ehemals in illegale Aktivitäten verwickelt waren, den Mut fanden, neue Wege zu gehen und sich aktiv am Friedensprozess zu beteiligen.


“I call girls and women of Afghanistan as strong as the mountains of the country. No
Das FNF ruft gemeinsam mit vielen anderen Gruppen und Organisationen zur Demonstration am Samstag, den 21. September um 12 Uhr in Köln am Ottoplatz auf. Unter dem Motto „My Body, My Choice“ veranstaltet das 
Seit den 60er Jahren herrscht in Kolumbien ein bewaffneter Konflikt unter dem besonders Frauen leiden. Gewalt an Frauen wird in großen Mengen als Kriegswaffe eingesetzt. Im Jahr 2000 hatte ein Bericht über menschliche Entwicklung des Uno-Entwicklungsprogramms UNDP festgestellt, dass in Kolumbien 60 bis 70 Prozent aller Frauen Opfer von sexueller Gewalt werden.
Filmvorführung: „De Esmeraldas, Coca y Cacao“ (Von Smaragden, Coca und Kakao). Der Film des Regisseurs Robert Max, der mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kolumbien produziert wurde, handelt von der Geschichte einer Gruppe kolumbianischer Bauern in der Region Boyacá. Nach Abschluss des Friedensabkommens 2016 entschieden sie sich, den illegalen Smaragd-Bergbau durch den Anbau von Kakao zu ersetzen, um damit einen hoffnungsvollen Beitrag zum Frieden zu leisten. Besonders bewegend an dem Dokumentarfilm ist, wie die Bauern Lösungen für ihre Probleme finden und sich damit an der Transformation in ländlichen Gebieten beteiligen. Robert Max wird bei der Filmvorführung anwesend sein.
Thüringen und Sachsen haben gewählt und wir sind erschüttert. Sicherlich kamen die Wahlergebnisse nicht überraschend, doch das macht es nicht weniger deprimierend. Trotzdem ist jetzt nicht der Moment, um aufzugeben! Gerade zu einer Zeit in der unser Land immer weiter nach rechts rückt, müssen wir zusammenhalten und gemeinsam aktiv werden. Dafür haben wir euch ein paar Schritte, die ihr jetzt tun könnt, zusammengestellt.
Kinder und Jugendliche sind von Krieg und Gewalt ganz besonders betroffen: in der Ukraine, in Israel und Palästina und in vielen anderen Regionen dieser Welt. Mit dem Friedenslauf werden Spenden zur Unterstützung von Friedensprojekten für Kinder und ihre Familien gesammelt. Allen Kindern dieser Welt gehört die Zukunft, und sie sollen wissen: Hass und Gewalt sind keine Lösung. Frieden ist möglich! Wir bieten ein vielfältiges Bildungsprogramm und Friedenspädagogische Workshops an und ermutigen die Schüler*innen, sich selbst für Frieden zu engagieren und gewaltfrei mit Konflikten umzugehen.

