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Datum:
16.05.2019  STATUS
Zeiten:
19:00-21:15
Ort:
Friedensbildungswerk Obenmarspforten 7-11
Adresse:
50667 Köln
Website:
https://friedensbildungswerk.de/...
Telefon:
0221-9521945

Susanne Hertrampf: "Mit der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) schufen die Gründerinnen ein Forum, aus dem heraus sich Frauen bis heute für eine neue Sicherheits- und Außenpolitik stark machen. Ihr Ausgangspunkt waren das Wissen, was Militarismus für Männer und Frauen konkret bedeutet, demokratische Prinzipien, soziale Gerechtigkeit sowie Völker-, Frauen- und Menschenrechte. Mit diesen Prinzipien setzen die IFFF-Frauen seither dem Militarismus eine geschlechtergerechte Friedenskultur entgegen und fordern die Hegemonie der Männer in der Außen- und Sicherheitspolitik heraus."

Auf ihrem zweiten Kongress im Mai 1919 in Zürich geben sich die Friedensfrauen eine Satzung und definieren ihre zwei wichtigsten Ziele, die in den neuen Namen ihrer Organisation einfließen: Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF), oder auf Deutsch: Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF).

Entsprechend dieser spannungsgeladenen Zielsetzung engagieren sich die IFFF-Frauen nicht nur für eine allgemeine und umfassende Abrüstung, für die gewaltfreie Lösung von Konflikten sowie eine Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit, sondern auch für soziale Gerechtigkeit und die Verwirklichung von Menschenrechten, gerade auch für Frauen. Zudem verurteilen sie den Versailler-Vertrag, der ohne die Beteiligung von Frauen in Paris ausgehandelt worden war, als Saat für einen neuen Krieg.»

>> Impressionen vom Kongress sind unter www.womenvotepeace.com/zurich-congress-1919/ zu finden.

Die IFFF gehörte zu den ersten Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die die Völkerbundpolitik entsprechend ihren politischen Zielsetzungen zu beeinflussen suchten.

Diese bedeutsame Friedensinitiative ist zu würdigen und deren Wirken von Zürich 1919 bis 2019 wird an diesem Abend betrachtet.

Susanne Hertrampf ist Historikerin. Sie forscht zu deutschen und internationalen Frauen(friedens)bewegungen und ist Mitglied der IFFF.

Gemeinsam mit dem Frauengeschichtsverein Köln ist das Frauennetzwerk für Frieden Kooperationspartnerin dieser Veranstaltung.


Frauenkongress 1919 . Quelle: Archiv

 

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      Ansprechpartnerin: Heide Schütz

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      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn