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Neuer Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UNRES 1325 beschlossen

Die Bundesregierung hat den Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der UN-Sicherheitsratsresolution 1325 am 10.01.2017 beschlossen und auch dem Umsetzungsbericht des vorherigen NAP (2012-2016) zugestimmt. Auf der Seite des Auswärtigen Amtes finden sich die Pressemeldung, der Umsetzungsbericht zum Nationalen Aktionsplan (NAP) von 2013 bis 2016 und der neue NAP.

Der NAP ist von einer interministeriellen Arbeitsgruppe mit kontinuierlicher Beteiligung vieler zivilgesellschaftlicher Organisationen, die in den Themenfeldern der UNRES 1325 schon seit vielen Jahren erfolgreich tätig sind, erarbeitet worden. Dazu gehört auch das Frauennetzwerk für Frieden e.V. Wir unterstützen sowohl die Forderungen der Resolution nach einem stärkeren Schutz von Mädchen und Frauen in Krisengebieten, als auch die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen an Prozessen der Konfliktlösung und Friedenssicherung. Die Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Evaluation der Umsetzung des NAP 2017-2020 und der Erarbeitung des Folgeplans sind vereinbart worden.

Die Frauenrechtsorganisation medica mondiale hat den neuen NAP in einer Pressemitteilung kritisch kommentiert. Diese findet sich hier. Ein Zitat daraus von Monica Hauser (Gründerin von medica mondiale):

„Leider wurde der Aktionsplan nicht mit einem eigenen Budget ausgestattet. Fehlt am Ende das Geld für die Umsetzung, ist der Aktionsplan nicht mehr als ein Papiertiger.“

 

    • Kontakt

      Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
      Fax: +49(0)228 - 62 67 80
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
      Ansprechpartnerin: Heide Schütz

    • Anschrift

      Frauennetzwerk für Frieden e.V.
      Dr. Werner-Schuster-Haus
      Kaiserstr. 201
      D-53113 Bonn