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Konstruktive Diskussionen, ein Bericht zu Afghanistan und ein neuer Vorstand: Das war die FNF-Mitgliederversammlung 2025

neuer FNF Vorstand 2025Am Samstag, dem 29.11., fand im Sitzungssaal des Dr. Werner-Schuster-Hauses in Bonn die diesjährige Mitgliederversammlung des Frauennetzwerk für Frieden statt. In Person und per Videokonferenz zugeschaltet kamen mehr als 20 Menschen zusammen, darunter auch mehrere FNF-Mitgliedsorganisationen wie WILPF Germany, das Internationale Frauenzentrum Bonn, das Bahá’í-Frauen-Forum und Frauen wagen Frieden. In gemütlicher und produktiver Runde saßen wir den Tag über bei Tee, Kaffee, Keksen und Snacks zusammen, in der Mittagspause wurde das Mitbring-Buffet gemeinsam verspeist.

Auf der Tagesordnung standen zunächst die Vereins-Formalia: Zu Beginn wurde der Vorstands- und Geschäftsstellenbericht für den Zeitraum November 2024 bis November 2025 vorgestellt und diskutiert. Darin wurde die Fülle und Vielfalt der Friedensarbeit in den letzten zwölf Monaten deutlich. Danach folgten der Bericht der Schatzmeisterin und der Bericht der Kassenprüferinnen. Im Anschluss wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Außerdem wurde der Antrag des Vorstands zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab dem 01. Januar 2026 ebenfalls einstimmig angenommen. Das Team des FNF dankte für das große Verständnis für die Erhöhung und hofft, dass dadurch ein entscheidender Schritt getan wurde, die finanzielle Basis des Vereins auf sicherere Füße zu stellen. 

In diesem Jahr stand mit den Wahlen des neuen Vorstandes ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung. Mit Annegret Krüger, Sophia Lötzsch, Clara Jöster-Morisse, Stefanie Golomb, Daniela Leckler und Katarina Marej stellten sich sechs von acht Vorstandsmitgliedern wieder zur Wahl. Mit Charlotte Walde und Anna-Sophia Schwadorf kandidierten auch zwei neue Gesichter für den Vorstand. Alle wurden einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an - wir gratulieren! An dieser Stelle ging auch ein herzlicher Dank an die beiden ausscheidenden Vorstandsmitglieder Bärbel Lohmüller und Stefanie Profus für ihre Mitarbeit und ihre vielfältigen Beiträge in den vergangenen zwei Jahren. Die neuen Kassenprüferinnen sind Christine Buchwald und Ilse Jacobs.

Anschließend wurde es inhaltlich sehr berührend. FNF-Mitglied Muzdha Ahmadi berichtete unter dem Titel „Die Situation der Frauen in Afghanistan – aktuelle Lage und was wir hier in Deutschland tun können“ sehr persönlich über die aktuelle Lage in ihrem Heimatland. Sie betonte neben all dem Leid, dem Frauen in Afghanistan aktuell ausgesetzt sind, wie wichtig Solidarität und öffentlicher Druck bleiben.

Als zusätzlicher Tagesordnungspunkt wurde beschlossen, als FNF einen Offenen Brief an Friedrich Merz zu schreiben, um ihn im Vorfeld seiner Israel-Reise auf die Perspektiven zivilgesellschaftlicher Friedensakteur*innen hinzuweisen.

Abschließend gab es noch einen Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2026, das Projekt "Visionen für den Frieden" und einen Überblick über die Termine in nächster Zeit. 

Wir danken herzlich allen, die vor Ort oder online dabei waren, für eure Zeit, eure Beiträge und die konstruktiven Diskussionen! Auf gute Zusammenarbeit im kommenden Jahr! 

Foto:  Der neue FNF-Vorstand! Stehend v.l.n.r. Stefanie Golomb, Annegret Krüger, Charlotte Walde, Anna-Sophia Schwadorf; kniend: Clara Jöster-Morisse und Sophia Lötzsch. Es fehlen Daniela Leckler und Katarina Marej.

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn