Das hat es in dieser Form noch nicht gegeben: Am vergangenen Freitag, dem 2. Oktober 2026, versammelten sich über 20.000 größtenteils sehr junge Menschen vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Hauptorganisator*innen der Konzertkundgebung waren der Schulstreik gegen Wehrpflicht, die DFG-VK, die IPPNW, das Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben gemeinsam mit medico international und attac. Das FNF war eine von zahlreichen unterstützenden Organisationen bundesweit.
Die Teilnehmenden tanzten, protestierten und setzten ein unüberhörbares Zeichen gegen Aufrüstung, Kriege und insbesondere die drohende Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Was am Nachmittag mit einigen Tausend Teilnehmenden begann, wuchs bis zum Abend zu einer riesigen Friedenskundgebung an. Auf bunten Transparenten forderten die Protestierenden Investitionen in Gesundheit, Bildung und den Sozialstaat statt in Milliarden für das Militär.
Sowohl junge als auch erfahrene Stimmen machten auf der Bühne ihre Unzufriedenheit mit der Politik der Bundesregierung deutlich. „Was hier gerade passiert, ist nichts anderes als ein Schlag ins Gesicht einer ganzen Generation“, hielt Jonas Schattat von der BUNDjugend in seiner Rede fest. FNF-Vorsitzende Annegret Krüger, die als Mitarbeiterin des Netzwerk Friedenskooperative maßgeblich bei der Vorbereitung von UNZWINGBAR beteiligt war, brachte es zum Abschluss der Veranstaltung auf den Punkt: „Die jungen Menschen in diesem Land wollen keine Generation Wehrpflicht sein. Sie wollen nicht zum Töten ausgebildet werden.“
Den ganzen Bericht, Fotos, Videos und Presseberichte zur UNZWINGBAR-Kundgebung sowie weitere Infos findet ihr hier auf der Website des Netzwerk Friedenskooperative.
Alle Infos gibt es auch auf der Website "UNZWINGBAR".
Wir danken den Organisator*innen für ihr herausragendes Engagement bei der Planung, allen teilnehmenden Musiker*innen und den vielen Menschen, die zu dieser besonderen Kundgebung zusammengekommen sind.


