Nachdem seine Mutter Rebecca Lolosoli, Gründerin des Frauendorfes Umoja in Kenia, uns schon mehrfach in Bonn besucht hat, freuen wir uns nun sehr, auch Tom Lolosoli in seiner Eigenschaft als Manager des Frauendorfes zu einem Vortrag in Bonn zu begrüßen. Er wird spannend und authentisch über die Konfliktsituationen der Hirtenstämme, die politische Situation in Kenia und die von ihm und den Umoja-Frauen durchgeführten friedensstiftenden Maßnahmen berichten. Er wird auch auf die immer wieder auftretenden Bedrohungen der Frauen durch gewaltbereite Ehemänner eingehen. Der Besuch von Tom Lolosoli war schon für September 2017, gemeinsam mit seiner Mutter, geplant. Leider wurde ihm damals das Visum versagt. Nun haben wir Tom Lolosoli erneut eingeladen und diesmal wurde das Visum erteilt. Wir alle freuen uns schon sehr auf seinen Besuch.
Wann: Freitag, 20. April 2018, 15-17 Uhr
Wo: Internationales Frauenzentrum Bonn, Quantiusstraße 8, Bonn (direkt am Hinterausgang des Hauptbahnhofs Bonn)
Der Vortrag wird in englischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche stattfinden. Es laden herzlich ein: Das Frauennetzwerk für Frieden e.V., das Internationale Frauenzentrum e.V., Bonn und der Freundeskreis Umoja-Friends of Umoja e.V., Grevenbroich. Der Eintritt ist frei; Spenden für das Frauendorf sind aber herzlich willkommen.
Hier gibt es weitere Informationen zum Vortrag.
Die anschließende Reflektionsrunde ergab ein unterschiedliches, aber durchaus positives Feedback zur Methode und einen reichen Schatz an Zuschreibungen zum FNF: die Zusammenarbeit und Solidarität bzw. das Vertrauensverhältnis unter den Frauen, die Bündelung der Kräfte, das Engagement bei schwachen finanziellen Ressourcen, Heide Schütz als enge Verbindung zum FNF, das FNF als Ort, an dem man lernt, die heterogene Gruppe von Frauen unterschiedlicher Generationen, das gemeinsame Ziel Frieden, die Annahme als Frau in ihrer Ganzheit ohne dass Erwartungen gestellt werden, die Sichtbarmachung von friedensaktiven Frauen und vieles mehr. Unter anderem ergab sich auch eine Diskussion zum Thema „Männer im FNF“. Die Gedanken der Anwesenden: Ein Netzwerk nur für Frauen bedeutet für manche Frauen einen Schutzraum, in dem sie offener reden und handeln können. Männer und Menschen anderen Geschlechts sollen im FNF jedoch grundsätzlich willkommen sein, wenn sie mit und bei uns die Friedensarbeit von Frauen unterstützen wollen.
nduismus". Kira Lizza, Mitglied und Schatzmeisterin des FNF, wird einen spannenden Erfahrungsbericht über ihre Zeit in Nepal geben. Drei Monate hat sie in Kathmandu gelebt und gearbeitet und viele Einblicke in die Kultur und die soziale Situation des Landes gewinnen können. Ein Anliegen dabei ist ihr, über die Situation der Frau im nepalesischen Kastensystem und im Hinduismus zu informieren und zu sensibilisieren.
Nach dreijähriger kompetenter Arbeit für das FNF und einer sehr guten Zusammenarbeit mit dem Vorstand in der Geschäftsstelle können wir nun Elise Kopper (Foto) mit großer Freude als Geschäftsführerin willkommen heißen! Möglich wurde das durch den Erfolg eines gezielten Fundraisings. Zu den vielfältigen Aufgaben von Vorstand und Geschäftsführung gehören die Öffentlichkeitsarbeit, die Betreuung der Website, die Organisation, Planung und Durchführung von Veranstaltungen, die Betreuung der Praktikantinnen, Fundraising für Projekte und vieles mehr – all dies war rein ehrenamtlich nicht (mehr) möglich. Allen, die mit ihren Spenden dazu beigetragen haben und weiterhin dazu beitragen, die notwendigen finanziellen Ressourcen für eine – bescheidene – Jobvergütung unserer Geschäftsführerin zu ermöglichen, sei unser herzlicher Dank ausgesprochen!

