Mitgliedschaften

Wir verstehen uns als Teil eines Netzwerks verschiedenster Friedensorganisationen weltweit und sind deshalb selbst in anderen Vereinen und Kooperativen aktiv.

Organisationen, in denen wir Mitglied sind:

Bund für Soziale Verteidigung

Der Bund für soziale Verteidigung e.V. ist eine Friedensorganisation, die sich für gewaltfreie Politik und konstruktive Konfliktbearbeitung einsetzt. Sein Ziel ist es, eine Gesellschaft zu schaffen, die ohne Kriege und andere Gewalt auskommt. Konflikte sollen auf gewaltfreier, nicht-militärischer, ziviler Basis gelöst werden. Er wurde 1989 aus der Friedensbewegung heraus in Minden, Westfalen gegründet. Dem Fachverband können sich Einzelpersonen als auch Organisationen anschließen.

 

forumZFD

Das Forum Ziviler Friedensdienst e.V. (forumZFD) ist ein Zusammenschluss von Organisationen und Einzelmitgliedern, der sich die Verwirklichung der Idee eines Zivilen Friedensdienstes, den Ausbau von Maßnahmen der zivilen Konfliktbearbeitung und den Aufbau Kommunaler Konfliktberatung zum Ziel gesetzt haben. Es ist überparteilich und überkonfessionell. 
In seiner Akademie für Konflikttransformation bietet das forumZFD Qualifizierungskurse zur Ausbildung als Friedensfachkraft und Trainings zu Themen der zivilen Konfliktbearbeitung an. Das forumZFD führt Projekte des Zivilen Friedensdienstes in Nahost, auf dem westlichen Balkan und in Südostasien durch. Dazu gehören die Aufklärung über die Entstehung und die Konsequenzen gewaltsamer Konflikte, der Aufbau von Dialog zwischen den Konfliktparteien, die Förderung der Zivilgesellschaft und die Reintegration von Geflüchteten und ehemaligen Kämpfer*innen. Innerhalb Deutschlands unterstützen die Fachkräfte des forumZFD als "kommunale Konfliktberater" Stadtgesellschaften, die im Kontext von Migration und Strukturwandel Spannungen durchleben.

 

International Alliance of WomemDie International Alliance of Women (IAW) ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, die 43 Mitgliedsorganisationen und zahlreiche Einzelmitglieder umschließt. Sie wurde bereits 1904 gegründet und hat ihren Sitz in Genf. Die IAW setzt sich für die Förderung von Menschen- und Frauenrechten, die Gleichstellung von Frauen sowie für ihr Empowerment weltweit ein. Sie hat beratenden Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen und partizipativen Status beim Europarat und ist Mitglied in der Arabischen Liga, der Afrikanischen Union und weiteren internationalen Organisationen.

 

Das Internationales Frauenzentrum Bonn e.V. (kurz ifz) entwickelte sich 1999 aus der lokalen Agenda 21 (entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm der Vereinten Nationen). Initiatorinnen waren engagierte Frauen aus dem Ausländerbeirat der Stadt Bonn und dem Agenda Arbeitskreis "Frauen Eine Welt". Das ifz setzt sich ein für Frieden und Menschenrechte, für mehr Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau. Es bietet Informationen zu zahlreichen gesellschaftspolitischen Themen, sozial-rechtliche Beratung und Unterstützung für Frauen sowie psychologische und interkulturelle Beratung für Einzelpersonen, Gruppen sowie bi-nationale Familien.

 

International Peace Bureau

Das International Peace Bureau (IPB, dt. Internationales Ständiges Friedensbüro) mit Sitz in Genf ist ein globales Netzwerk aus 300 Mitgliedsorganisationen in 70 Staaten sowie zahlreiche Einzelmitgliedern. Ihr gesammeltes Wissen und ihre Kampagnenerfahrung setzen sie ein für eine gemeinsame Vision: Eine Welt ohne Krieg. Das IPB propagiert die Zusammenarbeit unterschiedlicher Organisationen um ein starkes Netzwerk der Zivilgesellschaft zu schaffen. Gearbeitet wird an Projekten zu unterschiedlichen Thematiken im Bereich der Friedensförderung - wie Atomwaffen, Waffenhandel oder Frauen und Friedensförderung - sowie verwandten Themenbereichen, wie internationales Recht und Menschenrechte.
Das International Peace Bureau hat beratenden Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen und ist Partner der Abteilung zur öffentlichen Information. Im Jahr 1910 erhielt das IPB den Friedensnobelpreis. Zudem sind 13 Mitglieder des Stiftungsrates der Organisation der letzten 100 Jahre Friedensnobelpreisträger.

 

Kooperation für den Frieden

Die Kooperation für den Frieden (KoopFrieden) in Bonn ist ein Zusammenschluss von mehr als 50 Initiativen und Organisationen aus der Friedensbewegung. Seit 2003 setzt sie sich dafür ein, dass kriegerische Gewalt als Mittel der Politik geächtet wird und stattdessen Methoden und Strategien der Krisenprävention und der zivilen Konfliktbearbeitung ausgebaut werden. Dazu organisiert die KoopFrieden unter anderem Diskussions- und Austauschprozesse innerhalb der Friedensbewegung, unterstützt und initiiert Veranstaltungen und Kampagnen und verbreitet Aktionsvorschläge für die Friedensarbeit.

 

Friedenskooperative

Das Netzwerk Friedenskooperative ist ein informeller Dachverband deutscher Friedens- und Menschenrechtsgruppen sowie Koordinierungsstelle für außerparlamentarische Aktion und zivilgesellschaftliches Engagement. Es bietet ein umfangreiches Informationssystem über relevante Themen, Initiativen, Veranstaltungen und Aktionen. Wichtige Themenbereiche sind hierbei Rüstung und Waffenhandel, Atomwaffen und Nuklearenergie, Militär und Machtpolitik, zivile Konfliktbearbeitung, NATO-Osterweiterung sowie aktuelle Konflikte.

 

Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung ist ein offenes Netzwerk aus Organisationen und Einzelpersonen, die sich der Förderung der Zivilen Konfliktbearbeitung verschrieben haben. Sie bietet den Mitgliedern Raum für ein gemeinsames Engagement und ist ihrerseits Teil einer internationalen Gemeinschaft zivilgesellschaftlicher Akteure. Zu den Aufgaben der Plattform zählen Information, Öffentlichkeitsarbeit und Bildung, Lobby/Advocacy, internationale Vernetzung sowie Beratung, Unterstützung und Professionalisierung.

 

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      Fax: +49(0)228 - 62 67 80
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
      Ansprechpartnerin: Heide Schütz

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn