
Schon zum wiederholten Male organisierte die „Bonner Jugendbewegung“ in diesem Jahr ihr „Bonn City Camp“. Unter der Überschrift „Fight 4 Future!“ ging es an sieben Tagen um Themen wie Grundrechte, Antifaschismus, Umweltschutz und internationale Solidarität. Zum Thementag Feminismus war auch das Frauennetzwerk für Frieden eingeladen worden, einen Beitrag zum Thema „Geschlecht in Krieg und Frieden“ zu leisten.
Wenige Tage vor Beginn des Camps sorgte der ausgerechnet für diesen Tag geplante Auftritt des Rappers Zeb, der in der Vergangenheit durch zutiefst sexistische Texte aufgefallen war, für einigen Wirbel. Unter anderem studentische Gruppierungen hatten sich deutlich gegen den Auftritt ausgesprochen und die Organisator*innen des Camps diesbezüglich öffentlich kritisiert (Artikel im Generalanzeiger Bonn). Auch das FNF nahm die Vorwürfe sehr ernst und forderte eine Stellungnahme von der Bonner Jugendbewegung ein (diese ist hier nachzulesen), die uns überzeugte, trotz des Auftritts unsere Teilnahme an dem Camp nicht abzusagen, den Vorfall aber während unseres Vortrags kritisch anzusprechen.
Im Beitrag von FNF-Geschäftsführerin Elise Kopper ging es daneben dann u.a. um Gender im Militär, in der Friedensforschung und in der Friedenspolitik. Die Teilnehmenden, größtenteils Studierende und Schüler*innen, stellten viele interessierte Fragen und trugen auch mit eigenem Hintergrundwissen zur Diskussion bei. Im Anschluss leiteten zwei Frauen von „Ecomujer“ einen partizipativen Workshop unter dem Titel „Ohne Geschlechtergerechtigkeit kein Frieden“ an. Am Nachmittag ging es mit einer Diskussionsrunde zu Sexismus in der (Jugend-)Kultur weiter.
Insgesamt ein Feminismus-Thementag mit spannenden Beiträgen und zu Recht kontroversen Diskussionen, der die Teilnehmenden hoffentlich weiter beschäftigen wird!
Das zweite Quartal liegt nun auch schon hinter uns, und wir möchten Sie/Euch in unserem
Im Rahmen der Bonner Friedenstage im September 2018 bieten das europäische Theater-Ensemble „G.I.F.T.“ (German Italian French Theater) und das Frauennetzwerk für Frieden vom 18.-24. September im „Hansa-Haus“ Bonn-Bad Godesberg einen FRIEDENSRAUM an, der jungen Menschen die Möglichkeit bietet, mit Hilfe der Kunstform des Theaters Themen wie Krieg, Frieden, Migration und Fremdenfeindlichkeit zu reflektieren.
Nach Berlin (
Selfie mit Anwarul K. Chowdhury
Das FNF ist Teil des zivilgesellschaftlichen „Bündnis 1325“ – ein Zusammenschluss von verschiedenen NROs, Initiativen und Einzelpersonen, die sich regelmäßig mit dem Auswärtigen Amt über die Umsetzung der 

