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  • Mein Praktikum beim FNF – ein Bericht von Stefanie Golomb

FNF unterstützt Rede von ICAN Europe bei der 11. Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags von Atomwaffen

Ican Partner White on Blue2xZur 11. Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags von Atomwaffen (NPT) hat ICAN Europe eine Stellungnahme verfasst und im Namen aller ICAN-Partnerorganisationen, zu welchen auch das FNF gehört, vorgetragen. 

ICAN Europe äußert in der Rede Bedenken über die aktuelle Interpretation und Umsetzung des NPT. Die Aktivist*innen kreiden an, dass aktuell alle nuklearen Staaten dabei sind, gegensätzlich zu den Bedingungen des Vertrages zu handeln und so den NPT zu destabilisieren. Dazu tragen gerade auch nuklearfreie Staaten in Europa bei, indem sie mit Frankreich an einer Nuklearwaffen-Kooperation arbeiten und damit nukleare Allianzen normalisieren.  In diesem Kontext hat ICAN Europe mit "How can these states claim to defend the NPT while supporting policies that go against its spirit - and may even violate it in the future?" die richtigen Worte gefunden, um das Entsetzen über diese Entwicklung auszudrücken.

Auch der französische Präsident Macron begünstigt diese Entwicklung mit der Aussage, dass alle Staaten "gefürchtet werden müssen, um frei zu sein", was bedeutet, dass alle Staaten nuklear aufrüsten müssten. Die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki sowie der sogenannte Kalte Krieg haben gezeigt, dass Zivilbevölkerungen durch die permanente Bedrohung von Eskalation in konstanten Krisen leben, in welchen Staaten dazu bereit sind, Waffen zu nutzen, welche katastrophale humanitäre und umweltschädliche Auswirkungen hätten, so ICAN Europe. Diese permanente Bedrohung kann nicht die Vision für die junge Generation sein, welche auch schon mit der Klimakrise zu kämpfen hat. 

Als Partnerorganisation von ICAN International unterstützen wir den ICAN-Aufruf, dass die Staaten, die aktuell den NPT untergraben, die Forderungen der Mehrheit der Staaten und der Zivilbevölkerung zur Ablehnung von Nuklearwaffen ernst nehmen!

Hier geht es zur Rede in vollem Wortlaut.

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