Anlässlich des Internationalen Tags der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai 2024 ruft ein Zusammenschluss von 30 zivilgesellschaftlichen Organisationen dazu auf, an einer Aktionswoche vom 13.05 bis 19.05 2024 teilzunehmen.
Auch das Frauennetzwerk für Frieden hat den Aufruf unterzeichnet und zeigt sich damit solidarisch mit allen Kriegsgegner*innen und Deserteur*innen. Wir möchten alle dazu ermutigen, an der Aktionswoche teilzunehmen und die Kundgebungen, Demonstrationen und Mahnwachen zu unterstützen, um ein unmissverständliches Zeichen für Frieden und Schutz aller Kriegsdienstverweiger*innen zu setzen!
Zitat aus der Anzeige der TAZ:
„Wir fordern von den Regierungen weltweit: Stellen Sie die Verfolgung von
Kriegsdienstverweigerer*innen und Deserteur*innen umgehend ein! Entlassen Sie
inhaftierte Kriegsgegner*innen. Erkennen Sie das unveräußerliche Menschenrecht auf
Kriegsdienstverweigerung an!"
Mehr Infos findet ihr bei der Object War Campaign.
Das Frauennetzwerk für Frieden e. V. wurde vor dem Hintergrund der vierten Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 gegründet. Diese Konferenz hatte maßgeblich dazu beigetragen, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen im Oktober 2000 die UN-Sicherheitsratsresolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit verabschiedete. Doch was ist diese Resolution überhaupt? Worum geht es in der Resolution? Und was hat das Ganze mit dem FNF zu tun? Um genau diese Themen ging es bei unserem FNF-Themenabend am 26. März.
Am Internationalen Frauentag, der am 8. März gefeiert wird, lud die Stadt Bonn zu einem
"Wir benötigen eine grundlegende Abkehr von Kriegslogik und Militarisierung. Deutschland muss „friedensfähig“, nicht „kriegstüchtig“ werden!"

