Aufruf zur Demonstration in Nörvenich: NATO-Atomkriegsmanöver 2023 stoppen!

Nörvenich Aufruf DemoGemeinsam mit zahlreichen weiteren Organisationen aus der Friedensbewegung ruft das FNF zur Teilnahme an der Demonstration gegen das NATO-Atomkriegsmanöver und für eine Welt ohne Atomwaffen in Nörvenich auf. Die Hauptkundgebung ist am 14. Oktober um 12:00 Uhr auf dem Schlossplatz. Anschließend findet eine kurze Abschlusskundgebung direkt vor dem Kriegsflugplatz statt.

Was ist der Anlass?

Die Bundeswehr wird Mitte Oktober 2023 im Rahmen des NATO-Ma-
növers „Steadfast Noon“ erneut üben, wie man Atombomben an Tor
-
nado-Kampfjets anbringt und diese Bomben im Einsatzziel abwirft.

Dieses Manöver findet jedes Jahr europaweit mit Beteiligung der USA

und aller NATO-Staaten der „Nuklearen Teilhabe“ statt. Der Flieger
horst Nörvenich bei Düren ist aktuell Ausweichstandort für die sonst auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) stationierten Tornado-Kampfjets. Büchel wird bis 2026 für die neuen F-35-Atombomber und die neuen B61-12 Atombomben umgebaut. Dort wird ein „Notbetrieb“ aufrechterhalten, damit die „Nukleare Teilhabe“ nicht unterbrochen wird.

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ICAN: Offener Brief an Annalena Baerbock bezüglich des Atomwaffenverbotsvertrages

Ican Partner White on Blue2xVom 27. November bis 1. Dezember 2023 findet die zweite Staatenkonferenz des United Nations Atomwaffenverbotsvertrages (AVV / eng.: TPNW) in New York statt. Die deutschen ICAN Partnerorganisationen, zu denen auch das FNF gehört, haben ihre Erwartungen an die Bundesregierung in einem Offenen Brief formuliert. Der Brief wurde am 06. September an das Auswärtige Amt in Berlin versendet.

Die Forderungen umfassen, dass sich die Bundesregierung aktiv und konstruktiv für nukleare Abrüstung und die Unterstützung der Betroffenen von Atomwaffen einsetzt.

 Wir plädieren für:

  • Die Teilnahme an der kommenden AVV-Staatenkonferenz im November 2023 und auch weitere Staaten zur Teilnahme zu motivieren
  • Die Beteiligung an der Unterstützung der Betroffenen von Atomwaffentests und der Sanierung kontaminierter Regionen in Übereinstimmung mit den humanitär-menschenrechtlichen Zielen und Vorgaben des Atomwaffenverbotsvertrages (speziell Art. 6 und 7)
  • Sichtbare Schritte auf dem Weg zu einem deutschen Beitritt des UN-Atomwaffenverbotsvertrages

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Helfende Hände gesucht für den Friedenslauf der Bonner Schulen am Freitag, 15.09.2023

1An alle Menschen in Bonn und Umgebung: Wir suchen noch dringend helfende Hände für die Durchführung des Friedenslauf der Bonner Schulen am Freitag, 15.09., 9-14 Uhr, im Bonner Hofgarten.

Hier werden noch ganz dringend Helfer*innen für die Streckensicherung, zum Abstempeln für jede gelaufene Runde, für die Gepäckverwahrung, für die Verpflegung der Läufer*innen und zur Betreuung des Infostands gesucht! Auch für den Aufbau ab 7 Uhr wird noch Unterstützung gesucht. Der Friedenslauf wird mit mehr als 2.000 mitlaufenden Schüler*innen größer denn je und wir garantieren euch: Mithelfen (auch stundenweise) macht Freude :)! Alle Informationen findet ihr im Freiwilligen-Aufruf des Forum Ziviler Friedensdienst.

Meldet euch bei Interesse am besten direkt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ansprechpartnerinnen sind Claudia Osthues und Christine Lieser. 

Wir freuen uns über jede Unterstützung!

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"Frieden gibt es nicht umsonst!" - Protestaktion vor dem Bundestag

Protestaktion Euromünzen Forum Ziviler FriedensdienstAm Mittwoch, dem 6. September, protestierte eine unserer Partnerorganisationen, das forumZFD, gemeinsam mit mehr als 50 Aktivist*innen in Berlin vor dem Bundestag. Die Aktion war Teil der Kampagne "Deutschlands Friedensfähigkeiten stärken", der sich auch das FNF angeschlossen hat. Anlass waren die Kürzungspläne der Ampel-Koalition bei Friedensförderung und humanitärer Hilfe: Der Entwurf des Bundeshaushalts 2024 sieht eine Kürzung der Mittel für Krisenprävention und -bewältigung um mehr als 20 % vor, für humanitäre Hilfe soll es rund 40 % weniger Geld geben.  Als Zeichen des Protests stellten die Protestant*innen eine überdimensionale Münze mit der Aufschrift "Frieden gibt es nicht umsonst" vor dem Parlament auf. Ziel ist es, der Bundesregierung zu verdeutlichen, dass Friedensfähigkeiten gestärkt, anstatt geschwächt werden sollten.

Das FNF unterstützt die Forderungen an die Abgeordneten nach Korrekturen am Haushaltsentwurf der Bundesregierung:

  • Keine Kürzungen bei Humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit!
  • Ausbau der Mittel für zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Friedensförderung!

Weitere Informationen findet ihr auf der Website des forumZFD.

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Den Frieden in unserer Stadt entdecken - Eröffnung des Friedenswegs Bonn am 03.09.23

Eröffnung Friedensweg

Am vergangenen Sonntag, 03.09.23, eröffnete das FNF gemeinsam mit dem Netzwerk Friedenskooperative den Friedensweg in Bonn. Für die Veranstaltung, die im Rahmen der Bonner Friedenstage stattfand, fanden sich mehr als 50 Leute für eine Stadtführung ein, um mehr über Ausschnitte aus der Friedensgeschichte der Stadt Bonn zu erfahren.  Bei strahlendem Sonnenschein eröffneten Elise Kopper, Geschäftsführerin des FNF, sowie Bürgermeisterin Gabi Mayer den Friedensweg in Bonn-Beuel beim Hiroshima-Mahnmal mit kurzen Grußworten. Dabei lobte die Bürgermeisterin vor allem das Engagement der beiden Organisationen Friedensgeschichte lebendig zu halten und den Bonner Bürger*innen zugänglicher zu machen. Anschließend führten Elise Kopper & FNF-Vorstandsfrau Annegret Krüger über mehrere Stationen quer durch die Stadt. Die Veranstaltung endete beim Hofgarten, an dem an die Friedensdemonstrationen der 1980er Jahre erinnert wurde. Der Friedensweg beleuchtet die geschichtlichen Hintergründe zahlreicher Orte des Friedens sowie großer historischer Persönlichkeiten, die sich für Frieden und Menschenrechte engagierten. So fördert er Erinnerungskultur im öffentlichen Raum. Das Gemeinschaftsprojekt des Netzwerks Friedenskooperative und des FNF wurde maßgeblich von Annegret Krüger koordiniert. 

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    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn