Kastellaun, die kleine Stadt im Hunsrück, war das Ziel einer Gruppe von FNF-Frauen am Samstag, dem 08. Juli 2017. Beim gemeinsamen Demonstrieren im Juni in Büchel hatten die Kastellauner Frauen zum Besuch der Friedensabteilung im Museum der Burg Kastellaun eingeladen. Karin Suppus, aktiv in der Friedensinitiative Hunsrück, erläuterte anhand der unterschiedlichsten Exponate die spannende Entwicklung der Friedensinitiative Hunsrück gegen die dortige Lagerung von Atomraketen. Zu den Protesten strömten in den 1980er Jahren Menschen aus ganz Deutschland. Da Karin Suppus von Anfang an beteiligt war, erzählte sie auch Geschichten hinter der Geschichte, z.B. die über die Malaktion der berühmt gewordenen Kuh an der Scheunenwand, die eine Rakete auf ihre Hörner spießt. Die gleiche Bäuerin stellte auch ein großes Stück Land als Friedensacker zur Verfügung, auf dem Mahnkreuze von Gemeinden aus allen Teilen Deutschlands aufgestellt wurden. Leider ist der Verbleib der Friedensabteilung in der Burg gefährdet.
Danach lockte das Lavendellabyrinth, ins Leben gerufen und liebevoll betreut von FNF-Mitglied Christa Wendling. Da es sich um keinen Irrgarten handelt, sondern um ein Labyrinth, ist der Weg zur Mitte unumkehrbar vorgegeben – für uns ist die Mitte das Menschenrecht auf Frieden. Wir danken Christa für einen unvergesslichen, sommerlichen Nachmittag!
Besuch im Museum mit Kastellauner Kuh :)



war es eine erfrischende und lebhafte Aktion, die großen Spaß gemacht hat. Wir kamen mit sehr vielen Passant*innen ins Gespräch. Die 100 aktuellen Flyer zum „Projekt Straßenergänzungsschilder“ und „Lernen mit Bertha“ waren schon eine halbe Stunde vor dem geplanten Aktionsende vergriffen. Einerseits begeistert es mich immer wieder, wie aufgeschlossen die Bonner*innen bei der Ansprache auf der Straße oder auf öffentlichen Plätzen sind. Andererseits ist es einfach nur ein Genuss, mit den Frauen des FNF eine Aktion zu stemmen. Ich bin mir sicher, Bertha hätte ihre helle Freude an dem engagierten Treiben der sechs Frauen gehabt!
Zuerst sah es in der Tat nach keiner großen Beteiligung der Demonstrierenden aus, am Samstag, dem 17. Juni, in Köln. Doch im Laufe des Nachmittags bekam der „Ramadan Friedensmarsch – Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror“ unter dem Motto 







