Zurück
Datum:
16.03.2017  STATUS
Zeit:
10:00
Ort:
Sigmaringer Straße 1, 10713 Berlin

Der Deutsche Frauenring Landesverband Berlin e.V. (DFR) , das Frauennetzwerk für Frieden e.V. (FNF) , die Platform for Women Held in Captivity und der Êzidischen Frauenrat Berlin laden ein zu einem Informationsgespräch ein Situation êzidischer Frauen als Überlebende von Kriegsverbrechen.

Am 3. August 2014 beging der sog. Islamischen Staates (IS) Feminizid und Genozid gegen êzidische Kurd_ innen in Sindjar/Şengal. Bei dem Massaker wurden in Sinjar 5.000 Êzid_i nnen vom IS hingerichtet. Der Angriff auf das êzidische Volk zeigt alle Charakteristika eines Genozids. Zusätzlich entführte der sog. IS êzidische Frauen als Kriegsbeute. Sie wurden versklavt, systematisch vergewaltigt und zur Zwangskonversion gedrängt. 

Dr. Leyla Ferman und Nujiyan Günay, die die Lage vor Ort kennen und êzidische Frauen begleiten, berichten, welche Überlegungen die Überlebenden und ihre unterstützenden Organisationen der Zivilgesellschaft anstellen, um gegen den IS an diversen Gerichten zu klagen.

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      Fax: +49(0)228 - 62 67 80
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
      Ansprechpartnerin: Heide Schütz

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn